Start Events Deutscher Computerspielpreis 2022: Frist endet heute (Update)

Deutscher Computerspielpreis 2022: Frist endet heute (Update)

Der Deutsche Computerspielpreis 2022 wird am 31. März 2022 verliehen (Foto: Franziska Krug / Getty Images for Quinke Networks)
Der Deutsche Computerspielpreis 2022 wird am 31. März 2022 verliehen (Foto: Franziska Krug / Getty Images for Quinke Networks)

Der Deutsche Computerspielpreis 2022 geht am 31. März 2022 in München über die Bühne: In 16 Kategorien geht es um insgesamt 800.000 € Preisgeld.

Meldung vom 17. Januar 2022: Am heutigen Montag – endet die Teilnahmefrist für den Deutschen Computerspielpreis 2022. Bis Mitternacht können sich Studios und Entwickler mit ihren Projekten um das Preisgeld von 800.000 € bewerben; die Verleihung ist für den 31. März 2022 geplant.

Außerdem suchen die Ausrichter nach Vorschlägen für die Kategorien „Spielerin / Spieler des Jahres“ sowie „Studio des Jahres“.

Alle Informationen und die Teilnahmeformulare finden Sie auf der amtlichen DCP-Website.


Meldung vom 17. Dezember 2021: Haarscharf vor den Feiertagen startet die Einreichfrist für den Deutschen Computerspielpreis 2022, der für den 31. März 2022 geplant ist. Austragungsort ist – Stand jetzt – München, das sich aus historischen Gründen mit Berlin abwechselt.

In Summe stellt die Bundesregierung ein Preisgeld von 800.000 € zur Verfügung, verteilt auf 16 Kategorien. Die beiden internationalen Kategorien sind traditionell undotiert. Entwickler, Studios und Publisher können ab sofort ihre Neuheiten einreichen, sofern diese zwischen dem 29. Januar 2021 und dem 31. März 2022 erschienen sind oder noch erscheinen – inklusive Early-Access- und Soft-Launch-Titeln.

Die Einsendefrist endet am 17. Januar 2022.

Die Sieger werden wie gewohnt in einem zweistufigen Verfahren ermittelt: 13 Fachjurys entscheiden über die Nominierten – die maximal 40köpfige Hauptjury bestimmt im Anschluss die Preisträger.

Zu den Neuerungen beim Deutschen Computerspielpreis 2022 gehört die Kategorie „Bestes Live-Game“ – was der sehr speziellen deutschen Situation mit vielen langlaufenden Browser-, Online- und Smartphone-Games Rechnung trägt, die in den vergangenen Jahren selten zum Zuge kamen. Ebenfalls neu: Die umgebaute Disziplin „Studio des Jahres“ berücksichtigt nicht nur die Produktqualität, sondern auch Faktoren wie Unternehmensentwicklung, Innovation, soziale Verantwortung und die Rolle als Arbeitgeber.

Die Rubrik „Spielerin/Spieler des Jahres“ wird nach viel Kritik umstrukturiert, weil reichweitenstarke Influencer bei der Publikumswahl bislang im Vorteil waren – je mehr Follower, desto vorhersehbarer das Ergebnis. Künftig fließen die Stimmen von Publikum und Jury in ungefähr gleicher Größenordnung ein.

Bemerkenswert: Neu in den Statuten ist die Vorgabe, dass das angewandte Geschäftsmodell eines Spiels grundsätzlich keine Relevanz für dessen Preiswürdigkeit haben darf.

Die zugrundeliegende DCP-Vereinbarung (PDF) zwischen der Bundesregierung und dem Branchenverband Game wurde bereits am 20. Oktober 2021 und damit weit vor dem Regierungswechsel unterzeichnet – und zwar von der damaligen Digital-Staatsministerin Dorothee Bär (CSU) und Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU). Inwieweit die staatliche Auszeichnung analog zur Games-Förderung in die Zuständigkeit des Wirtschaftsministeriums wechselt, ist noch unklar.

Die Preiskategorien beim Deutschen Computerspielpreis 2022 im Überblick:

  • Bestes Deutsches Spiel (Platz 1: 100.000 € / Platz 2 + 3: je 30.000 €)
  • Bestes Familienspiel (40.000 €)
  • Nachwuchspreis Bestes Debüt (Platz 1: 60.000 € / Platz 2 + 3: je 25.000 €)
  • Nachwuchspreis Bester Prototyp (Platz 1: 50.000 € / Platz 2-5 : je 25.000 €)
  • Beste Innovation und Technologie (40.000 €)
  • Beste Spielewelt und Ästhetik (40.000 €)
  • Bestes Gamedesign (40.000 €)
  • Bestes Serious Game (40.000 €)
  • Bestes Mobiles Spiel (40.000 €)
  • Bestes Expertenspiel (40.000 €)
  • Bestes Live-Game (40.000 €)
  • Bestes Internationales Spiel (undotiert)
  • Bestes Internationales Multiplayer-Spiel (undotiert)
  • Spielerin/Spieler des Jahres (undotiert)
  • Studio des Jahres (50.000 €)
  • Sonderpreis der Jury (10.000 €)