Start Politik Tokyo Game Show 2017: BIU organisiert Gemeinschaftsstand

Tokyo Game Show 2017: BIU organisiert Gemeinschaftsstand

Zur Tokyo Game Show 2017 werden 250.000 Besucher erwartet (Foto: Morio).
Zur Tokyo Game Show 2017 werden 250.000 Besucher erwartet (Foto: Morio).

Unter dem Etikett „German Games Industry“ stellen fünf Mitglieder des Branchennetzwerks BIU.Net erstmals auf der Tokyo Game Show 2017 aus.

Was für die kalifornische Game Developers Conference 2017 im Frühjahr mangels Teilnehmer-Interesse nicht geklappt hat, führt der Branchenverband BIU nun im Herbst am anderen Ende der Welt in Tokio durch: Fünf deutsche Games-Unternehmen präsentieren ihre Neuheiten und Dienstleistungen auf einem BIU-Gemeinschaftsstand im Rahmen der Toyko Game Show 2017.

Die Tokyo Game Show – oder kurz: TGS – erwartet in diesem Jahr mehr als 250.000 Besuch und gilt neben der Electronic Entertainment Expo (E3) in Los Angeles, der GDC in San Francisco und der Kölner Gamescom als eine der internationalen Leitmessen des Computerspiele-verarbeitenden Gewerbes – natürlich insbesondere für Games-Anbieter aus dem asiatischen Raum. Die viertägige Messe besteht aus je zwei Fachbesucher- und Publikums-Tagen und startet am Donnerstag (21. September) und endet am Sonntag (24. September).

Tokyo Game Show 2017: „German Games Industry“-Auftritt mit fünf BIU.Net-Mitgliedern

Die Aussteller des deutschen Gemeinschaftsstands:

  • der Hamburger Spiele-Entwickler Threaks („All I have is time“)
  • das Oldenburger Studio Quantumfrog („Voxel Clicker“)
  • die Münchener PR-Agentur Marchsreiter Communications (betreut unter anderem Goodgame Studios, Bigpoint und Bandai Namco)
  • die auf Games-Übersetzungen spezialisierte Berliner Agentur Altagram
  • und das Berliner Peripherie-Unternehmen Capcy, das unter anderem Ladestationen für Konsolen-Gamepads vertreibt

Mit dem Gemeinschaftsstand wolle man das Potenzial deutscher Games-Unternehmen auch international noch sichtbarer machen, sagt BIU-Geschäftsführer Felix Falk. Die Teilnehmer verknüpfen natürlich konkrete Erwartungen mit der Teilnahme: So verspricht sich Quantumfrog-Geschäftsführer Hendrik Rump, einen Publisher für die Veröffentlichung seiner Spiele in Asien zu finden.

Für die Tokyo Game Show 2018 ist zudem ein eigener „German Pavillon“ geplant, der vom Bundeswirtschaftsministerium und dem Messe-Dachverband AUMA unterstützt wird. Die Organisation obliegt dann der KoelnMesse, die gemeinsam mit dem BIU die Gamescom veranstaltet. Bewerbungen für eine Teilnahme sind Anfang 2018 möglich.

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