Start Marketing & PR German Dev Days Förderstiftung: Bewerbungsphase startet

German Dev Days Förderstiftung: Bewerbungsphase startet

Dank großzügiger Spenden kann die German Dev Days Förderstiftung vom Start weg auf Mittel von mehr als 30.000 Euro zurückgreifen.
Dank großzügiger Spenden kann die German Dev Days Förderstiftung vom Start weg auf Mittel von mehr als 30.000 Euro zurückgreifen.

Die German Dev Days-Förderstiftung nimmt ihren laufenden Betrieb auf: Studenten und Nachwuchs-Teams können sich bis 13.1.2019 um die Zuschüsse bewerben. 

Update vom 21. November 2018: Ab sofort können sich Studenten sowie Nachwuchskräfte und -Teams der deutschen Spiele-Branche um eine Förderung der GDD-Förderstiftung bewerben. Anmeldeschluss ist der 13. Januar 2019.

Pro Jahr erhalten maximal 30 Personen oder Teams einen  Einmalbetrag von jeweils 500 Euro – in Summe verteilt die Stiftung also maximal 15.000 Euro. Das Geld kann für den Besuch von Messen oder Konferenzen eingesetzt werden, etwa für die Anreise, die Hotelkosten, für Konferenztickets oder die Standmiete. Über die konkreten Begünstigten entscheidet ein fünfköpfiger Stiftungsbeirat (siehe nächster Abschnitt).

Nach Darstellung der Organisatoren sind hinreichend Spenden eingegangen, um die Finanzierung der Stiftung für die nächsten beiden Jahre sicherzustellen.

German Dev Days Förderstiftung: Unterstützung für Entwickler-Nachwuchs (Meldung vom 25.5.2017)

Stefan Marcinek geht stiften: Der Organisator der German Dev Days fördert mit einer eigenen Stiftung den deutschen Entwickler-Nachwuchs – und findet prominente Unterstützer.

One more thing – mit diesen Worten pflegte Apple-Ikone Steve Jobs die besonderen Überraschungen zum Ende seiner Keynotes einzuleiten. Sein Vornamensvetter Stefan Marcinek bediente sich eines ähnlichen Kunstgriffs und kündigte in seiner Begrüßungsansprache eine gemeinnützige Stiftung an, die den Namen der Veranstaltung aufgreift: „German Dev Days Förderstiftung“.

Die Stiftung will dem Entwickler-Nachwuchs der deutschen Games-Branche mit Stipendien, Geldpreise und Unterstützung durch erfahrene Mentoren unter die Arme greifen.

Über die Verwendung der Mittel entscheidet ein Stiftungsbeirat, der sich zum Start zusammensetzt aus …

Treuhänderisch verwaltet wird die Stiftung von der Assemble Entertainment GmbH, jenem Wiesbadener Publisher, den Marcinek nach seinem Ausstieg bei Kalypso Media gegründet hat.

Der Erfinder der German Dev Days bringt zum Start eine private Schenkung von 15.000 Euro ein. Weitere 5.000 Euro kommen von CipSoft („Tibia“), Blue Byte („Die Siedler Online“), Tivola („PetHotel“), Morphicon („AIPD“), Bluebox Interactive („The Caretaker“) und dem Dienstleister GamesQuality.

Deutsche Indie-Studies spenden mehr als 10.000 Euro

Zum Abschluss der German Dev Days 2017 (23./24. Mai 2017 in Frankfurt am Main) überraschten führende deutsche Indie-Studios mit einer großzügigen Gemeinschaftsspende, die noch vor Ort und im Nachgang von weiteren Unterstützern aufgestockt wurde.

Zusammengelegt haben unter anderem die folgenden Studios (in alphabetischer Reihenfolge):

  • Aesir Interactive („Subsiege“)
  • Flying Sheep Studios („Ninjago Sumpf-Arena“)
  • Gentlymad („Pizza Connection 3“)
  • Hammer Labs (HoloCafé, Indie Arena Booth)
  • Lemonbomb Entertainment („Nova Nukers“)
  • Mimimi Productions („Shadow Tactics: Blades of the Shogun„)
  • Sharkbomb Studios („Nowhere Prophet“)
  • Silent Future („Zombie Gotchi“)
  • Studio Fizbin („The Inner World: Der letzte Windmönch“)
  • The Good Evil („Squirrel & Bär“)
  • Threaks („Battle Planet“, Magnology, Indie Arena Booth)
  • Z-Software („Autobahn Police Simulator“)

Während der laufenden Abschlussveranstaltung kamen jeweils 500 Euro von Toneworx-Geschäftsführer Jörg Mackensen und Lingoona-Chef Alexander Kochmann hinzu. Zudem unterstützt Nukklear-Gründer Kirk Lenke den deutschen Entwickler-Nachwuchs mit einer Spende von 1.000 Euro.

Damit stehen vom Start weg deutlich über 30.000 Euro für die Unterstützung junger Spiele-Entwickler und -Studios zur Verfügung.

Wer der Branche etwas zurückgeben möchte und nicht wisse, „wohin mit seinem Geld“ (O-Ton Pressemitteilung), könne sich per E-Mail direkt an die Stiftung wenden.

Kommentieren Sie den Artikel

Please enter your comment!
Please enter your name here