Start Gamescom Analyse: 11 Lehren der Gamescom 2022

Analyse: 11 Lehren der Gamescom 2022

Laut KoelnMesse kamen 265.000 Besucher zur Gamescom 2022 (Foto: KoelnMesse / Harald Fleissner)
Laut KoelnMesse kamen 265.000 Besucher zur Gamescom 2022 (Foto: KoelnMesse / Harald Fleissner)

Die Gamescom 2022 ist vorbei – die Planungen für 2023 sind bereits angelaufen. Was lässt sich aus der diesjährigen Veranstaltung lernen?

Am Ende lief es dann doch besser als zunächst befürchtet: Zwar zog die Gamescom 2022 rund 110.000 Besucher weniger an als noch 2019. Doch dass der Rekordwert aus dem Prä-Corona-Jahrgang erreicht werden würde, war mit Blick auf das geschrumpfte Aussteller-Programm und die äußeren Umstände seriöserweise auch nicht zu erwarten.

Mit 265.000 Teilnehmern sind die selbstgesteckten Ziele offenkundig übertroffen worden – die Erleichterung ist auf vielen Ebenen zu spüren.

Aber war die Gamescom wirklich „wie früher, nur besser“, wie es die Werbung versprach? Aus Gesprächen mit Ausstellern, Fachbesuchern und aus dem Social Media-Feedback ergeben sich folgende Lehren aus der Gamescom 2022.

Messebilanz: 11 Lehren der Gamescom 2022


1) Die Gamescom lebt

Erste und wichtigste Erkenntnis: Das Comeback hat geklappt. Was keinesfalls sicher war. Denn selten hat das Motto „No risk – no fun“ so sehr gestimmt wie in diesem Jahr: KoelnMesse, Verband und Aussteller sind durchaus substanzielle Wetten eingegangen.

Schließlich war zu Vertriebsbeginn Anfang des Jahres ja kaum absehbar, wie sich etwa die Pandemie entwickelt – ganz abgesehen von der Lage in der Ukraine und von der davongaloppierenden Inflation.

Die hinter uns liegende Messewoche sendet das klare Signal, dass die Gamescom zwar kein Selbstläufer, aber auch kein Auslaufmodell ist, sondern gebraucht wird – auch künftig. Die Planungen für 2023 laufen.


2) Die Eintrittspreise sind zu hoch

Im Vergleich zu Konzerten, Kino oder Freizeitpark ist ein 30-€-Gamescom-Tagesticket immer noch das, was man ein solides Preisleistungsverhältnis nennt. Gleichwohl war unverkennbar, dass die Veranstalter mit den Tarif-Erhöhungen zwischen 50 und 100 Prozent gegenüber 2019 kräftig überzogen haben – zumal wochenlang kein einziger Aussteller kommuniziert worden war.

Die tapferen Ticket-Käufer sollten somit die Katze im Sack erwerben.

Erst mit breitflächig beworbenen und unlimitierten Rabattaktionen kam Last-Minute-Bewegung in die Sache, wie sich an Suchanfragen und Artikel-Zugriffen sehr eindeutig nachvollziehen lässt. Letztlich war nur der Gamescom-Samstag wirklich ausverkauft.

Was das für die Gamescom 2023 heißt, lässt sich mit Blick auf steigende Energie- und Materialkosten noch nicht abschätzen. Klar ist aber, dass Aussteller und Publikum nicht weniger preissensibel werden dürften.

Die Preis-Entwicklung von Gamescom-Tickets zwischen 2015 und 2022 (2020 und 2021 fand keine physische Messe statt) - Stand: 8.6.2022
Die Preis-Entwicklung von Gamescom-Tickets zwischen 2015 und 2022 (2020 und 2021 fand keine physische Messe statt) – Stand: 8.6.2022

3) Die Gamescom braucht ein Tanzverbot

Dass explizit am Wochenende der Hashtag #Gamescom die Social-Media-Kanäle dominierte, lag weniger an der eigentlichen Messe oder an einzelnen Games. Sondern daran, dass sich YouTuber und Streamer mit erkennbarem Adrenalin- und Testosteron-Überschuss unter einer Brücke hinter Halle 8 wechselseitig provozierten und beleidigten.

