Start Gamescom Statt Gemeinschaftsstand: Gamearea FRM plant Gamescom-Reise

Statt Gemeinschaftsstand: Gamearea FRM plant Gamescom-Reise

Die Standortinitiative Gamearea FRM plant eine Delegationsreise zur Gamescom 2018 (Foto: KoelnMesse / Harald Fleissner)
Die Standortinitiative Gamearea FRM plant eine Delegationsreise zur Gamescom 2018 (Foto: KoelnMesse / Harald Fleissner)

Die hessische Standortinitiative Gamearea FRM plant eine Delegationsreise mit Vertretern aus Politik und Wirtschaft – und verzichtet daher auf einen eigenen Gamescom-Stand.

Auf der Gamescom 2017 zählten Crytek und der Motion-Capturing-Dienstleister Metricminds zu den Ausstellern des Gemeinschaftsstands der Standortinitiative Gamearea FRM. In diesem Jahr verfolgt die Standortinitiative einen neuen Ansatz: Das Team steckt mitten in den Planungen für eine Delegationsreise nach Köln – und wird daher keinen eigenen Messe-Auftritt in der Business Area anbieten.

Die Entscheidung hat unter anderem mit dem Zusammenschluss zu einem einheitlichen Branchenverband im Januar 2018 zu tun: Der diesjährige Game-Gemeinschaftsstand sei „ein eindrucksvoller Beleg für die Kohärenz der Gamesbranche in Deutschland“, heißt es dazu auf GamesWirtschaft-Anfrage – sowohl hinsichtlich der Größe des Messestands als auch hinsichtlich der teilnehmenden Unternehmen, zu denen auch hessische Publisher, Studios und Dienstleister gehören.

An die Stelle des Messestands soll der geplante Gamescom-Ausflug treten, der von der Hessischen Landesregierung unterstützt und von Hessen Trade & Invest organisiert wird. Dieses Engagement sei ein „deutliches Signal der hessischen Landespolitik“, dass die Relevanz der Gamesbranche mittlerweile anerkannt wird, auch mit Blick auf das Mega-Thema Digitalisierung. Mit der Premiere der Hessen Games Week 2018 als Rahmen für die mittlerweile etablierte Entwicklerkonferenz German Dev Days will sich das Bundesland noch deutlicher im Standort-Wettbewerb positionieren.

Ein Ausdruck dessen sei auch die jüngst beschlossene staatliche Games-Förderung für Serious Games made in Hessen. Die Delegationsreise soll den Dialog zwischen Politik und Wirtschaft vertiefen, um mittelfristig eine „kulturelle, inhaltsbezogene Gamesförderung nach dem Vorbild der Filmförderung“ einzurichten.

Zu den größten Games-Unternehmen im Raum Frankfurt gehören Crytek, Foundry 42, Limbic Entertainment, Deck 13 und Keen Games sowie die Niederlassungen japanischer Konzerne wie Nintendo of Europe, Sony Interactive, Konami und Bandai Namco.

Einen Überblick über alle bereits bestätigen Gamescom-Gemeinschaftsstände in der Business Area finden Sie in diesem Beitrag.

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