Start Politik Gamechanger am 5. August: Habeck-Nachfolger Albrecht zu Gast (Update)

Gamechanger am 5. August: Habeck-Nachfolger Albrecht zu Gast (Update)

Im Industrieverband Game haben sich weit über 300 Studios und Dienstleister zusammengeschlossen (Abbildung: Game e. V.)
Im Industrieverband Game haben sich weit über 300 Studios und Dienstleister zusammengeschlossen (Abbildung: Game e. V.)

Wie halten es die Grünen mit der Games-Industrie? Digitalisierungs-Minister Jan Philipp Albrecht ist zu Gast beim Twitch-Format Gamechanger.

Update vom 5. August 2021: Am frühen Nachmittag hat Grünen-Politiker Jan Philipp Albrecht bei Twitch mit Felix Falk (Game-Verband) und Linda Kruse (The Good Evil) über die Pläne der Partei mit Blick auf die Bundestagswahl debattiert. Albrecht sieht insbesondere den Kampf gegen Hate Speech im Netz als zentrale Aufgabe – dazu müssten die Strafverfolgungsbehörden besser vorbereitet und ausgestattet werden.

Auch wenn die Grünen in ihrem Wahlprogramm nicht explizit den Ausbau der Games-Förderung erwähnen, so sollen die Förderprogramme auch künftig ausgebaut werden. Weitere Themen: mehr Medienkompetenz in den Schulen und der Dauerbrenner „Schnelles Internet für Deutschland“.

Bis zur Bundestagswahl am 26. September verbleiben noch gut 50 Tage. Der Verband plant die Fortsetzung des Talk-Formats Gamechanger – unter anderem ‚fehlen‘ noch Vertreter der Union und der Linken.

Meldung vom 22. Juli 2021: Die SPD schickte ihre Partei-Chefin, die FDP ihren Partei-Chef – die Grünen haben sich für einen ihrer Landespolitiker entschieden: Schleswig-Holsteins Umwelt-, Landwirtschafts- und Digitalisierungsminister Jan Philipp Albrecht ist am 5. August ab 13 Uhr zu Gast bei der dritten Folge des Twitch-Talk-Formats Gamechanger. Albrecht ist Nachfolger von Robert Habeck, der dieses Amt bis 2018 bekleidete und seitdem die Partei gemeinsam mit Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock führt.

Neben dem Grünen-Politiker nehmen außerdem Game-Geschäftsführer Felix Falk und Linda Kruse vom Kölner Studio The Good Evil teil. Programmpunkte sind unter anderem Hate Speech im Netz, die Potenziale von Serious Games und die Games-Politik in Deutschland. Die Zuschauer können sich via Chat beteiligen und Fragen stellen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Mit dem Format Gamechanger will der Verband im Vorfeld der Bundestagswahl am 26. September jene Themen ins politische Blickfeld rücken, die die Branche bewegen.

Mit Ausnahme der Forderung nach einer Gemeinnützigkeit von E-Sport-Vereinen finden sich im Wahlprogramm von Bündnis 90/Die Grünen keine Hinweise zur Verbesserung der Gesamtsituation von Games-Entwicklern. Schleswig-Holstein investiert vergleichsweise große Summen in die E-Sport-Infrastruktur, hat aber – anders als die meisten anderen Bundesländer – bislang kein Förderprogramm für Studios aufgesetzt.