Start Sport Rummenigge: Wenn eSport beim FC Bayern, dann PES 2020

Rummenigge: Wenn eSport beim FC Bayern, dann PES 2020

Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge beim Auftakt des FC Bayern Digital Campus am 1.12. in München (Foto: Fröhlich)
Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge beim Auftakt des FC Bayern Digital Campus am 1.12. in München (Foto: Fröhlich)

Der FC Bayern München ist auf den letzten Metern vor Abschluss einer eSport-Strategie: Vorstands-Chef Karl-Heinz Rummenigge plant mit „PES 2020“-Hersteller Konami.

Am Rande der Eröffnung des „FC Bayern Digital Campus“ in der Münchener Allianz-Arena hat Vereins-Boss Karl-Heinz Rummenigge bestätigt, dass sich die eSport-Planungen des Rekordmeisters „intern in finalen Diskussionen“ befinden. „Ich kann mir vorstellen, dass wir uns zumindest den Fußballspielen im eSport zuneigen. Wir wollen auf dem Gebiet Erfahrungen sammeln und werden zeitnah eine Entscheidung fällen.“

Auf GamesWirtschaft-Nachfrage bestätigt Rummenigge, dass der eSport-Einstieg auf Basis von Konamis „PES 2020“ erfolgt: „Wenn, dann mit unserem Partner – wir sind für Partnerschaft bekannt.“

Seit dem Ende einer mehrjährigen Vereinbarung mit „FIFA“-Hersteller Electronic Arts ist der japanische Videospielehersteller Konami neuer Premium-Partner des FC Bayern München. Stürmer Serge Gnabry kommt als offizieller Markenbotschafter zum Einsatz und ist neben Weltfußballer Lionel Messi auf der Spiele-Packung abgebildet.

 

Rummenigges Klarstellung bedeutet gleichzeitig, dass der FC Bayern nicht mit „FIFA 20“ plant und somit auch mittelfristig kein eSport-Team in die jüngst gestartete Virtual Bundesliga entsenden wird. Der offizielle DFL-eSport-Wettbewerb, an dem sich mit Ausnahme von Freiburg, München, Paderborn, Union Berlin, Hoffenheim und Dortmund alle Erstligisten beteiligen, basiert ausschließlich auf „FIFA 20“.

Beim Auftakt des FC Bayern Digital Campus lag der Schwerpunkt zunächst in den Disziplinen Social Media, Robotics und Coding. Mit dem Angebot will der Verein die Digital-Fähigkeiten von Kindern fördern und schulen. 100 Kinder plus Erziehungsberechtigte waren am Wochenende auf Einladung des Klubs zu einem ganztägigen Workshop in die Allianz Arena gekommen.

Auftakt des FC Bayern Digital Campus: Karl-Heinz Rummenigge, die Ministerinnen Dorothee Bär (CSU) und Judith Gerlach (CSU) und FCB-Medien-Direktor Stefan Mennerich (Foto: Fröhlich)
Auftakt des FC Bayern Digital Campus: Karl-Heinz Rummenigge, die Ministerinnen Dorothee Bär (CSU) und Judith Gerlach (CSU) und FCB-Medien-Direktor Stefan Mennerich (Foto: Fröhlich)

 

Für den Startschuss des neuen Formats hatte sich FCB-Mediendirektor Stefan Mennerich prominente Unterstützung aus Politik und Fußball eingeladen: Neben Rummenigge und Vereins-Legende Roy Makaay nahmen Digital-Staatsministerin Dorothee Bär (CSU, gleichzeitig FCB-Verwaltungsbeirätin) und Bayerns Digitalministerin Judith Gerlach (CSU) an der Veranstaltung teil.

Dass Games beim FC Bayern Digital Campus keine Rolle spielen, erklärt der Verein damit, dass die Planungen bereits im Frühjahr 2019 begonnen hätten – also deutlich vor dem Abschluss der Konami-Kooperation. „Das Thema Gaming ist sicherlich ein interessantes Thema für den weiteren Verlauf der langfristig angelegten Initiative. Ein Engagement von Konami ist dabei gut möglich“, heißt es dazu auf Anfrage seitens des Vereins.

Warm-Up für den Digital-Campus: Bayern-Maskottchen Berni schwört die jungen Teilnehmer ein (Foto: Fröhlich)
Warm-Up für den Digital-Campus: Bayern-Maskottchen Berni schwört die jungen Teilnehmer ein (Foto: Fröhlich)

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