Start Politik Runder Tisch: Müller debattiert mit Berliner E-Sport-Szene

Runder Tisch: Müller debattiert mit Berliner E-Sport-Szene

Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD, 10 v. r.) mit den Teilnehmern des Runden Tisches zum Thema eSport (Foto: Berliner Senatskanzlei / Konstantin Schiller)
Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD, 10 v. r.) mit den Teilnehmern des Runden Tisches zum Thema eSport (Foto: Berliner Senatskanzlei / Konstantin Schiller)

Berliner E-Sport-Unternehmer trafen sich auf Einladung des Regierenden Bürgermeisters Michael Müller zum Meinungsaustausch.

Was Armin Laschet (CDU) in Nordrhein-Westfalen pflegt, kann für die Hauptstadt nicht verkehrt sein: Mit Berlins Regierendem Bürgermeister Michael Müller (SPD) gibt es einen weiteren Regierungs-Chef, der aktiv das Gespräch mit der lokalen Games- und E-Sport-Branche sucht.

Müllers Einladung ins Rote Rathaus folgten am Mittwoch rund 20 Spiele-Entwickler, E-Sport-Unternehmer, Dienstleister, Funktionäre und Veranstalter aus dem Großraum Berlin.

„Die E-Sport-Branche in Berlin hat sich in den letzten Jahren rasant entwickelt“, resümiert Müller. „Für das Land ist es sehr wichtig, mit den Akteurinnen und Akteuren im Gespräch zu bleiben und weiterhin gemeinsam die Rahmenbedingungen zu schaffen und zu gestalten.“ Gemeinsam wolle man dafür sorgen, dass sich die Branche weiterhin positiv entwickelt. „Berlin bietet dafür einen fruchtbaren Boden“, so Müller.

Dass es buchstäblich Raum für Verbesserungen gibt, zeigte sich im Verlauf des Gesprächs: Bedarf gibt es nämlich insbesondere mit Blick auf geeignete Veranstaltungsflächen. Von E-Sport-Groß-Events könnte auch die Tourismus-Branche – also Hotellerie und Gastronomie – profitieren.

Neben dem Großraum Köln gilt die Hauptstadt-Region als führender E-Sport-Standort des Landes: Mehrere große Spielehersteller und E-Sport-Agenturen haben ihren Sitz in Berlin, darunter Riot Games („League of Legends“), Freaks 4U Gaming, G2 E-Sports und Bitkraft, zudem Organisationen wie der Game-Verband und der E-Sport-Bund Deutschland. 2018 fand in Berlin das PlayerUnknown’s Global Invitational Berlin statt – die Streaming-Konferenz TwitchCon 2019 lockte mehr als 10.000 Fans auf das Berliner Messegelände. Bundesligist Hertha BSC unterhält eine eigene E-Sport-Abteilung, die vorrangig „FIFA 20“ betreibt.

An der Veranstaltung teilgenommen haben:

  • Alexander Chegrinez (StarLadder)
  • Martin Dachselt (Bayes E-Sports Solutions)
  • Christian Gaebler (Chef der Berliner Senatskanzlei, SPD)
  • Andreas Geisel (Senator für Inneres und Sport, SPD)
  • Hans Jagnow (E-Sport-Bund Deutschland / ESBD)
  • Michael Haenisch (Freaks 4U Gaming)
  • Jens Hilgers (Bitkraft E-Sports Ventures)
  • Jannik Hülshoff (Twitch)
  • Markus Jaisle (Veritas)
  • Philipp Karstaedt (Meta Games)
  • Georg Maier (The E-Sports Observer)
  • Maik Matischak (StoryMob)
  • David Mohr (GamevilCom2Us)
  • Peter Mucha (G2 E-Sports)
  • Michael Müller (Regierender Bürgermeister von Berlin, SPD)
  • Andrea Peters (Games.Net Berlin-Brandenburg)
  • Nicolas Reber (GamerLegion)
  • Bernd Schiphorst (Hertha BSC)
  • Hannes Seifert (Riot Games)

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