Start Wirtschaft Games-Förder-Ticker 2020: FFF Bayern stellt 200.000 Euro bereit (Update)

Games-Förder-Ticker 2020: FFF Bayern stellt 200.000 Euro bereit (Update)

Games-Förder-Ticker 2020: Die Spiele-Subventionen von Bund und Land im Überblick
Games-Förder-Ticker 2020: Die Spiele-Subventionen von Bund und Land im Überblick

Auch und gerade in Corona-Zeiten läuft die Games-Förderung weiter: Das Verkehrsministerium hat mittlerweile mehr als 100 Schecks ausgestellt.

Im GamesWirtschaft-Förder-Ticker erfahren Sie tagesaktuell, mit welchen Beträgen die deutschen Computerspiele-Entwickler von Bund und Land bezuschusst werden. Als Faustregel gilt: Die Bundesländer vergeben überwiegend zinslose Darlehen – die Bundesregierung stellt hingegen Schecks aus, die nicht zurückbezahlt werden müssen.

Aktueller Pegelstand (Stand: 18. November 2020):

  • Games-Förderung des Bundes (De-Minimis): 27 Mio Euro (Etat 2019: 50 Mio. Euro) – Details
  • Games-Förderung des Bundes (Großprojekte): 0 Euro (Etat 2020: 50 Mio. Euro)
  • Baden-Württemberg (MFG): 706.450 Euro (Etat: 600.000 Euro)
  • Bayern (FFF Bayern): 2,1 Millionen Euro (Etat: 2,3 Mio. Euro)
  • Berlin/Brandenburg (Medienboard): 1,793 Mio. Euro (Etat: 2,1 Mio. Euro)
  • Hamburg (Gamecity): 430.000 Euro (Etat: 430.000 Euro)
  • Niedersachsen / Bremen (Nordmedia): 220.954,88 Euro (Etat: 700.000 Euro)
  • Nordrhein-Westfalen (Film- und Medienstiftung): 3,2 Mio. Euro (Etat: 3 Mio. Euro)
  • Sachsen / Sachsen-Anhalt / Thüringen (MDM): 20.000 Euro (Etat: 950.000 Euro)

In allen anderen Bundesländern existiert keine dedizierte Konzept-, Prototyp- oder Produktions-Förderung für Games-Entwickler (Überblick).


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FFF Bayern fördert fünf Projekte mit 200.000 Euro (18.11.2020)

In der letzten Sitzung des Jahres hat der Vergabeausschuss des FilmFernsehFonds Bayern (FFF Bayern) weitere 200.000 Euro für die Entwicklung von fünf Games bereitgestellt. Das 2,3-Millionen-Euro Budget wird damit nahezu komplett ausgereizt.

  • United Soft Media Verlag GmbH, München: EXIT: Das verfluchte Goldgräbelhotel (80.000 Euro)
  • Classy Kitten Games UG, Bidingen: Colorvoid (60.000 Euro)
  • Donausaurus GbR, Regensburg: Wiblu: Die Suche nach dem Feuertee (20.000 Euro)
  • Iyniat.games GmbH, Regensburg: Solar-Zwerge (20.000 Euro)
  • Try Hard Interactive UG, Grünwald: Gogogo Virtual Team-Event (20.000 Euro)

Bayerns Digitalministerin Judith Gerlach (CSU) will sich als FFF-Aufsichtsratsvorsitzende weiterhin „entschieden für unsere Gaming-Industrie“ einsetzen.

Film- und Medienstiftung NRW überweist 1,4 Mio. Euro an 16 Studios (17.11.2020)

Exakt 1,43 Mio. Euro stellt die Film- und Medienstiftung NRW für die Konzeption und Entwicklung von 16 Games und „VR-Experiences“ bereit. Zusammen mit den vorherigen Förderbescheiden des laufenden Jahres wird damit das Budget von 3 Mio. Euro komplett ausgereizt. Die Projekte im Einzelnen:

