Start Wirtschaft Games-Förder-Ticker 2020: Baden-Würrttemberg fördert Europapark-Tochter (Update)

Games-Förder-Ticker 2020: Baden-Würrttemberg fördert Europapark-Tochter (Update)

Games-Förder-Ticker 2020: Die Spiele-Subventionen von Bund und Land im Überblick
Games-Förder-Ticker 2020: Die Spiele-Subventionen von Bund und Land im Überblick

Auch und gerade in Corona-Zeiten läuft die Games-Förderung weiter: Baden-Württemberg und Niedersachsen greifen den Spiele-Entwicklern finanziell unter die Arme.

Im GamesWirtschaft-Förder-Ticker erfahren Sie tagesaktuell, mit welchen Beträgen die deutschen Computerspiele-Entwickler von Bund und Land bezuschusst werden. Als Faustregel gilt: Die Bundesländer vergeben überwiegend zinslose Darlehen – die Bundesregierung stellt hingegen Schecks aus, die nicht zurückbezahlt werden müssen.

Aktueller Pegelstand (Stand: 30. Juni 2020):

  • Games-Förderung des Bundes (De-Minimis): 5,7 Mio Euro (Etat 2019: 50 Mio. Euro)
  • Games-Förderung des Bundes (Großprojekte): 0 Euro (Etat 2020: 50 Mio. Euro)
  • Baden-Württemberg (MFG): 462.000 Euro (Etat: 600.000 Euro)
  • Bayern (FFF Bayern): 1,9 Millionen Euro (Etat: 2,3 Mio. Euro)
  • Berlin/Brandenburg (Medienboard): 963.000 Euro (Etat: 2,1 Mio. Euro)
  • Hamburg (Gamecity): 430.000 Euro (Etat: 430.000 Euro)
  • Niedersachsen / Bremen (Nordmedia): 116.700,80 Euro (Etat: 700.000 Euro)
  • Nordrhein-Westfalen (Film- und Medienstiftung): 1,8 Mio. Euro (Etat: 3 Mio. Euro)
  • Sachsen / Sachsen-Anhalt / Thüringen (MDM): 20.000 Euro (Etat: 950.000 Euro)

In allen anderen Bundesländern existiert keine dedizierte Konzept-, Prototyp- oder Produktions-Förderung für Games-Entwickler (Überblick).


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MFG Baden-Württemberg fördert vier Projekte mit über 250.000 Euro

Die baden-würrtembergische Fördergesellschaft MFG stellt 251.973 Euro für vier Computerspiele plus weitere 32.000 Euro für zwei Digital-Projekte zur Verfügung – zum letzten Mal innerhalb des Digital Content Funding (DCF). Das Programm wird ab dem morgigen 1. Juli von der neuen Games BW Förderung abgelöst.

Zu den geförderten Projekten gehört auch ein Kunst-VR-Erlebnis der Europapark-Sparte MackNext im badischen Rust.

Bezuschusste Studios und Projekte:

  • StickyStoneStudio, Gundelfingen – „Mechanical Moods“ (94.000 Euro)
  • Eagle Eye Filmproduktion, Ludwigsburg – „The Very Hairy Alphabet“ (60.973 Euro)
  • MackNext, Rust – „Artiality“ (50.000 Euro)
  • Zeitland Media & Games, Ludwigsburg – „Pinto & Ada“ (47.000 Euro)
  • Luxx Film, Stuttgart – „AR Toonz Discovery“ (20.000 Euro)
  • Hive Games, Karlsruhe – „Project Hive“ (12.547,84 Euro)

Hamburger Prototypenförderung: 430.000 Euro für sieben Games-Projekte

35 Projekte wurden eingereicht – jedes fünfte Studio bekommt Geld von der Hamburger Behörde für Kultur und Medien: Das Vergabegremium hat sich für sieben Projekte entschieden, die in Summe 430.000 Euro erhalten. Der Betrag liegt dezent über dem ursprünglichen Fördertopf von 400.000 Euro, den die Hansestadt einmalig aufgestockt hat.

  • Team Octofox – „Wild Woods“ (80.000 Euro)
  • Bagpack Games – „Out of Place“ (80.000 Euro)
  • Team Lost Sector – „Lost Sector“ (73.270 Euro)
  • Threaks – „Project Morph“ (70.000 Euro)
  • Beardshaker – „Soulitaire“ (48.000 Euro)
  • Studio Monstrum – „Stadtkinder“ (48.000 Euro)
  • Team Radioactive Dreams – „Lazor Punx“ (31.273 Euro)

Die Bewerbungsphase für das „Gamecity Inkubator-Programm“ startet in Kürze. Die ausgewählten Entwickler sollen von Beratung und Anschubfinanzierung profitieren.


