Start Karriere Stiftung Digitale Spielekultur: Çiğdem Uzunoğlu folgt auf Peter Tscherne

Stiftung Digitale Spielekultur: Çiğdem Uzunoğlu folgt auf Peter Tscherne

Ab Februar 2018 übernimmt Çiğdem Uzunoğlu die Geschäftsführung der Stiftung Digitale Spielekultur.
Ab Februar 2018 übernimmt Çiğdem Uzunoğlu die Geschäftsführung der Stiftung Digitale Spielekultur.

BIU und GAME haben die Nachfolge von Peter Tscherne geklärt: Im Februar übernimmt Çiğdem Uzunoğlu die Geschäftsführung der Stiftung Digitale Spielekultur.

Bildung, Kultur und Forschung – das sind die drei Säulen der Stiftung Digitale Spielekultur, die 2012 von den beiden Branchenverbänden BIU und GAME ins Leben gerufen wurde. Die vier Mitarbeiter der Berliner Stiftung veröffentlichen Elternratgeber, organisieren Game-Mixer-Studienreisen und Veranstaltungen, begleiten den Aufbau der Internationalen Computerspielesammlung Berlin-Brandenburg und fungieren auch künftig als Award-Büro für den Deutschen Computerspielpreis.

Im Beirat der Stiftung sind neben den Verbänden auch die USK, die obersten Landesjugendbehörden, das Grimme-Institut, die Bundeszentrale für politische Bildung, die Landesmedienanstalten, das Familien- und das Verkehrsministerium sowie die Kultur- und Medienbeauftragte der Bundesregierung vertreten.

Çiğdem Uzunoğlu wird neue Geschäftsführerin der Stiftung Digitale Spielekultur

Seitdem der langjährige Teilzeit-Geschäftsführer Peter Tscherne im Vorfeld der Gamescom seinen Rückzug angekündigt hatte, war der Posten zur Fahndung ausgeschrieben.

Jetzt steht fest, wer den Zuschlag für die künftige Vollzeitstelle bekommen hat: Die Diplom-Politologin Çiğdem Uzunoğlu war bislang in gleicher Funktion für „Die Gelbe Villa“ tätig, einem Kreativ- und Bildungszentrum für Kinder und Jugendliche in Berlin-Kreuzberg. Getragen wird dieses Projekt von der Stiftung Jovita – Uzunoğlu bringt also hinreichend Erfahrung im Segment mit, gerade mit Blick auf Fundraising. Der Beiratsvorsitzende Thomas Krüger spricht von einer „echten Expertin des Stiftungswesens“ mit großem Netzwerk und viel Erfahrung.

Ab Februar 2018 will die künftige Geschäftsführerin das Potenzial von Computer- und Videospielen noch stärker in den Fokus rücken und dazu vermehrt Partner aus Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und Wissenschaft einbinden.

Ihr Vorgänger Peter Tscherne hat bereits angekündigt, die Übergabe der Amtsgeschäfte an seine Nachfolgerin aktiv begleiten zu wollen.

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