  • TimeRide, Köln: 1926: Auf in die Goldene Zeit (320.000 Euro)
  • Treecastle Studio, Warendorf: Wormworld Adventure (230.000 Euro)
  • VestGames, Datteln: Eville (200.000 Euro)
  • Lokalhelden, Troisdorf: Lokalhelden App (45.000 Euro + 30.000 Euro)
  • Independent Arts Software, Hamm: Wintergames 2022 (100.000 Euro)
  • Cobalt IED, Köln: Cobalt Compact Oil Rig Scenario (80.000 Euro)
  • Headup, Düren: Disasterland (80.000 Euro)
  • Achtung Autobahn, Köln: Maniacs (80.000 Euro)
  • Pixelbeschleuniger, Köln: Charlie & Morty – die Mutlichtprüfung (60.000 Euro)
  • Buntspecht Film und Digitales, Köln: Fall of Porcupine (60.000 Euro)
  • Flying Sheep Studios, Köln: Ball Kickers (50.000 Euro)
  • 42 Bits Entertainment, Jüchen: A Monsters’s Taile (20.000 Euro)
  • Augustin Film, Hürtgenwald: Flucht & Widerstand (20.000 Euro)
  • Altered Gene, Düsseldorf: Hellbrand (20.000 Euro)
  • Slow Bros., Köln: Herox of Vendrim – Long live the Queen (20.000 Euro)
  • Suggerfly, Essen: Torn Body (15.000 Euro)

Dem Vergabegremium gehören Medienstiftung-Geschäftsführerin Petra Müller, Gundolf S. Freyermuth (Professor am Cologne Game Lab), Ronald Kaulbach (Studio Brand Director bei Ubisoft Blue Byte), David von Galen (Staatskanzlei Land NRW) und Astragon-Geschäftsführerin Julia Pfiffer an.


Games BW Förderung: Baden-Württemberg stellt fast eine Viertelmillion Euro bereit (4.11.2020)

In der ersten Runde der neu konzipierten Games BW Förderung stellt das Land Baden-Württemberg Fördermittel im Volumen von 244.450 Euro bereit. Den Löwenanteil erhält das Ludwigsburger Studio Fizbin für ein „ironisches Roguelike-Survivalgame“, in dem Influencer/innen in einem Spukhaus überleben müssen – je mehr Mut, desto mehr Likes.

  • Designmatic UG, Villingen-Schwenningen – Ayna: Shattered Truth (80.000 Euro)
  • Studio Fizbin GmbH, Ludwigsburg – Ask Me Anything (120.000 Euro)
  • Trapped Predator UG & Co. KG, Ludwigsburg – A New Eden (44.450 Euro)
  • Studio Fluffy UG, Karlsruhe – Schnaubi und Lisu (18.170 Euro)

Für Fördersummen bis maximal 20.000 Euro können laufend Anträge eingereicht werden – für höhere Beträge endet die nächste Einreichfrist am 21. Januar 2021.


Verkehrsministerium nennt neue Zahlen (30. Oktober 2020)

Das Bundesverkehrsministerium befindet sich im Endspurt der Pilotphase: Nur noch wenige der mehr als 200 Anträge befinden sich in Bearbeitung. In Summe wird das Ministerium rund 27 Millionen Euro an deutsche Studios auszahlen.

In der Ende September angelaufenen zweiten Phase wurden bislang 29 Anträge mit einem Volumen von 24 Millionen Euro eingereicht – mit ersten Bewilligungen ist noch im laufenden Jahr zu rechnen (Details und Hintergrund).


Nordmedia fördert neun Games (10. September 2020)

Mit Ausnahme von „SisyFox Mobile“ fördert Nordmedia in der aktuellen Förder-Runde ausschließlich Konzept-Entwicklungen. In dieser Kategorie liegt die Höchstgrenze bei 20.000 Euro. In Summe stellt das Land Niedersachsen sowie Bremen rund 214.000 Euro zur Verfügung. Der für 2020 vorgesehene Nordmedia-Etat von 700.000 Euro wurde bislang erst zu einem Drittel ausgereizt.