Mit der Folge, dass Plastikbecher und Fäuste flogen (beides überwiegend ins Leere). Seitdem werden Videobeweise gesichtet und analysiert, wer von den dreien als Erster Namen aus dem Tierreich gerufen haben könnte – Scurrows, Orangemorange oder Tanzverbot? Die Lage ist kompliziert.

Tags darauf tauchte ein gewisser Montanablack (‚Monte‘) in Köln-Deutz auf, der im Stechschritt übers Gelände eilte – verfolgt von Tausenden überwiegend minderjähriger Fans und umringt von mehreren Rudeln Security-Personal. 4,6 Millionen Fans hat Marcel Eris, wie er mit bürgerlichem Namen heißt, allein auf Twitch.

Es gibt gute Gründe, warum Tag und Uhrzeit solcher Auftritte im Vorfeld gar nicht oder bestenfalls kurzfristig kommuniziert werden. Influencer-Ausflüge wie jener von Montanablack entwickeln sich zu einem veritablen Sicherheitsrisiko, weil die Monte-Meute ohne Rücksicht auf Inventar und Mitmenschen durch die Flure walzte.

Ungleich zivilisierter ging es bei Meet & Greets und Autogrammstunden anderer Creator zu, etwa von Paluten, Gnu, Rezo, HandOfBlood, Anni the Duck, iCrimax und weiteren Fan-Lieblingen, die unter anderem bei AMD, Mini oder TikTok Hof hielten.

Wir lernen: Influencer mit großen Reichweiten sind als Gamescom-Zugpferde für Ticketverkauf und Standfrequenz unverzichtbar – gleichwohl sollte das Wohlbefinden der Besucher weiterhin oberstes Gebot bleiben.


4) Der Indie-Bereich ist zu klein

Wer es darauf anlegt, kann problemlos eine komplette Gamescom-Woche im Indie-Bereich der Halle 10.2 verbringen: Weit über 100 kleine und mittelgroße Studios aus der ganzen Welt haben sich ihre teils winzigen Stände so muckelig und liebevoll wie nur möglich eingerichtet – die Entwickler persönlich erklären ihre Ideen.

Phasenweise ist zwischen den engen Abteilen kein Durchkommen. Was daran liegt, dass viele Besucher erstmal nur anderen beim Spielen zugucken wollen. Die Folge: Stau.

Mit Blick auf das kommende Jahr wird man hier einen vernünftigen Kompromiss finden müssen, um für eine höhere Aufenthaltsqualität zu sorgen – zum Beispiel mit mehr Abstand oder Sitzgelegenheiten.


5) Business as usual

Nach mehreren Jahren stumpfer Webcam-Kommunikation via Zoom, Skype und Teams war die Freude unverkennbar, sich endlich wieder mit einem Bier oder einem Kölsch zuzuprosten und miteinander zu netzwerken. Gerade in der flächenmäßig stark reduzierten Business Area (die Hallen 1 und 3.2 waren erstmals nicht belegt) und zuvor bei der Entwicklerkonferenz Devcom brummte es wie in einem Bienenstock.

Die erneut gestiegene internationale Beteiligung ist ein weiterer Beleg dafür, dass die Messe ihren Stellenwert als Business-Veranstaltung eher noch ausbauen konnte – gerade nach dem abermaligen Wegfall der E3.


6) Die Gamescom: Opening Night Live braucht ein Upgrade

Schon jetzt ist klar: Auch die Gamescom 2023 wird wieder mit einer Gamescom: Opening Night Live eingeläutet – einem zweistündigen Stakkato aus Trailern und aufgezeichneten Einspielern, produziert und moderiert vom Kanadier Geoff Keighley.

Auch wenn die Dauerwerbesendung weiterhin starke Einschaltquoten einfährt, so wurde viel zu wenig aus dem Umstand gemacht, dass erstmals wieder mehr als 2.000 Zuschauer im Raum waren – die immerhin 29 € auf den Tisch legten, um in Halle 6 dabei sein zu können.

Zunehmend ermüdend wirkt das Bemühen, jedes noch so nichtssagende CGI-Video als „World Premiere“ zu verkaufen. Das durchgetaktete, vorhersehbare, aseptisch wirkende Format braucht daher dringend mehr spontane Live-Momente, mehr Live-Auftritte und mehr Live-Überraschungen – etwa in Form musikalischer Einlagen.