FFF Bayern schöpft Budget für 2020 voll aus (17. Juni 2020)

Schon nach zwei von drei Games-Förder-Runden des Jahres 2020 sind die Mittel des FilmFernsehFonds Bayern für das Gesamtjahr 2020 so gut wie aufgebraucht: Zusätzlich zu den 1,2 Mio. Euro vom Februar 2020 schüttet der FFF Bayern weitere 720.000 Euro aus. Für das Gesamtjahr 2020 sind im bayerischen Haushalt 2 Mio. Euro eingeplant.

Das Gremium will in einigen geförderten Projekten einen Beitrag zum „respektvollen Umgang mit der Natur und dem Klimawandel“ erkannt haben – dies gilt beispielsweise für das Pferdehof-Aufbauspiel „Stable Girl“ von Aesir Interactive.

Update vom 19.6.2020: Auf GamesWirtschaft-Anfrage teilt der FFF Bayern mit, dass entgegen der Haushaltsplanung für das laufende Jahr 2,3 Mio. Euro an Fördermitteln zur Verfügung stehen. Nach dieser Rechnung sind für 2020 noch etwas mehr als 300.000 Euro „übrig“.

  • Aesir Interactive (München) – „Stable Girl“ (500.000 Euro)
  • Langer Martines GbR Besworn Games (Nürnberg) – „The Orphan: A Pop-Up Book Adventure“ (80.000 Euro)
  • Faruq Suriaganda (Augsburg) – „Rimba, Wächter des Dschungels“ (20.000 Euro)
  • Florian Amthor (Köfering) – „Saligia“ (20.000 Euro)
  • FDG Entertainment (München) – „Battlemons“ (20.000 Euro)
  • AntMe! (Grafrath) – „Let’s code Drones“ (20.000 Euro)
  • SenAm Games (München) – „Heal the World“ (20.000 Euro)
  • HDF Games (Augsburg) – „Splinters“ (20.000 Euro)
  • Don VS Dodo (München) – „The Frontiert Saloon“ (20.000 Euro)

Medienboard Berlin-Brandenburg: 400.000 Euro für vier Games-Projekte (17. Juni 2020)

Nach der Computerspielpreis-Nominierung für „Arbo“ kann sich das Team von It Matters Games mit Sitz in Berlin-Adlershof über einen 100.000-Euro-Scheck für die Produktion des Blumengarten-Spiels „Flora“ freuen. In Summe investiert das Medienboard Berlin-Brandenburg 410.000 Euro in vier Games-Projekte:

  • Filmtank (Berlin) – „Myriad VR“ (150.000 Euro)
  • Breakpoint One (Berlin) – „Koloss“ (80.000 Euro)
  • It Matters Games (Berlin) – „Flora“ (100.000 Euro)
  • Anteater Games (Berlin) – „Rabbits vs UFOs“ (80.000 Euro)

Film- und Medienstiftung NRW investiert 1,8 Mio. Euro in 22 Games-Projekte (10. Juni 2020)

Sechs Produktionen, zehn Prototypen und sechs Konzepte sollen mit jenen 1,8 Mio. Euro entstehen, die das Gremium der Film- und Medienstiftung NRW an 22 Studios in Nordrhein-Westfalen verteilt. Damit ist etwas mehr als die Hälfte jener 3 Mio. Euro an Fördergeldern ‚aufgebraucht‘, die für die Saison 2020 zur Verfügung stehen.

Alle Projekte im Überblick:

