Start Sport Virtual Bundesliga 2019/2020: DFL und EA wollen FIFA-Meister ermitteln

Virtual Bundesliga 2019/2020: DFL und EA wollen FIFA-Meister ermitteln

Michael Bittner alias
Michael Bittner alias "MegaBit" ist Deutscher Meister 2018/19 der Virtual Bundesliga (VBL) - Foto: EA / DFL / Felix Gemein

Am 28. Juni – einen Tag nach dem voraussichtlichen letzten Bundesliga-Spieltag der Saison – steht auch der Deutsche „FIFA 20“-Meister fest.

„FIFA 20: eSport, lebst du noch?“ – sorgte sich in dieser Woche das Fachblatt Kicker. Verschobene Events, Schweigen bei Betreiber Electronic Arts, Funkstille beim geplanten e-DFB-Pokal, fehlende Perspektiven für die „FIFA“-Abteilungen von Vereine und Profis: Die Lage ist weiterhin düster. Bei der Spielvereinigung Greuther Fürth – immerhin Vize-Meister in der Virtuellen Bundesliga – steht die E-Sport-Abteilung vor dem Aus.

Immerhin wird die Virtuelle Bundesliga 2019/2020 zu Ende gespielt und ein neuer Deutscher Meister ermittelt. Allerdings kann das VBL Grand Final 2020 aufgrund der anhaltenden Corona-Beschränkungen nur auf Distanz statt vor Ort stattfinden.

Die Deutsche Fußball-Liga (DFL) und Electronic Arts als Veranstalter richten daher ein Online-Turnier aus – und zwar vom 24. bis 28. Juni 2020. Zur Aufführung gelangt der „85er-Modus“, bei dem alle Mannschaften aus Gründen der Chancen-Gleichheit über die gleiche Spielstärke von 85 verfügen.

Die Choreographie sieht folgendermaßen aus:

  • Mittwoch, 24. Juni 2020 (ab 18 Uhr): Gruppenphase mit 24 qualifizierten Teams
  • Donnerstag, 25. Juni 2020 (ab 18 Uhr): Achtelfinale und Viertelfinale (Ko-Phase)
  • Sonntag, 28. Juni 2020 (ab 12 Uhr): Finalspiele

Alle Spiele werden im Livestream auf der Website der Virtual Bundesliga übertragen. Die Finalspiele sind bei ProSieben MAXX im Free-TV und im Stream zu sehen.

Der Sieger erhält neben dem Titel des Deutschen „FIFA“-Meisters die Meisterschale sowie ein Preisgeld. Werder-Bremen-Spieler Michael Bittner („MegaBit“) will seinen Titel verteidigen. Auch „FIFA“-Weltmeister Mohammed Harkous („MoAuba“) ist dabei. An den Start gehen außerdem Gamepad-Profis von Borussia Mönchengladbach, Bayer 04 Leverkusen, VfL Wolfsburg und Fürth.

Dass der FC Bayern München und Borussia Dortmund nicht im „FIFA“-Titelrennen mitmischen, hat strategische und vertragliche Gründe – im Falle des FC Schalke 04 sind es sportliche.

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