Routiniert moderiert: Geoff Keighley bei der Gamescom: Opening Night Live 2022 (Foto: GamesWirtschaft)
Routiniert moderiert: Geoff Keighley bei der Gamescom: Opening Night Live 2022 (Foto: GamesWirtschaft)

7) Die Politik nimmt Games ernst

Die einzigen fünf Tage im Jahr, in denen die deutsche Politik die Nähe zu Jugendlichen sucht“ ätzte die ZDF heute-show via Twitter eingangs der diesjährigen Gamescom.

Was ehrlicherweise nicht mehr ganz zutrifft.

‚Schuld‘ daran ist die Kanzlerin: Denn noch bis 2016 verirrte sich bestenfalls die zweite Garnitur aus Parteien, Parlamenten und Talkshows auf dem Gamescom-Gelände. Das änderte sich erst 2017 mit Merkels Rundgang. Seitdem geben sich Minister, Staatssekretäre, Partei-Chefs und Abgeordnete die Klinke in die Hand. Beim Talkformat Debatt(l)e Royale bildete SPD-Frontmann Kevin Kühnert mit politischen Mitbewerbern eine stabile Dorfromantik-Koalition.

Zur Wahrheit gehört aber auch: Deutschlands Games-Industrie braucht die Politik mehr als umgekehrt – etwa mit Blick auf Subventionen in dreistelliger Millionenhöhe.

Dass ausgerechnet der grüne ‚Games-Minister‘ Robert Habeck absagen musste, war absehbar: In Zeiten wie diesen hätte es sicher wenig Verständnis gegeben, wenn der amtierende Wirtschaftsminister und Vizekanzler seine Mittwochnachmittage damit verbringt, um mit Controllern und Cosplayern zu posieren.

SPD-Generalsekretär Kevin Kühnert und Grünen-Geschäftsführerin Emily Büning beim Debatt(l)e Royale 2022 (Foto: GamesWirtschaft)
SPD-Generalsekretär Kevin Kühnert und Grünen-Geschäftsführerin Emily Büning beim Debatt(l)e Royale 2022 (Foto: GamesWirtschaft)

8) Auslaufmodell Spielstation

Auf der Gamescom 2019 betrieb Microsoft Xbox mehr als 200 Konsolen und PCs – in diesem Jahr waren es gerade noch 36. Noch betrüblicher war die Lage bei Ubisoft. Vorbei sind die Zeiten, in denen Electronic Arts & Co. halbe Hallen mit Spielstationen füllten, vor denen die Besucher vier, fünf, sechs Stunden und länger campierten.

Ob diese Ära je wiederkehrt – fraglich.

Die Entwicklung ist einerseits den erheblich verkleinerten Standflächen und Budgets geschuldet, andererseits zeigt sich, dass es zunehmend seltener darum geht, kommende Spiele in 15-Minuten-Häppchen vorzuführen.

Wenn man den Messe-Auftritt indes als gelebten Fan-Service interpretiert, dann eröffnen sich plötzlich ganz neue Konzepte. So hat AMD die Event Arena in Halle 6 gebucht, um die Besucher mit Bühnen-Shows, YouTube-Größen, Wettbewerben und Präsenten zu unterhalten. Tags zuvor rockte die Tencent-Marke Level Infinite das Areal mit einem Metal: Hellsinger-Konzert.

Prognose: Auf der Gamescom 2023 wird man noch mehr Konzepte dieser Art erleben – weg vom klassischen ‚Messestand‘, hin zum ‚Event im Event‘.


9) Hygiene-Konzept? Fehlanzeige.

„Ein vielfach erprobtes Hygiene- und Sicherheitskonzept sorgt für deine Sicherheit und eine hohe Aufenthaltsqualität“ – so steht es weiterhin geschrieben auf der Gamescom-Website.

In der Lebenswirklichkeit des August 2022 ist dieses Konzept nie angekommen: Mag sein, dass im Frühjahr ein solcher Plan existiert hat – davon gemerkt hat man auf der eigentlichen Veranstaltung exakt nichts. So wurden Abstände faktisch nirgendwo eingehalten, weder vor noch in den Hallen.

Die einzigen, die konsequent Maske trugen, waren demzufolge Cosplayer.