  • Rivers and Wine Studios (Köln) – „Upside Drown“ (340.000 Euro)
  • Hekate NRW (Standort noch nicht bekannt) – „Ad Infinitum“ (300.000 Euro)
  • Gamma Minus (Paderborn) – „Rough Justice“ (250.000 Euro)
  • TeraKnights (Niederkassel) – „Fairyfail“ (150.000 Euro)
  • Giantdoor (Köln) – „Derpy Conga“ (125.000 Euro)
  • Robot Pumpkin Games (Köln) – „Plan B From Outer Space“ (80.000 Euro)
  • Rho-Labyrinths (Langenfeld) – „Mars Vice“ (80.000 Euro)
  • Backwoods Entertainment (Bochum) – „Pen & Paper Stories: Morriton Manor“ (60.000 Euro)
  • Lupodium (Köln) – „NoClip“ (50.000 Euro)
  • Independent Arts Software (Hamm) – „Global Security Association“ (50.000 Euro)
  • Nurogames (Köln) – „MISSION X: ZERO-G“ (50.000 Euro)
  • Manatea Entertainment (Hövelhof) – „Adventure Roots“ (45.000 Euro)
  • Ahoiii Entertainment (Köln) – „Fiete Marble Run“ (40.000 Euro)
  • Crenetic (Mülheim a. d. Ruhr) – „Gold & Goblins“ (30.000 Euro)
  • SilentFuture (Wuppertal) – „Lost Lantern“ (30.000 Euro)
  • DOTW (Köln) – „Dear Robin“ (20.000 Euro)
  • Fantastic Foe (Bergisch Gladbach) – „Enclosed Encounter“ (20.000 Euro)
  • Massive Miniteam (Pulheim) – „Infinity Baguette“ (20.000 Euro)
  • Achtung Autobahn (Köln) – „Maniacs“ (20.000 Euro)
  • The Nix Company (Duisburg) – „Project Pagus“ (20.000 Euro)
  • Solybloq (Düsseldorf) – „M.S. Salmon“ (12.000 Euro)
  • Giantdoor (Köln) – „Design Slices“ (9.000 Euro)

Update zur Games-Förderung des Bundes (7. Mai 2020)

Das federführende Verkehrsministerium hat via Twitter eine erste Zwischenbilanz zur Games-Förderung des Bundes gezogen.

  • Für die sogenannte De-Minimis-Beihilfe sind bis August 2019 mehr als 380 ‚Ideen‘ eingegangen – daraus wurden 180 formelle Anträge. 84 Anträge seien bereits in der Umsetzung. Selbst wenn alle Projekte in die Umsetzung gehen, würden bei einer durchschnittlichen Fördersumme von 120.000 Euro noch nicht einmal die Hälfte der für 2019 budgetierten 50 Millionen Euro abgerufen. Bislang hat das Ministerium Zuschüsse im Volumen von 5,7 Millionen Euro bewilligt.
  • Die für den Games-Standort Deutschland ungleich bedeutsamere „großvolumige Förderung“ soll noch im Frühjahr starten. Die EU-Wettbewerbs-Kommission hatte das Konzept des Ministeriums gebilligt. 200 Unternehmen haben ihr Interesse bekundet – bis zu 300 Projekte werden erwartet. Derzeit läuft die Ausschreibung des Projektträgers, der das Verkehrsministerium bei der Abwicklung der Anträge unterstützt.

Baden-Württemberg fördert drei Projekte mit 210.000 Euro (7. Mai 2020)

Das grün-schwarz regierte Bundesland hat die seit 2011 bestehende Games-Förderung neu aufgestellt – das neue Format nennt sich „Games BW“ (Details). Einreichungen für die erste Runde sind bis 28. Juli 2020 möglich.

Am 30. April verteilte die Jury zum vorletzten Mal Fördergelder nach ‚altem‘ Muster. Fast die Hälfte der ausgelobten 210.000 Euro geht an das Stuttgarter Studio Seufz, das erst vor wenigen Tagen beim Deutschen Computerspielpreis 2020 erfolgreich war.

  • Lucky Tower Ultimate (Studio Seufz GbR, Stuttgart) – 100.000 Euro
  • Get Together (Studio Sterneck GbR, Stuttgart) – 60.000 Euro
  • People2People (East End Film GmbH, Stuttgart) – 50.000 Euro

Nordmedia fördert drei Games mit über 100.000 Euro (4. Mai 2020)

Fast zwei Millionen Euro investieren Niedersachsen und Bremen in der ersten Runde des Jahres 2020 in Medienproduktionen – etwas mehr als 100.000 Euro entfallen auf Games.

  • Pale Blue Dot (Bonfire Interactive, Braunschweig) – 80.000 Euro
  • Legion Souls (1000 Orks, Osnabrück) – 20.000 Euro
  • Super Hoover Maid (Marcel Rebenstorf, Wunstorf) – 16.700,80 Euro

Deutscher Computerspielpreis 2020: Diese Bundesländer waren besonders erfolgreich (27. April 2020)

Die Verleihung des mit 590.000 Euro dotierten Deutschen Computerspielpreises ist auch stets ein Gradmesser, in welchen Regionen besonders spannende und kreative Games entstehen. Die DCP-2020-Auswertung zeigt einen klaren Gewinner.