  • Artfactory Jalokivi, Hannover – AC-0209 (20.000 Euro)
  • Büro Wunderding, Seelze – 2Grad-Döteberg (19.985 Euro)
  • Check Chemie UG, Bad Nenndorf – Check! Chemie (10.212,80 Euro)
  • Geheimpunkt, Hannover – GeoAR – Augmented Reality Geocaching Experience (19.782,80 Euro)
  • Wolff Interactive GmbH, Hannover – Mad Valley (18.873 Euro)
  • VRTX Labs GmbH, Hannover – Echo Clash AR (12.612,80 Euro)
  • GateCom Informationstechnologie GmbH, Melle – Unser Handball – Dein Handballmanager (12.787,68 Euro)
  • Scio, Ebergötzen – Quantum Kit (20.000 Euro)
  • SisyFox GmbH, Hildesheim – SisyFox Mobile (80.000 Euro)

Games-Förderung des Bundes startet am 28. September (28. August 2020)

Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) hat den Startschuss für die Großprojekt-Förderung des Bundes angekündigt: Ab dem 28. September 2020 können Anträge eingereicht werden. Die dazugehörigen Formulare inklusive Kulturtest hat das Ministerium bereits bereitgestellt.


Medienboard Berlin-Brandenburg verteilt 830.000 Euro an sechs Projekte (11. August 2020)

Nach 300.000 Euro von der NRW-Filmstiftung und knapp 150.000 Euro vom Bund bekommt das Berliner Studio Hekate weitere 200.000 Euro vom Medienboard Berlin-Brandenburg zur Umsetzung des Survival-Horror-Spiels „Ad Infinitum“. Es gibt nur sehr wenige Games-Projekte in Deutschland, die Zuschüsse in vergleichbarer Größenordnung eingeworben haben.

In Summe fördert das Medienboard sechs „innovative audiovisuelle Inhalte“ mit insgesamt 830.000 Euro.

  • Hekate GmbH, Berlin – „Ad Infinitum“ (200.000 Euro)
  • Tamschick Media + Space GmbH, Berlin – „Holodeck“ (200.000 Euro)
  • Emberstrom Entertainment UG  – „Hedera“ (150.000 EUro)
  • Toukana Interactive UG, Berlin  – „Dorfromantik“ (110.000 Euro)
  • Second Peak Interactive GmbH, Berlin – „Space Remnants“ (110.000 Euro)
  • Proof of Taste GmbH  – „The District VR“ (60.000 Euro)

Creative Europe Media: Brüssel fördert vier deutsche Games (6. August 2020)

Exakt 3.754.638 Euro vergibt die Europäische Union via Creative Europe Media-Programm an 32 europäische Spiele-Entwickler – fast eine halbe Million entfällt auf vier deutsche Studios:

  • Reality Twist, München – „The Converge Experiment“ (150.000 Euro)
  • Nurogames, Köln – „The Last Martian“ (148.096 Euro)
  • Paintbucket Games, Berlin – „The Darkest Files“ (130.000 Euro)
  • Studio Seufz, Stuttgart – „Lucky Tower Ultimate“ (60.000 Euro)

Außerdem erhält das Wiener Studio Mi’Pu’Mi Games einen Scheck über 150.000 Euro für „Valse“.

In Summe wurden 104 Projekte eingereicht – mit zwölf Anträgen liegt Deutschland vor Italien und Polen mit jeweils elf Spielen.


Games Lift Inkubator: Experten beraten Hamburger Nachwuchs-Teams (20. Juli 2020)

Noch bis einschließlich 27. Juli 2020 sind Bewerbungen für das Hamburger Games-Inkubator-Programm möglich, das im September 2020 starten soll. Teil des „Games Lift Inkubator“-Pakets sind Workshops, Co-Working-Space-Arbeitsplätze und Zuschüsse.

Die Standort-Initiative Gamecity Hamburg hat nun die Namen jener Experten bekannt gegeben, die den fünf Nachwuchs-Teams mit Rat und Tat zur Seite stehen. Zu den Mentoren zählen unter anderem Rocket-Beans-Geschäftsführer Arno Heinisch, Jan Theysen (King Art Games), Rebecca Lautner (CBO Landfall Games), Ed Valiente (Thunderful Publishing), Michael Schade (Rockfish Games), Medienanwalt Christian Rauda, Wolf Lang (Super Crowd Entertainment), Tobias Kringe (Bytro Labs) und Niantic-Marketing-Direktorin Anne Beuttenmüller.

