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Gamescom 2020: Messe bleibt in Köln

Game-Geschäftsführer Felix Falk, Kölns OB Henriette Reker, Lichtkünslter Michael Batz, KoelnMesse-Chef Gerald Böse (2. v. r.) und NRW-Ministerpräsident Armin Laschet bei der Eröffnung der Gamescom 2019 (Foto: KoelnMesse, Uwe Weiser)
Game-Geschäftsführer Felix Falk, Kölns OB Henriette Reker, Lichtkünslter Michael Batz, KoelnMesse-Chef Gerald Böse (2. v. r.) und NRW-Ministerpräsident Armin Laschet bei der Eröffnung der Gamescom 2019 (Foto: KoelnMesse, Uwe Weiser)

Keine Experimente: Branchenverband Game und KoelnMesse verlängern den Gamescom-Vertrag – auch die Gamescom 2020 findet damit in Köln statt.

Update vom 26. August 2019: Die Veranstalter haben mittlerweile den konkreten Termin für die Gamescom 2020 bekannt gegeben. Alle Informationen zu Tickets, Öffnungszeiten, Rahmenprogramm und zur außergewöhnlichen Schulferien-Situation finden Sie in diesem Beitrag.

Meldung vom 12. März 2019: Ungeachtet der angespannten Hotel-Situation und dem Werben alternativer Standorte wie Frankfurt haben sich der Branchenverband Game und die Kölner Messegesellschaft auf eine Fortführung der Gamescom am angestammten Standort verständigt. Die Spiele-Messe findet seit 2009 auf dem Gelände in Köln-Deutz statt und war mit 370.000 Besuchern im vergangenen Jahr die zweitgrößte Publikumsmesse in Deutschland, knapp hinter der Grünen Woche in Berlin.

Zu den Details der Vereinbarung machen die Vertragspartner traditionell keine Angaben. Der aktuell laufende Vertrag endet mit der Gamescom 2019 und umfasste fünf Jahre. Nach GamesWirtschaft-Informationen ist die Laufzeit diesmal kürzer bemessen – von zwei bis drei Jahren ist die Rede.

Die Marke Gamescom gehört dem Branchenverband Game. Dessen Geschäftsführer Felix Falk führt die Entscheidung pro Köln auf den „gemeinsamen Strategieprozess der vergangenen Monate“ zurück. Auch die Unterstützung der Messe durch die Stadt Köln und das Land Nordrhein-Westfalen habe eine wichtige Rolle gespielt. Zuletzt hatten sich NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) und Oberbürgermeisterin Henriette Reker (parteilos) intensiv für einen Verbleib der Messe in der Domstadt eingesetzt.

Laschet sieht in der Vertragsverlängerung „ein klares Bekenntnis der Gamecom zum Standort Köln und Nordrhein-Westfalen“. Das Votum sei ein wichtiger Baustein im Bestreben der Landesregierung, NRW zum „Games-Land Nummer 1“ zu machen. Erst vor wenigen Wochen hatte das Kabinett einer Aufstockung der staatlichen Games-Fördermittel auf 3 Millionen Euro zugestimmt. Von diesem Topf profitieren nicht nur Spiele-Projekte regionaler Studios, sondern auch Gemeinschaftsstände und Messe-Auftritte im Rahmen der Gamescom.

Reker – gleichzeitig Aufsichtsrats-Chefin der KoelnMesse – schreibt in einem Tweet, die Stadt habe das Potenzial der Branche bereits vor Jahren erkannt. Ein Beispiel sei das Cologne Game Haus. „Die Verlängerung bestätigt unseren Kurs: Games haben in Köln eine große Zukunft“, so die Rathaus-Chefin.

KoelnMesse-Geschäftsführer Gerald Böse würdigt die „gute Zusammenarbeit“ mit dem Game: „Köln steht für die Gamescom und die Gamescom steht für Köln“. Die Messegesellschaft investiert einen dreistelligen Millionenbetrag in Bau und Sanierung von Messehallen und Event-Räumen.

Die Gamescom 2018 war im Jahr 2018 die zweitgrößte Messe in Deutschland (Stand: 3. Januar 2019)
Die Gamescom 2018 war im Jahr 2018 die zweitgrößte Messe in Deutschland (Stand: 3. Januar 2019)

Game-Vorstand Ralf Wirsing, gleichzeitig Geschäftsführer der Düsseldorfer Niederlassung von Ubisoft Deutschland, hatte im GamesWirtschaft-Gespräch auf nötige Verbesserungen mit Blick auf die Gamescom hingewiesen. Der neue Vertrag sei ein Ausdruck dessen, dass die Gamescom ihre Relevanz seit 2009 immer weiter steigern konnte. Fünf Monate vor Öffnung der Messehallen fahndet der Verband weiterhin fieberhaft nach einem „Head of Gamescom“.

Der Kartenvorverkauf für die Gamescom 2019 hat bereits begonnen. Alle Informationen zu Tickets, Öffnungszeiten und Rahmenprogramm finden Sie in diesem Beitrag.

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