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SV Werder Bremen verpflichtet FIFA-Profi Mo Aubameyang

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Mohammed Harkous ("Mo Aubaymeyang" tritt bereits zur "FIFA 18"-WM im August für Werder Bremen an (Foto: Werder.de/esports)

Einer der weltweit besten „FIFA“-Spieler wechselt von Team Expert an die Weser: Mohammed Harkous („Mo Aubameyang“) spielt ab August für Werder Bremen.

FIFA-Profi MoAubameyang unterschreibt bei Werder Bremen (Update vom 25.7.2018)

Nur einen Tag nach der offiziellen Ankündigung des eSport-Einstiegs verkündet der SV Werder Bremen die Verpflichtung des ersten „FIFA“-Profis: Mohammed Harkous alias Mo Aubameyang spielt künftig im grün-weißen Trikot – dies gilt bereits für die diesjährige „FIFA 18“-Weltmeisterschaft in London. Den Siegerpokal überreicht Arsenal-Superstar Mesut Özil.

Der 21jährige Harkous gilt als einer der fähigsten Konsolen-Kicker des Landes und gehört zur „FIFA“-Weltspitze – unter anderem hat er drei deutsche ESL-Meisterschaften gewonnen und schaffte es vor einem Jahr bis ins Halbfinale der „FIFA“-WM. Noch bis Ende Juli steht Harkous beim Team Expert unter Vertrag – künftig spielt er unter der Kennung „Mo Auba“ für Werder Bremen.

Laut Werders Digital-Abteilungsleiter Dominik Kupilas hätten dem Spieler zahlreiche Angebote vorgelegen – letztlich habe er sich für die Bremer entschieden. Nach eigener Aussage habe ihn die „besonders authentische Verbindung zwischen Konsole und realem Fußball“ überzeugt.

SV Werder Bremen bestätigt eSport-Einstieg (Meldung vom 24.7.2018)

Nach der TSG Hoffenheim will ein weiterer Fußball-Bundesligist erste eSport-Erfahrungen in der Saison 2018/19 sammeln: Der SV Werder Bremen baut ein „FIFA“-Team auf.

Es wirkt, als hätte sich der Rest der Bundesliga in aller Ruhe angesehen, wie sich die eSport-Aktivitäten der Pioniere VfL Wolfsburg und Schalke 04 entwickeln. Denn zuletzt haben sich in kurzer Abfolge weitere Profivereine für die Gründung einer eigenen eSport-Abteilung entschieden, darunter die TSG Hoffenheim. Selbst im Falle von Borussia Dortmund wird damit gerechnet, dass der BVB künftig erste eSport-Gehversuche wagen wird. Beim Rekordmeister FC Bayern München hat Präsident Ulli Hoeneß den fortgeschrittenen Plänen eine kategorische Absage erteilt.

Jüngster Neuzugang in der Liste der Bundesliga-Klubs mit eSport-Ambitionen ist der SV Werder Bremen: Parallel zum Verkaufsstart der Fußballsimulation „FIFA 19“ am 28. September 2018 wollen die Bremer (Wahlspruch: „Lebenslang Grün-Weiß“) mit einem eigenen „FIFA“-Profi antreten – unter anderem im Rahmen der Virtuellen Bundesliga 2018/19, die von der Deutschen Fußball Liga (DFL) und Electronic Arts ausgerichtet wird.

Werder-Geschäftsführer Klaus Filbry erklärt die Entscheidung damit, dass jetzt der richtige Zeitpunkt gekommen sei, „um ein relevantes Zukunftsfeld zu besetzen und der jüngeren Generation einen weiteren Zugang zu unserer Gemeinschaft und unserem Wertesystem zu bieten“.

Man habe sich bewusst für „FIFA“ entschieden, weil sich realer und digitaler Fußball gut verknüpfen ließen – ein aus Sicht von Werder Bremen „sehr authentischer Schritt“, erklärt Dominik Kupilas, der als Leiter Digital & Social Media die eSport-Aktivitäten verantwortet.

Inzwischen ist die Mehrheit der Fußball-Bundesligisten im eSport aktiv - fast ausschließlich auf Basis von "FIFA" (Stand: 24.7.2018)
Inzwischen ist die Mehrheit der Fußball-Bundesligisten im eSport aktiv – fast ausschließlich auf Basis von „FIFA“ (Stand: 24.7.2018)

eSport-Einstieg: SV Werder Bremen tritt in „FIFA 19“ an

Werders aktueller Haupt- und Trikotsponsor Wiesenhof will sich auch im eSport-Sektor einbringen. „Wiesenhof“ und „Bruzzzler“ sind Marken der Visbeker PHW-Gruppe, dem größten Geflügelschlachter der Republik. „Der SV Werder ist bisher in der digitalen Welt immer offensiv und innovativ vorangegangen. Wir mussten nicht lange überlegen, um auch diesen Schritt mitzugehen. Außerdem benötigen auch Gamer hochwertige Proteine, und davon haben wir einige Alternativen im Angebot“, weiß Wiesenhof-Marketing-Geschäftsführer Ingo Stryck.

Beraten wurde Werder Bremen von der bekannten Sportmarketing-Agentur Infront, die von Philippe Blatter – Neffe des langjährigen FIFA-Präsidenten Sepp Blatter – geleitet wird. Bis Juli 2017 fungierte Günter Netzer als Executive Director bei Infront.

Auf dem weiteren Weg wird  Werder von Stark eSports begleitet – die Bochumer Agentur hatte zuvor auch den VfL Wolfsburg, VfB Stuttgart, den VfL Bochum, FC Schalke 04 und Hertha BSC beim Einstieg ins eSport-Geschäft unterstützt. Es spricht viel dafür, dass der künftige „FIFA“-Werderaner aus dem STARK-Kader kommt – erst vor wenigen Tagen hat „FIFA“-Profi Michael Bittner („MegaBit“) bekannt gegeben, dass er den VfL Bochum verlassen werde.

Die Lizenzspielerabteilung der SV Werder Bremen GmbH & Co. KGaA beendete die Bundesliga-Saison 2017/18 auf einem soliden 11. Tabellenplatz. Zu den bekanntesten Spielern zählen Stürmer Max Kruse, Torhüter Jiri Pavlenka, Thomas Delaney, Martin Harnik und Fin Bartels.

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