Details zum Inkubator-Programm gibt es bei Gamecity Hamburg.


Games-Förderung des Bundes: Neue Infos erst zur Gamescom 2020 (15. Juli 2020)

Seit Monaten warten Deutschlands Studios auf den Startschuss der Großprojekt-Förderung, die für das Frühjahr 2020 angekündigt war. Jetzt mehren sich die Hinweise, dass die dazugehörige Richtlinie nicht vor Ende August veröffentlicht wird.

Denn ein Sprecher des Ministeriums von Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) kündigt für dessen Auftritt im Rahmen der Gamescom-Eröffnung „weitere Infos zur nächsten Stufe der Gamesförderung des Bundes“ an.

Vor einem Jahr hatte Scheuer der Branche an selber Stelle zu erklären, warum die Fördergelder entgegen aller Zusagen nicht im Haushaltsplan 2020 enthalten waren. Erst auf massiven innerparteilichen Drucks und unter Einwirkung der Opposition wurden die Subventionen in letzter Minute noch ins Paket hineinverhandelt.

Der erste Förder-Aufruf datiert bereits vom 18. April 2019, die Einreichungen hatten bis spätestens 30. August 2019 zu erfolgen. Zwischen den Projekt-Phasen 1 (De-Minimis) und 2 (Großprojekt) werden also mindestens eineinhalb Jahre liegen. Inwieweit es vor Weihnachten überhaupt noch zur Bewilligung und Auszahlung der ersten Schecks kommen kann – offen. Auch zu dieser Frage wird es frühestens zur Gamescom 2020 neue Antworten geben.


Games-Förderung des Bundes: Mittlerweile über 100 Projekte in der Umsetzung (7. Juli 2020)

Laut Bundesverkehrsministerium (BMVI) wurden bislang knapp 100 Anträge bewilligt – Gesamtvolumen nach GamesWirtschaft-Berechnungen: knapp 8,7 Millionen Euro. Somit verbleibt ein Guthaben von mehr als 42 Millionen Euro für das Haushaltsjahr 2019, das bislang nicht vergeben wurde. Von 84 Projekten sind Name und Standort bekannt – 15 Projekte befinden sich im sogenannten „vorzeitigen Maßnahmenbeginn“.

Für den Start der bereits fürs Frühjahr angekündigten Großprojekt-Förderung gibt es weiterhin kein konkretes Zeitfenster.

Folgende Projekte sind hinzugekommen (sortiert nach Scheck-Höhe):

  • PAD-Labs GmbH, Büren – „Vorfeld-Simulator“ (198.938 Euro)
  • Xyrality GmbH, Hamburg – „Medieval Kingdoms“ (198.799 Euro)
  • Meta Games GmbH, Berlin – „Flashbang“ (192.774 Euro)
  • Paintbucket Games UG, Berlin – „Septembertal“ (179.322 Euro)
  • Mad About Pandas UG, Berlin – „Hitchhiker 2“ (171.100 Euro)
  • Team ADOM GmbH, Witten – „Ultimate ADOM: Caverns of Chaos“ (149.692 Euro)
  • Halbautomaten Kommunikationsdesign GmbH, Stuttgart – „Kinetarium“ (149.380 Euro)
  • Jo-Mei GmbH, Berlin – „Sea of Solitude“ für Switch (142.605 Euro)
  • Anotherworld GmbH, Berlin – „Vortex“ (139.969 Euro)
  • Rokaplay GmbH, Darmstadt – „Monster Match“ (138.386 Euro)
  • AmbiGate GmbH, Tübingen – „Turnier der Helden“ (128.536 Euro)
  • Konspiracy UG, Frankfurt/Main – „Blossom & Decay“ (120.000 Euro)
  • Marshmallow Fort GmbH, Berlin – „Marshmallow Bridge“ (118.649 Euro)
  • Silent Dreams e. K., Dead Age 3 – „Dead Age 3“ (116.621 Euro)
  • Hanging Gardens Interactive UG, Stuttgart – „Sonority“ (102.822 Euro)
  • Cosmos Media UG, Mainz – „Helles Köpfchen“ (93.450 Euro)
  • MobX GmbH, Bonn – „Cave Miner VR“ (82.396 Euro)
  • Application Systems Heidelberg – „Growbot „(80.108 Euro)
  • SparklingBit UG, Aachen – „Lass uns Bäume pflanzen“ (74.373 Euro)
  • AsgardSoft GmbH, Görlitz – „Red Panda“ (64.871 Euro)
  • Topicbird UG, Berlin – „Paradigm Shell“ (46.150 Euro)