BMVI subventioniert zwölf weitere Games-Projekte (20. April 2020)

Inklusive der zwölf Neuzugänge haben seit August 2019 knapp 50 Studios eine Zusage vom Bundesverkehrsministerium (BMVI) im Rahmen der De-Minimis-Beihilfe erhalten. Der Bund bezuschusst Games mit maximal 200.000 Euro. Die Bewilligung der Gelder geht weiterhin ausgesprochen schleppend voran: Erst 5,7 Millionen Euro wurden bislang bewilligt und ausbezahlt – in Summe beträgt der Fördertopf 50 Millionen Euro. Das Budget des Jahres 2020 in gleicher Höhe wurde noch gar nicht angerührt.

  • The Treepoids: The Island of Professor Flora (Supernatural Games UG, Hamburg) – 74.777 Euro
  • Dino Park (Upjers GmbH, Bamberg) – 200.000 Euro
  • Idle Village (Starberry Games GmbH, Berlin) – 198.546 Euro
  • Der Kleine Stern: Lern-Erlebnis-Programm (ChriZlie Medien GmbH, Berlin) – 37.739 Euro
  • Lacuna (DigiTales Interactive UG, Saarbrücken) – 86.307 Euro
  • Closer the Distance (Osmotic Studios, Hamburg) – 58.861 Euro
  • Phished Again (Mybreev GmbH, Viersen) – 134.834 Euro
  • Shattered Stars (Quality Applications GmbH, Groß-Umstadt) – 149.751 Euro
  • Emerge Home (Patient Zero Games GmbH, Hamburg) – 122.602 Euro
  • Riverside (Zockrates Laboratories UG, Nürnberg) – 65.100 Euro
  • Edgar Wallace: Seine berühmtesten Kriminalfälle neu interpretiert (DOTW GmbH, Köln) – 70.017 Euro
  • Squirrel & Bear: Europe (The Good Evil GmbH, Köln) – 105.000 Euro

Medienboard Berlin-Brandenburg fördert vier Games (9. April 2020)

Neben Virtual-Reality- und Augmented-Reality-Produktionen stellt das Medienboard Berlin-Brandenburg auch Finanzmittel in Höhe von 273.000 Euro für vier klassische Games zur Verfügung:

  • Virus (Reija GmbH, Karlsruhe / Berlin) – 90.000 Euro
  • Duru (Twisted Ramble Games UG, Berlin) – 70.000 Euro
  • School Wars!! (Happy Brocooli Games UG, Hoppegarten) – 63.000 Euro
  • Beat Bubbles (Melodic Games GbR, Berlin) – 50.000 Euro

FFF Bayern fördert Studios mit über 1 Mio. Euro (19. Februar 2020)

Nach der ersten von drei Förder-Runden des Jahres 2020 hat der FilmFernsehFonds Bayern bereits 1,2 Millionen Euro von eingeplanten 2 Millionen Euro unters Volk gebracht (Details):

  • Realms at War (Chimera Entertainment GmbH, München) – 500.000 Euro
  • Underdown (Gentle Troll Entertainment GmbH, Würzburg) – 250.000 Euro
  • Afterthought (Studio Moondowner UG, Brunnthal) – 70.000 Euro
  • Pin Ballers (Straightlabs GmbH & Co. KG, Grünwald) – 80.000 Euro
  • How is the Water (Cyan Planet UG, Germering) – 80.000 Euro
  • Let Them Trade (Spaceflower UG, Nürnberg) – 80.000 Euro
  • Option 3 (Two Pencils UG, München) – 80.000 Euro
  • Eremic (Sleeprunner Studios, Bayreuth) – 20.000 Euro
  • Neolinos Wörterwelt (Neolexon UG, München) – 20.000 Euro
  • Survivolution (Crimson Company UG, München) – 20.000 Euro

Medienboard Berlin-Brandenburg fördert „Through the Darkest of Times“-Nachfolger (28. Januar 2020)

Die New-Media-Förderung des Medienboard Berlin-Brandenburg umfasst nicht nur klassische Computerspiele und Apps, sondern auch VR-Installationen. Zu den geförderten Projekten gehört der Nachfolger des mehrfach ausgezeichneten Strategiespiels „Through the Darkest of Times“.

  • The Darkest Files (Paintbucket Games, Berlin) – 110.000 Euro
  • Another Where (Invert Normal, Berlin) – 70.000 Euro
  • Meander Books (Marlene Käseberg, Berlin) – 40.000 Euro
  • HandsOn (VICE Media, Berlin) – 60.000 Euro

 

 

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