Start Politik Hamburger Games-Förderung: Bewerbung ab heute möglich

Hamburger Games-Förderung: Bewerbung ab heute möglich

That escalated quickly: Die Hamburger Games-Förderung geht an den Start.
That escalated quickly: Die Hamburger Games-Förderung geht an den Start.

Bis zu 80.000 Euro pro Projekt erhalten Entwickler, Studios und kleine und mittlere Unternehmen, die sich um die Hamburger Games-Förderung bewerben.

Die Bewerbungsphase für den jährlichen Fördertopf von 400.000 Euro hat begonnen: Hamburger Spiele-Entwickler können ab heute ihre Anträge einreichen. Die Frist endet am 25. Mai 2020.

Die fachliche Beratung und Abwicklung übernimmt die städtische Standortinitiative Gamecity Hamburg: „Als neuer Ansprechpartner für die Entwickler in der Stadt zum Thema Spieleförderung werden wir auf Augenhöhe agieren und wollen als verlässlicher Baustein zum Erfolg von Games ‚Made in Hamburg‘ beitragen“, verspricht Gamecity-Projektleiter Dennis Schoubye.

Im Unterschied zu faktisch allen anderen Länder-Förderungen müssen die Zuschüsse von maximal 80.000 Euro pro Projekt nicht zurückbezahlt werden. In Nordrhein-Westfalen, Berlin oder Niedersachsen werden überwiegend zinslose Darlehen ausgezahlt. Die zu erwartende USK-Altersfreigabe spielt – anders als etwa in Bayern – keine Rolle: Dadurch können auch Action- und Rollenspiele für ein erwachsenes Publikum entwickelt werden. Über die Verteilung der Mittel entscheidet ein Vergabegremium.

Als zweite Säule ist in der zweiten Jahreshälfte ein Inkubator-Programm vorgesehen, das Nachwuchs-Entwickler sowohl finanziell als auch in Form von Workshop- und Coaching-Angeboten unterstützt.

Antragsberechtigt sind Entwickler oder Studios sowie KMUs (kleine und mittlere Unternehmen) mit Sitz in Hamburg – oder zumindest der festen Absicht, eine Zentrale oder Filiale in der Hansestadt aufzubauen. Alle Informationen zu Voraussetzungen, Fristen, Unterlagen und Abläufen finden Sie auf der Website von Gamecity-Hamburg.

Die Eckdaten der neuen Hamburger Games-Förderung hatte Kultursenator Carsten Brosda (SPD) im Januar vorgestellt. Bis 2023 will der Stadtstaat rund 2 Millionen Euro investieren. Damit feiert die Hamburger Prototypenförderung nach zehnjähriger Pause ein Comeback.

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