MFG Baden-Württemberg fördert vier Projekte mit über 250.000 Euro (30. Juni 2020)

Die baden-würrtembergische Fördergesellschaft MFG stellt 251.973 Euro für vier Computerspiele plus weitere 32.000 Euro für zwei Digital-Projekte zur Verfügung – zum letzten Mal innerhalb des Digital Content Funding (DCF). Das Programm wird ab dem morgigen 1. Juli von der neuen Games BW Förderung abgelöst.

Zu den geförderten Projekten gehört auch ein Kunst-VR-Erlebnis der Europapark-Sparte MackNext im badischen Rust.

Bezuschusste Studios und Projekte:

  • StickyStoneStudio, Gundelfingen – „Mechanical Moods“ (94.000 Euro)
  • Eagle Eye Filmproduktion, Ludwigsburg – „The Very Hairy Alphabet“ (60.973 Euro)
  • MackNext, Rust – „Artiality“ (50.000 Euro)
  • Zeitland Media & Games, Ludwigsburg – „Pinto & Ada“ (47.000 Euro)
  • Luxx Film, Stuttgart – „AR Toonz Discovery“ (20.000 Euro)
  • Hive Games, Karlsruhe – „Project Hive“ (12.547,84 Euro)

Hamburger Prototypenförderung: 430.000 Euro für sieben Games-Projekte (30. Juni 2020)

35 Projekte wurden eingereicht – jedes fünfte Studio bekommt Geld von der Hamburger Behörde für Kultur und Medien: Das Vergabegremium hat sich für sieben Projekte entschieden, die in Summe 430.000 Euro erhalten. Der Betrag liegt dezent über dem ursprünglichen Fördertopf von 400.000 Euro, den die Hansestadt einmalig aufgestockt hat.

  • Team Octofox – „Wild Woods“ (80.000 Euro)
  • Bagpack Games – „Out of Place“ (80.000 Euro)
  • Team Lost Sector – „Lost Sector“ (73.270 Euro)
  • Threaks – „Project Morph“ (70.000 Euro)
  • Beardshaker – „Soulitaire“ (48.000 Euro)
  • Studio Monstrum – „Stadtkinder“ (48.000 Euro)
  • Team Radioactive Dreams – „Lazor Punx“ (31.273 Euro)

Die Bewerbungsphase für das „Gamecity Inkubator-Programm“ startet in Kürze. Die ausgewählten Entwickler sollen von Beratung und Anschubfinanzierung profitieren.


FFF Bayern schöpft Budget für 2020 voll aus (17. Juni 2020)

Schon nach zwei von drei Games-Förder-Runden des Jahres 2020 sind die Mittel des FilmFernsehFonds Bayern für das Gesamtjahr 2020 so gut wie aufgebraucht: Zusätzlich zu den 1,2 Mio. Euro vom Februar 2020 schüttet der FFF Bayern weitere 720.000 Euro aus. Für das Gesamtjahr 2020 sind im bayerischen Haushalt 2 Mio. Euro eingeplant.

Das Gremium will in einigen geförderten Projekten einen Beitrag zum „respektvollen Umgang mit der Natur und dem Klimawandel“ erkannt haben – dies gilt beispielsweise für das Pferdehof-Aufbauspiel „Stable Girl“ von Aesir Interactive.

