Start Politik Landtagswahl Bayern 2018: Das Games-Wahlprogramm der Parteien

Landtagswahl Bayern 2018: Das Games-Wahlprogramm der Parteien

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Landtagswahl Bayern 2018: Was steht im "Games-Wahlprogramm" der großen Parteien?
Landtagswahl Bayern 2018: Was steht im "Games-Wahlprogramm" der großen Parteien?

Nur noch wenige Wochen bis zur bayerischen Landtagswahl 2018: Wie halten es CSU, Grüne, SPD, FDP, AfD, Freie Wähler und Linke mit Games?

Am 14. Oktober wird in Bayern ein neuer Landtag gewählt – ein Urnengang mit großer Bedeutung, weit über den Freistaat hinaus. Rund 10 Millionen Wahlberechtigte dürfen abstimmen. Die Umfragen deuten darauf hin, dass Ministerpräsident Markus Söder und seine bislang alleinregierende CSU in der Woche nach der Wahl zu Koalitionsgesprächen einladen werden.

Rechnerisch möglich ist derzeit nur ein Zweier-Bündnis mit den Grünen oder ein Dreier-Bündnis aus CSU plus SPD, Freien Wählern, Linken, FDP und/oder AfD. Entscheidend wird vor allem sein, ob es der Linken und den Freien Demokraten gelingt, die 5-Prozent-Marke zu knacken.

Landtagswahl Bayern 2018: Die Games-Wahlprogramme der Parteien

Gut betreute Kinder, sichere Renten, saubere Luft, moderne Schulen, die ärztliche Versorgung und das Dauerthema Flucht und Migration brennen den Bürgern am meisten unter den Nägeln – was sich natürlich in den Wahlprogrammen widerspiegelt.

Und wie steht es um die Zukunft des Games-Standorts Bayern? Wer als Student, Rentner oder mit Familie eine bezahlbare (oder überhaupt irgendeine) Wohnung in München, Ingolstadt, Regensburg oder Nürnberg sucht, dem wird diese Frage vermutlich eher egal sein.

Dennoch lohnt ein Blick darauf, wie sich die künftigen politischen Entscheider eine moderne Games-Standort-Politik vorstellen, weil das Thema auf viele andere Bereiche abstrahlt: Digitalisierung, Startups, Ausbildung, Medien- und Kulturpolitik, Breitband-Internet, Förderung, Verbraucherschutz.

Dem aktuellen „Bayerntrend“ vom 12. September zufolge haben sieben Parteien eine reelle Chance, dem künftigen bayerischen Landtag anzugehören. Weil die wenigsten Wahlprogramme dezidiert die Games-Branche berücksichtigen, hat GamesWirtschaft die Abgeordneten und Kandidaten gebeten, auf einen Fragenkatalog zu antworten.

Naturgemäß fällt die Beurteilung des Status Quo ganz unterschiedlich aus – je nachdem, ob es sich um die Regierungspartei, die Opposition oder eine Partei handelt, die bislang nicht dem Maximilianeum angehörte. Die einen verweisen auf errungene Erfolge, alle anderen sehen akuten „Nachholbedarf“.

Games-Politik in Bayern: Wichtige Signale für den Bund

Aufgrund der teils sehr detaillierten Konzepte, Forderungen und Vorschläge haben wir uns entschlossen, die Antworten nicht zusammenzufassen, sondern in Gänze zu veröffentlichen. Die Antworten sind in erster Linie für Spiele-Entwickler, Publisher, Dienstleister, Investoren und Gründer im Freistaat Bayern von Relevanz, aber natürlich auch für Standort-Initiativen und Verbände.

Als einzige Partei hat die AfD Bayern unsere Fragen nicht beantwortet – und dies damit begründet, dass der Landesverband dazu noch keine detaillierte programmatische Position erarbeitet hat. Zudem seien die Fragen „überwiegend sehr branchenspezifisch“. Da ist man beim hessischen Landesverband offenkundig schon weiter: Von dort kam die Zusage für eine Stellungnahme. In Hessen wird am 28. Oktober gewählt, also zwei Wochen nach den Bayern.