Zwar wurden Besucher des Indie Arena Booth auf (englischsprachigen) Schildern angehalten, auf dem Stand einen Mundnasenschutz anzulegen. Kontrolliert oder gar durchgesetzt wurde diese Aufforderung allerdings nicht.

Dass die Gamescom nach Lage der Dinge nicht wie die Twitchcon im Juli zum Superspreader-Event mutierte, ist daher einzig glücklichem Timing vor dem Hintergrund europaweit sinkender Fallzahlen zu verdanken.


10) Marken entdecken (schon wieder) den ‚Gamer‘

So richtig fresh und innovativ wirkt es nicht mehr, wenn Krankenversicherungen, Energydrink-Abfüller, Discounter oder Autohersteller plötzlich ihr Herz für Gamer entdecken und beispielsweise ein E-Sport-Werksteam aus dem Boden stampfen. Die Herleitungen wirken oft bemüht, wenig authentisch oder gar – um das Jugendwort des Jahres 2021 zu platzieren – ‚cringe‚.

Weil nicht ausgeschlossen werden kann, dass weiterhin große Publisher fernbleiben, wirbt die Gamescom verstärkt um Aussteller aus games-fremden Sphären: McDonald’s schickt Besucher in einen XXL-Escape-Room-Würfel, Porsche lässt live einen Wagen von Künstlern bemalen, LEGO betreibt eine Art ‚Messe-Kindergarten‘ und bei der BMW-Sparte Mini kann man sich mit einem Plüsch-Pikachu vor einem Prototypen im Pokémon-Look ablichten lassen.

Jetzt müssen die Kennzahlen zeigen, ob sich das Investment rechnet – oder ob es sich wie im Falle von Netflix anno 2019 um einmalige Marketing-Stunts handelt.

Gamescom 2022: Autobauer Mini kooperiert mit den Pokémon-Machern (Foto: GamesWirtschaft)
Gamescom 2022: Autobauer Mini kooperiert mit den Pokémon-Machern (Foto: GamesWirtschaft)

11) Ohne die Großen geht’s nicht

Auf der Gamescom würden „große Spieletrends erlebbar“ gemacht – der Gaming-Community würde ein „exklusiver Blick in die Zukunft gewährt“, jubelte NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) im Nachgang zu seinem Rundgang.

Schön wär’s. Denn tatsächlich bleibt von der Gamescom 2022 wenig Zählbares mit Blick auf neue Geschäftsmodelle, Plattformen, Technologien oder smartes Zubehör. Der Preis in der Kategorie „Best Hardware“ bei den Gamescom Awards wurde gar nicht erst vergeben.

Gleiches gilt für die Software. Die voraussichtlich meistverkauften PC- und Konsolenspiele des Jahres erscheinen in vier beziehungsweise acht Wochen, waren in Köln aber nicht zu besichtigen: FIFA 23 und Call of Duty Modern Warfare 2 fehlten ebenso wie God of War Ragnarök oder Splatoon 3. Also ungefähr alle Hits des kommenden Weihnachtsgeschäfts.

Wenn Nintendo, Electronic Arts, Sony PlayStation und Activision Blizzard auf einen Auftritt verzichten und weitere Top-10-Spielehersteller wie Ubisoft und Microsoft Xbox nur das Allernötigste zeigen, wird sich der Anspruch einer Weltleitmesse kaum auf Dauer halten lassen.

Erklärtes Ziel muss es also sein, die großen Player samt echter Neuheiten zurück aufs Gelände zu holen. Oder wie es der US-Studiochef Glen Scofield (Callisto Protocol) in Richtung der Publisher twitterte: „Feiert die Spiele, ignoriert sie nicht. Das Geld, das ihr ausgebt, ist für die Fans, Entwickler, die Spiele, Awards, Spaß! Kommt zurück!“

10 Kommentare

  1. Ich wäre ja dafür,das die Gamescom-Messe abgeschafft wird und nur noch als Name bleibt. Unter diesen Namen,stellen dann Publisher und Indie-Studios ihre Trailer und Demos,auf einer gemeinsamen Internetseite online,schön sortiert und filterbar, bisher war nie ein Gamescom Besuch für mich nötig und das wird wohl so auch bleiben. Keine Livestreams und keine vor Ort besuche mehr.