Update vom 19.6.2020: Auf GamesWirtschaft-Anfrage teilt der FFF Bayern mit, dass entgegen der Haushaltsplanung für das laufende Jahr 2,3 Mio. Euro an Fördermitteln zur Verfügung stehen. Nach dieser Rechnung sind für 2020 noch etwas mehr als 300.000 Euro „übrig“.

  • Aesir Interactive (München) – „Stable Girl“ (500.000 Euro)
  • Langer Martines GbR Besworn Games (Nürnberg) – „The Orphan: A Pop-Up Book Adventure“ (80.000 Euro)
  • Faruq Suriaganda (Augsburg) – „Rimba, Wächter des Dschungels“ (20.000 Euro)
  • Florian Amthor (Köfering) – „Saligia“ (20.000 Euro)
  • FDG Entertainment (München) – „Battlemons“ (20.000 Euro)
  • AntMe! (Grafrath) – „Let’s code Drones“ (20.000 Euro)
  • SenAm Games (München) – „Heal the World“ (20.000 Euro)
  • HDF Games (Augsburg) – „Splinters“ (20.000 Euro)
  • Don VS Dodo (München) – „The Frontiert Saloon“ (20.000 Euro)

Medienboard Berlin-Brandenburg: 400.000 Euro für vier Games-Projekte (17. Juni 2020)

Nach der Computerspielpreis-Nominierung für „Arbo“ kann sich das Team von It Matters Games mit Sitz in Berlin-Adlershof über einen 100.000-Euro-Scheck für die Produktion des Blumengarten-Spiels „Flora“ freuen. In Summe investiert das Medienboard Berlin-Brandenburg 410.000 Euro in vier Games-Projekte:

  • Filmtank (Berlin) – „Myriad VR“ (150.000 Euro)
  • Breakpoint One (Berlin) – „Koloss“ (80.000 Euro)
  • It Matters Games (Berlin) – „Flora“ (100.000 Euro)
  • Anteater Games (Berlin) – „Rabbits vs UFOs“ (80.000 Euro)

Film- und Medienstiftung NRW investiert 1,8 Mio. Euro in 22 Games-Projekte (10. Juni 2020)

Sechs Produktionen, zehn Prototypen und sechs Konzepte sollen mit jenen 1,8 Mio. Euro entstehen, die das Gremium der Film- und Medienstiftung NRW an 22 Studios in Nordrhein-Westfalen verteilt. Damit ist etwas mehr als die Hälfte jener 3 Mio. Euro an Fördergeldern ‚aufgebraucht‘, die für die Saison 2020 zur Verfügung stehen.

Alle Projekte im Überblick:

  • Rivers and Wine Studios (Köln) – „Upside Drown“ (340.000 Euro)
  • Hekate NRW (Standort noch nicht bekannt) – „Ad Infinitum“ (300.000 Euro)
  • Gamma Minus (Paderborn) – „Rough Justice“ (250.000 Euro)
  • TeraKnights (Niederkassel) – „Fairyfail“ (150.000 Euro)
  • Giantdoor (Köln) – „Derpy Conga“ (125.000 Euro)
  • Robot Pumpkin Games (Köln) – „Plan B From Outer Space“ (80.000 Euro)
  • Rho-Labyrinths (Langenfeld) – „Mars Vice“ (80.000 Euro)
  • Backwoods Entertainment (Bochum) – „Pen & Paper Stories: Morriton Manor“ (60.000 Euro)
  • Lupodium (Köln) – „NoClip“ (50.000 Euro)
  • Independent Arts Software (Hamm) – „Global Security Association“ (50.000 Euro)
  • Nurogames (Köln) – „MISSION X: ZERO-G“ (50.000 Euro)
  • Manatea Entertainment (Hövelhof) – „Adventure Roots“ (45.000 Euro)
  • Ahoiii Entertainment (Köln) – „Fiete Marble Run“ (40.000 Euro)
  • Crenetic (Mülheim a. d. Ruhr) – „Gold & Goblins“ (30.000 Euro)
  • SilentFuture (Wuppertal) – „Lost Lantern“ (30.000 Euro)
  • DOTW (Köln) – „Dear Robin“ (20.000 Euro)
  • Fantastic Foe (Bergisch Gladbach) – „Enclosed Encounter“ (20.000 Euro)
  • Massive Miniteam (Pulheim) – „Infinity Baguette“ (20.000 Euro)
  • Achtung Autobahn (Köln) – „Maniacs“ (20.000 Euro)
  • The Nix Company (Duisburg) – „Project Pagus“ (20.000 Euro)
  • Solybloq (Düsseldorf) – „M.S. Salmon“ (12.000 Euro)
  • Giantdoor (Köln) – „Design Slices“ (9.000 Euro)

