Start Sport eNationalmannschaft: DFB nominiert 20 „FIFA“-Profis (Update)

eNationalmannschaft: DFB nominiert 20 „FIFA“-Profis (Update)

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) entsendet eine zweiköpfige eNationalmannschaft zum FIFA eNations Cup 2019 (Abbildung: DFB)
Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) entsendet eine zweiköpfige eNationalmannschaft zum FIFA eNations Cup 2019 (Abbildung: DFB)

Eigener Twitch-Kanal, eNations-Cup-Teilnahme und die Premiere eNationalmannschaft : Der Deutsche Fußballbund (DFB) drückt beim ‚eFootball‘ aufs Tempo.

Update vom 31.3.2019: Der DFB hat in Frankfurt die erste eNationalmannschaft vorgestellt. Wie erwartet, wird der Verband beim FIFA eNations Cup 2019 von Michael Bittner („Megabit“) und Mohammed Harkous („MoAuba“) vertreten. Beide „FIFA“-Profis stehen beim SV Werder Bremen unter Vertrag und haben zuletzt die Club Championship der Virtual Bundesliga 2019 gewonnen. Sowohl Bittner als auch Harkous gehören zur Top 10 der „FIFA 19“-Weltrangliste.

Die Rolle des Trainers übernimmt Benedikt Saltzer, der als „SaLz0r“ für den VfL Wolfsburg spielt. Als Ersatz-Spieler wurden Tim Katnawatos („TheStrxngeR“) und Niklas Rasek („NRasek“) nominiert.

Die Signale von DFB-Vize Rainer Koch klingen deutlich versöhnlicher als jene von DFB-Boss Reinhard Grindel. „FIFA 19“ sei längst ein fester Bestandteil de Fußballs, so Koch. Das Beispiel des aktiven Amateurfußballers MoAuba zeige, dass Synergien zwischen ‚eFootball‘ und realem Fußball möglich seien.

Der erweiterte Kader der eNationalmannschaft besteht aus 20 Spielern, jeweils zehn auf PlayStation 4 und Xbox One. An Bord sind unter anderem bekannte eSportler wie Marvin Hintz („M4RV“, Bayer Leverkusen), Philipp Schermer („Eisvogel“, FC Schalke 04), Cihan Yasarlar (RB Leipzig) und Erhan Kayman („Dr Erhano“, VfB Stuttgart).

eNationalmannschaft: DFB stellt FIFA-Team vor (Meldung vom 25.3.2019)

Am kommenden Sonntag (31. März, 15 Uhr) wird der Deutsche Fußballbund jene beiden „FIFA“-Profis vorstellen, die als ‚eNationalmannschaft‘ ins Rennen beim FIFA eNations Cup gehen – einer Art „FIFA 19“-Weltmeisterschaft, in der Deutschland am 13. und 14. April unter anderem auf Brasilien und Argentinien trifft (weitere Infos).

Die Präsentation der „FIFA“-Spieler – spekuliert wird auf das Werder-Meister-Duo Harkous / Bittner – ist auch als Feuertaufe für die drei neuen offiziellen Social-Media-Kanäle gedacht: Via Twitter, Instagram und über die Livestreaming-Plattform Twitch will der DFB künftig über alle ‚eFootball‘-Aktivitäten informieren. Zusätzlich wird die Kaderpräsentation via DFB-TV und YouTube übertragen. Nach GamesWirtschaft-Informationen wird DFB-Boss und Games-Kritiker Reinhard Grindel nicht an der Präsentation teilnehmen – stattdessen wird sein Vize Rainer Koch diese Aufgabe übernehmen.

‚eFootball‘ und ‚E-Soccer‘ sind vom DFB eingeführte Vokabeln, mit denen sich der Verband von allen anderen eSport-Disziplinen abgrenzt. Gemeint sind in diesem Fall ausschließlich Fußball-Simulationen wie „FIFA 19“ (Electronic Arts) und „Pro Evolution Soccer 2019“ (Konami).

Am Wochenende war bekannt geworden, dass der DFB an einer Art Konsolen-Kompromiss für Joachim Löws A-Nationalmannschaft und die Nachwuchs-Teams arbeitet. Hintergrund: Während der vergeigten Fußball-Weltmeisterschaft 2018 in Russland sah sich die Team-Leitung veranlasst, den Profi-Kickern das Quartier-WLAN abzuklemmen, um stundenlanges nächtliches PlayStation-Zocken zu unterbinden.

Jetzt hat Team-Chef Oliver Bierhoff auf Anfrage der Bild-Zeitung (Artikel hinter Paywall) bestätigt, dass auch mit Blick auf die künftige DFB-Akademie in Frankfurt geprüft werde, ob 24-Stunden-WLAN-Empfang der Leistungsfähigkeit des Kicker-Nachwuchses eher nützt oder schadet. „Hilft die PlayStation punktuell beim Entspannen wie früher die Doppelkopfrunde oder stört sie die Konzentration?“, so Bierhoff. Ein Experten-Gremium soll den DFB in dieser Frage unterstützen.

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