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Riatti leitet Games-Referat im Forschungsministerium

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Matteo Riatti übernimmt zum 1. März 2026 die Leitung des Games-Referats im Forschungsministerium.
Matteo Riatti übernimmt zum 1. März 2026 die Leitung des Games-Referats im Forschungsministerium.

Das Forschungsministerium beauftragt den Förder-Experten Matteo Riatti mit der Leitung des Games-Referats.

Zu den ersten Amtshandlungen ihrer Rolle als Bundesministerin für Forschung, Technologie und Raumfahrt gehörte im Mai 2025 die Wiedereinführung eines dedizierten Games-Referats: CSU-Politikerin Dorothee Bär kassierte damit eine umstrittene Entscheidung von Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) ein.

Seitdem vakant: die Leitung des Referats. Seit Ende Oktober war die Stelle offiziell ausgeschrieben – jetzt gibt es eine buchstäblich naheliegende Lösung: Denn mit Matteo Riatti übernimmt zum 1. März ein ausgewiesener Experte diese Aufgabe, wie das BMFTR heute vorab bekannt gegeben hat.

Es dürfte nur wenige Menschen im Land geben, die einen vergleichbar intimen Ein- und Überblick hinsichtlich Entwicklung und Finanzierung von kleinen, großen und sehr großen Spiele-Projekten vorweisen können. Seit vier Jahren ist Riatti als Abteilungsleiter Computerspiele-/Kreativbranche bei DLR Projektträger an vorderster Linie für Vergabe und Kontrolle der staatlichen Games-Förderung zuständig. Der Vertrag mit dem Projektträger – der eine große Zahl an Förderprogrammen für das Ministerium abwickelt – wurde erst zur Gamescom 2024 verlängert.

Für die Förderung der deutschen Computerspiele-Industrie sind im Bundes-Haushalt 2026 rund 125 Mio. € eingeplant. Darin inklusive sind neben Zuwendungen für die Games-Förderung und das Standort-Marketing (Events, Messen etc.) auch Preisgelder und Gala-Zuschüsse für den Deutschen Computerspielpreis, der ebenfalls in die Zuständigkeit des Referats fällt und am 29. April in München verliehen wird. Die Referats-Leitung ist damit qua Amt auch erster Ansprechpartner für die Länder, für Unternehmen sowie Institutionen wie den Branchenverband Game.

Wer bei DLR Projektträger auf Riatti folgt, ist noch nicht bekannt. (pf)

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