Update zur Games-Förderung des Bundes (7. Mai 2020)

Das federführende Verkehrsministerium hat via Twitter eine erste Zwischenbilanz zur Games-Förderung des Bundes gezogen.

  • Für die sogenannte De-Minimis-Beihilfe sind bis August 2019 mehr als 380 ‚Ideen‘ eingegangen – daraus wurden 180 formelle Anträge. 84 Anträge seien bereits in der Umsetzung. Selbst wenn alle Projekte in die Umsetzung gehen, würden bei einer durchschnittlichen Fördersumme von 120.000 Euro noch nicht einmal die Hälfte der für 2019 budgetierten 50 Millionen Euro abgerufen. Bislang hat das Ministerium Zuschüsse im Volumen von 5,7 Millionen Euro bewilligt.
  • Die für den Games-Standort Deutschland ungleich bedeutsamere „großvolumige Förderung“ soll noch im Frühjahr starten. Die EU-Wettbewerbs-Kommission hatte das Konzept des Ministeriums gebilligt. 200 Unternehmen haben ihr Interesse bekundet – bis zu 300 Projekte werden erwartet. Derzeit läuft die Ausschreibung des Projektträgers, der das Verkehrsministerium bei der Abwicklung der Anträge unterstützt.

Baden-Württemberg fördert drei Projekte mit 210.000 Euro (7. Mai 2020)

Das grün-schwarz regierte Bundesland hat die seit 2011 bestehende Games-Förderung neu aufgestellt – das neue Format nennt sich „Games BW“ (Details). Einreichungen für die erste Runde sind bis 28. Juli 2020 möglich.

Am 30. April verteilte die Jury zum vorletzten Mal Fördergelder nach ‚altem‘ Muster. Fast die Hälfte der ausgelobten 210.000 Euro geht an das Stuttgarter Studio Seufz, das erst vor wenigen Tagen beim Deutschen Computerspielpreis 2020 erfolgreich war.

  • Lucky Tower Ultimate (Studio Seufz GbR, Stuttgart) – 100.000 Euro
  • Get Together (Studio Sterneck GbR, Stuttgart) – 60.000 Euro
  • People2People (East End Film GmbH, Stuttgart) – 50.000 Euro

Nordmedia fördert drei Games mit über 100.000 Euro (4. Mai 2020)

Fast zwei Millionen Euro investieren Niedersachsen und Bremen in der ersten Runde des Jahres 2020 in Medienproduktionen – etwas mehr als 100.000 Euro entfallen auf Games.

  • Pale Blue Dot (Bonfire Interactive, Braunschweig) – 80.000 Euro
  • Legion Souls (1000 Orks, Osnabrück) – 20.000 Euro
  • Super Hoover Maid (Marcel Rebenstorf, Wunstorf) – 16.700,80 Euro

Deutscher Computerspielpreis 2020: Diese Bundesländer waren besonders erfolgreich (27. April 2020)

Die Verleihung des mit 590.000 Euro dotierten Deutschen Computerspielpreises ist auch stets ein Gradmesser, in welchen Regionen besonders spannende und kreative Games entstehen. Die DCP-2020-Auswertung zeigt einen klaren Gewinner.


BMVI subventioniert zwölf weitere Games-Projekte (20. April 2020)

Inklusive der zwölf Neuzugänge haben seit August 2019 knapp 50 Studios eine Zusage vom Bundesverkehrsministerium (BMVI) im Rahmen der De-Minimis-Beihilfe erhalten. Der Bund bezuschusst Games mit maximal 200.000 Euro. Die Bewilligung der Gelder geht weiterhin ausgesprochen schleppend voran: Erst 5,7 Millionen Euro wurden bislang bewilligt und ausbezahlt – in Summe beträgt der Fördertopf 50 Millionen Euro. Das Budget des Jahres 2020 in gleicher Höhe wurde noch gar nicht angerührt.

