
In einer zweiten Runde wollen das Land Berlin und die Esports Player Foundation weiteren Talenten den Weg in den Profi-E-Sport ebnen – und zwar via Esports Academy Berlin.
Ein knappes Jahr nach Vorstellung des Esports Team Berlin wird das Talentförder-Programms überarbeitet: Die Umbenennung in Esports Academy Berlin soll deutlich machen, dass diesmal keine Teams gefördert werden, sondern einzelne Spieler und Spielerinnen – die sich im besten Fall für den Profi-Betrieb empfehlen.
Ab dem heutigen 26. Mai sind Bewerbungen für die Aufnahme in die E-Sport-Akademie möglich: Das überarbeitete Programm unterscheidet zwischen ‚Perspektiv-Team‘ mit 15 Plätzen und einem ‚Top-Team‘ mit 10 Plätzen, das die Mitarbeit in E-Sport-Organisationen auf Minijob-Basis zulässt. Neben League of Legends, EA Sports FC und Brawl Stars kommt mit dem Online-Action-Spiel Valorant eine vierte Disziplin hinzu.
Die Esports Academy Berlin wird seit 2025 von der Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe unter Leitung von Franziska Giffey (SPD) finanziell gefördert. Im ersten Schritt wurden 20 Talente unter 400 Bewerbern ausgewählt, die unter anderem Bootcamps und Gamescom-Besuche absolviert haben.
Julius Althoff, Geschäftsführer der Esports Player Foundation: „Mit der Esports Academy Berlin begleiten wir Talente bereits im zweiten Jahr frühzeitig auf ihrem Weg in den professionellen Wettbewerb und schaffen langfristige Entwicklungsperspektiven auf höchstem Niveau. Die neue Förderstruktur ermöglicht es uns dabei, noch gezielter auf den individuellen Entwicklungsstand der Spieler und Spielerinnen einzugehen und moderne Nachwuchsförderung im Esports nachhaltig weiterzuentwickeln.“