    • Was bin ich froh, dass nicht alle so denken.Meine Kinder und ich gehen schon seit Jahren auf die Gamescom und hatten auch dieses Jahr wieder viel Spaß. Meine Große freut sich, nächstes Jahr endlich 18 zu sein. Gamescom live ist mit online gar nicht vergleichbar!

  2. Keine Influencer jeglicher Art.

    Wenn ‚Fans‘ die Messe nur wegen Influencern aber nicht wegen den Aussteller*innen besuchen, hat der Betreiber zwar ein Ticket verkauft, der Stand würde dennoch nur für das Autogramm der kurzfristig gebuchten Influencer*innen besucht. Gerade, wenn es sich um Influencer handelt, die ihre Jünger*innen in die Glücksspielsucht treiben, sollte man drüber nachdenken ob das Event der richtige Platz ist.

    Gamescom ist für Entwicklerteams, große und kleine Studios, Konsolenhersteller, Spieleproduzenten etc. nicht für Twitch-Streamer (die btw so dermaßen mit ihren Auftritten dort gegen die TOS verstoßen). Dafür gibt’s die gescheiterten Videodays.

  3. Ohne Spielstationen wäre die Messe noch uninteressanter als aktuell ohnehin. Würde eigentlich gerne einmal hin, aber so…

  4. Zu Punkt 6) Sorry aber verstehe die Punkte jetzt nicht. Geoff Keighley bucht man nicht um daraus ein Live Musik Event zu machen. Wenn euch das gezeigte nicht gefällt OK ist euer persönlicher Geschmack aber dieser Mann ist bekannt geworden eben durch Gaming Events und weil er aus den Game Awards eine ernstzunehmende Gaming Veranstaltung mit zig Weltpremieren und Videospieltrailern gemacht hat. Wenn man hört dieser Mann veranstaltet die Opening Night Live, dann will man auch das bekommen und das hat man auch bekommen. Was will denn jemand da mit Musik oder ein Nicht reines Gaming Event??? Kann man nicht nachvollziehen und ist aus eurer Sicht rein persönlich, weil es euch schlichtweg nicht gefallen hat aber genau das will man sehen. Kein dummes rumgelaber sondern straight nach und nach ohne großen Pausen neue Spielszenen, neues Gameplay, neue Trailer denn wir Spieler wollen eines sehen und das sind GAMES!

    • Beim Thema Musik geht es natürlich um Games-Musik – bei den The Game Awards ist das ja auch der Fall.

  5. Die schlechteste Gamescom die ich je erlebt habe.

    Habe mein Ticket für 15 Euro auf Groupon gekauft.

    Für 30 Euro wäre ich niemals hin gefahren.
    Und am Ende fand ich die 15 Euro auch schon zuviel.

  6. Bzgl Punkte 4, 8 und 11:
    Die großen Anspielstationen waren schon immer ein logistisches Problem. Will man 100.000 Menschen gleichzeitig etwas spielen lassen, braucht man 100.000 Fernseher und 100.000 Konsolen und nicht wenig Strom. Alternative wären mehr Tage, aber so oder so laufen die Kosten aus dem Ruder, die ja eh keiner mehr bezahlen will. Nicht dass es am Geld mangelt, die großen Firmen machen prima Gewinne. Deswegen haben sie es auch gar nicht nötig. Warum sollte EA Fifa 23 vorführen? Wie verschwindet gering ist der Teil an Besucher:innen, die durch ein Anspielen vom Kauf überzeugt werden (und es vorher nicht waren), im Vergleich zu den gesamten Absatzzahlen?
    Insofern finde ich die Indie-Stände super, an denen man vielleicht sogar mit den Entwickler:innen persönlich sprechen kann. Aber auch hier kann nur eine Hand voll Leute pro Tag zum Zuge kommen. Das passt einfach konzeptionell nicht zur ewigen Rekordjagd. Dazu passen nur Besuchende, die sich in irgendwelchen Schlangen die Beine in den Bauch stehen, dabei sein ist alles.

    • Also ich fand die im Gegensatz zu 2019 fade . Es wurde nichts angekündigt wo also in welcher Halle was Großes ist und 2019 gab es z.B. mehrere Stationen wo man League of Legends sehen bzw zocken konnte auch bei fortnite der Fall . Also für 2023 bitte mehrere Events mehr Action

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