  • The Treepoids: The Island of Professor Flora (Supernatural Games UG, Hamburg) – 74.777 Euro
  • Dino Park (Upjers GmbH, Bamberg) – 200.000 Euro
  • Idle Village (Starberry Games GmbH, Berlin) – 198.546 Euro
  • Der Kleine Stern: Lern-Erlebnis-Programm (ChriZlie Medien GmbH, Berlin) – 37.739 Euro
  • Lacuna (DigiTales Interactive UG, Saarbrücken) – 86.307 Euro
  • Closer the Distance (Osmotic Studios, Hamburg) – 58.861 Euro
  • Phished Again (Mybreev GmbH, Viersen) – 134.834 Euro
  • Shattered Stars (Quality Applications GmbH, Groß-Umstadt) – 149.751 Euro
  • Emerge Home (Patient Zero Games GmbH, Hamburg) – 122.602 Euro
  • Riverside (Zockrates Laboratories UG, Nürnberg) – 65.100 Euro
  • Edgar Wallace: Seine berühmtesten Kriminalfälle neu interpretiert (DOTW GmbH, Köln) – 70.017 Euro
  • Squirrel & Bear: Europe (The Good Evil GmbH, Köln) – 105.000 Euro

Medienboard Berlin-Brandenburg fördert vier Games (9. April 2020)

Neben Virtual-Reality- und Augmented-Reality-Produktionen stellt das Medienboard Berlin-Brandenburg auch Finanzmittel in Höhe von 273.000 Euro für vier klassische Games zur Verfügung:

  • Virus (Reija GmbH, Karlsruhe / Berlin) – 90.000 Euro
  • Duru (Twisted Ramble Games UG, Berlin) – 70.000 Euro
  • School Wars!! (Happy Brocooli Games UG, Hoppegarten) – 63.000 Euro
  • Beat Bubbles (Melodic Games GbR, Berlin) – 50.000 Euro

FFF Bayern fördert Studios mit über 1 Mio. Euro (19. Februar 2020)

Nach der ersten von drei Förder-Runden des Jahres 2020 hat der FilmFernsehFonds Bayern bereits 1,2 Millionen Euro von eingeplanten 2 Millionen Euro unters Volk gebracht (Details):

  • Realms at War (Chimera Entertainment GmbH, München) – 500.000 Euro
  • Underdown (Gentle Troll Entertainment GmbH, Würzburg) – 250.000 Euro
  • Afterthought (Studio Moondowner UG, Brunnthal) – 70.000 Euro
  • Pin Ballers (Straightlabs GmbH & Co. KG, Grünwald) – 80.000 Euro
  • How is the Water (Cyan Planet UG, Germering) – 80.000 Euro
  • Let Them Trade (Spaceflower UG, Nürnberg) – 80.000 Euro
  • Option 3 (Two Pencils UG, München) – 80.000 Euro
  • Eremic (Sleeprunner Studios, Bayreuth) – 20.000 Euro
  • Neolinos Wörterwelt (Neolexon UG, München) – 20.000 Euro
  • Survivolution (Crimson Company UG, München) – 20.000 Euro

Medienboard Berlin-Brandenburg fördert „Through the Darkest of Times“-Nachfolger (28. Januar 2020)

Die New-Media-Förderung des Medienboard Berlin-Brandenburg umfasst nicht nur klassische Computerspiele und Apps, sondern auch VR-Installationen. Zu den geförderten Projekten gehört der Nachfolger des mehrfach ausgezeichneten Strategiespiels „Through the Darkest of Times“.

  • The Darkest Files (Paintbucket Games, Berlin) – 110.000 Euro
  • Another Where (Invert Normal, Berlin) – 70.000 Euro
  • Meander Books (Marlene Käseberg, Berlin) – 40.000 Euro
  • HandsOn (VICE Media, Berlin) – 60.000 Euro