Start Politik Update Games 2018: FFF Bayern zieht Bilanz

Update Games 2018: FFF Bayern zieht Bilanz

Die Veranstalter des Update Games 2018: Otto Beierl (LfA Förderbank), Dorothee Erpenstein (FFF Bayern), Stefan Fränkel (Games Bavaria Munich e. V.), Lina Fischer (FFF Bayern), Michaela Haberlander (FFF Bayern), Uli Reber (SKW Schwarz) und Johannes Roth (Games Bavaria Munich e. V.) - Foto: FFF Bayern/Olga Havenitidis
Die Veranstalter des Update Games 2018: Otto Beierl (LfA Förderbank), Dorothee Erpenstein (FFF Bayern), Stefan Fränkel (Games Bavaria Munich e. V.), Lina Fischer (FFF Bayern), Michaela Haberlander (FFF Bayern), Uli Reber (SKW Schwarz) und Johannes Roth (Games Bavaria Munich e. V.) - Foto: FFF Bayern/Olga Havenitidis

Premiere für die neue Geschäftsführerin des FilmFernsehFonds Bayern: Dorothee Erpenstein begrüßte 120 Gäste zur Update Games 2018 – ein neuer Teilnehmerrekord.

Wer als bayerischer Spiele-Entwickler den Zuschlag für staatliche Fördermittel durch den FilmFernsehFonds (FFF Bayern) erhält, bekommt die Überweisung von der LfA Förderbank Bayern. Das Institut ist also ein wichtiger Faktor im bayerischen Förderwesen – und stellte zum wiederholten Male die Räumlichkeiten in der Münchener Innenstadt für die Fachveranstaltung Update Games 2018 zur Verfügung. Das jährliche Format soll mit Vorträgen und Diskussionsrunden aufzeigen, wo der Spiele-Standort Bayern steht.

Die neue FFF-Geschäftsführerin Dorothee Erpenstein findet zum Amtsantritt gute Bedingungen vor: Nach Aufhebung der sogenannten De-minimis-Regelung stellt der Freistaat mit 2 Millionen Euro nicht nur die größten Fördertöpfe der Games, sondern darf im Einzelfall auch bis zu 500.000 Euro an Studios überweisen.

Bereits zwei Mal hat der FFF Bayern den größeren Spielraum genutzt: Das HandyGames-VR-Spiel „TownsMen“ und das Pferdespiel „Ostwind 2“ von Aesir Interactive wurden jeweils mit 300.000 Euro gefördert.

Update Games 2018: Von DSGVO bis Publishing-Verträge

Bei den juristischen Fachvorträgen der Update Games 2018 standen die umstrittene Datenschutzgrundverordnung (DSGVO), jüngste Entwicklungen im Bereich der Regulierung und der Markteintritt auf dem US-Spielemarkt im Mittelpunkt.

Vertreter zweier FFF-Bayern-geförderter Unternehmen – des Münchener Studios Aesir Interactive („Ostwind“) und der Nürnberger Firma Pixel Maniacs („Can’t drive this“) – erklärten, wie die Zusammenarbeit mit der Filmbranche in der Praxis gelingen kann und wie unabhängige Spiele-Entwickler durch Auftragsarbeiten und ein möglichst breites Portfolio finanziell überleben können.

Beim Abschluss-Panel stand das Verhältnis zwischen Entwickler und Publisher im Mittelpunkt: Hendrik Lesser (Remote Control Productions), Johannes Roth von Mimimi Productions („Shadow Tactics: Blades of the Shogun“), Jan Binsmaier von THQ Nordic („ELEX“), Bernhard Falk von Chimera Entertainment („Angry Birds Evolution“) und Markus Wilding vom Take-Two-Indie-Label Private Division diskutierten unter anderem darüber, wie Verträge zwischen beiden Parteien optimal ausgestaltet und gelebt werden.

Informationen rund um den Games-Standort Bayern lesen Sie in diesem Beitrag.