Start Politik Niedersachsen erhöht Games-Förderung

Niedersachsen erhöht Games-Förderung

Niedersachsens Fördergesellschaft Nordmedia ist auch für Bremen zuständig.
Niedersachsens Fördergesellschaft Nordmedia ist auch für Bremen zuständig.

Das Land Niedersachsen hat zusätzliche Mittel für die regionale Games-Förderung bewilligt: Via Nordmedia stehen 700.000 Euro zur Verfügung.

Bislang spielt Niedersachsen auf der deutschen Games-Entwickler-Landkarte nur eine untergeordnete Rolle – abgesehen von wenigen Ausnahmen wie Nukklear („Comanche“) oder Quantumfrog.

Das soll sich ändern: Nach einem Beschluss des niedersächsischen Landtags darf die staatliche Förder-Einrichtung Nordmedia in diesem Jahr rund 700.000 Euro an Studios verteilen – ein Plus von 300.000 Euro. Die rot-schwarze Landesregierung unter Ministerpräsident Stephan Weil hatte dies bereits im Koalitionsvertrag 2017 vereinbart.

Im abgelaufenen Jahr 2019 hat das Bundesland 553.550 Euro für 11 Titel ausgegeben.

Das frische Geld wird in die Konzept- und Prototypen-Förderung investiert. Nordmedia-Geschäftsführer Thomas Schäffer sieht in der Erhöhung einen „Beleg für eine steigende Nachfrage aus der Branche.“ Mit zusätzlichen Fördermitteln, Vernetzungs-Angeboten und eigenem Gamescom-Stand soll der Games-Standort Niedersachsen gestärkt werden.

Von der Nordmedia-Förderung profitieren theoretisch auch Spiele-Entwickler aus Bremen, allen voran King Art Games („Iron Harvest“). Allerdings muss dafür ein sogenannter „Regionaleffekt“ in Niedersachsen nachgewiesen werden, sprich: Die Entwicklung muss zumindest in Teilen außerhalb des Bremer Stadtgebiets erfolgen.

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