Seit Anfang 2026 hat der Bund Förder-Mittel im zweistelligen Millionen-Bereich für neue Computerspiele zugesagt – eine Übersicht.
Bis zu 50 Prozent der Entwicklungskosten eines neuen Videospiels übernimmt der Staat – zumindest gilt dies für Games-Startups. Bei kleinen und mittleren Unternehmen sind es immerhin 45 Prozent, bei Großunternehmen bis zu 25 Prozent.
So lauten die Konditionen für die Games-Förderung des Bundes – und sie erlauben Rückschlüsse auf das veranschlagte Budget jener Spiele, die derzeit in Deutschlands Programmierstuben entstehen. Anders als in den Vorjahren ist der Fördertopf auskömmlich bestückt: 120 Mio. € sind im Etat des Bundes-Forschungsministeriums eingeplant. Für knapp 35 Mio. €. liegen Anträge vor, die überwiegend bereits bewilligt wurden.
Was mit dem Geld konkret passiert, ist leider weiterhin eine Blackbox. Denn das Ministerium verzichtet bislang auf eine öffentlich einsehbare Aufstellung, aus der Projekt-Details, Genre und Plattformen hervorgehen.
Indizien ergeben sich daher ausschließlich aus der staatlichen Subventions-Datenbank, die zumindest Mittelempfänger, Laufzeiten und Fördersummen auflistet. Aus Gründen der Transparenz dokumentiert GamesWirtschaft an dieser Stelle die Zuschüsse, die im Übrigen nicht zurückgezahlt werden müssen.
Nicht enthalten sind die Programme und Zuwendungen der Länder. Eine laufend aktualisierte Aufstellung der jahrgangsübergreifend größten Spiele-Projekte finden Sie in diesem Beitrag.
Games-Förderung 2026: Spiele und Studios im Überblick
in chronologischer Reihenfolge / in Klammern: Laufzeit-Ende / Stand: 14. April 2026
März 2026
- Watershadow Games UG, Kappel-Grafenhausen (Baden-Württemberg): Hammony _ Cozy Rhythm Adventure im Schwarzwald (2/28) – 173.759 € NEU
Februar 2026
- Sandbox Interactive, Berlin: Relikt Sturm (10/27) – 501.175 €
- Aesir Interactive, München: Pearl (8/27) – 959.072 €
- Shiny Dynamics, Berlin: Tidal Rush (12/26) – 443.130 €
- Finitude, Berlin: Kinstrife (2/28) – 1.976.995 € – Details
Januar 2026
- Career Captain, Osterhofen (Bayern): Das Career Captain Orientierungsspiel (8/27) – 208.312 €
- Chasing Carrots, Stuttgart (Baden-Württemberg): Frozen Bulgur (10/27) – 288.022 €
- Kr3m Media, Karlsruhe (Baden-Württemberg): Words (12/28) – 710.318 €
- Goon Squad, Düren (NRW): Tinkertown 2 (5/27) – 157.373 €
- Realmforge Studios, München: Projekt ‚Coven‘ (12/27) – 2.335.187 €
- Ubisoft Blue Byte / Ubisoft Mainz: Projekt Echo / Anno 117-DLC (9/26) – 800.729 € – Details
- BBG Entertainment, München: Project Monster Land (12/26) – 136.956 €
- SisyFox, Hildesheim (Niedersachsen): FlipStix (12/27) – 559.527 €
- Stellar Cartography, Berlin: Hexploration (12/26) – 150.921 €
- PlayPack, Berlin : Merger 2025 (12/26) – 200.985 €
- Playing History, Berlin: SPUUUK (6/27) – 355.846 €













