Start Marketing & PR Mortal Kombat 11: Uncut in Deutschland – und frei ab 18

Mortal Kombat 11: Uncut in Deutschland – und frei ab 18

Uncut und frei ab 18:
Uncut und frei ab 18: "Mortal Kombat 11" erscheint am 23. April 2019 (Abbildung: Warner Bros.)

Keine Änderungen oder Einschränkungen gegenüber der Originalversion: Die USK hat „Mortal Kombat 11“ ab 18 Jahren freigegeben – uncut.

Seit Anfang der 90er gilt die „Mortal Kombat“-Serie als spielgewordener Albtraum von Jugendschützern: Mehrere Folgen wurden indiziert, vereinzelt sogar beschlagnahmt. Grund ist die überbordende Gewaltdarstellung des Beat’em Ups, die aus Sicht der Experten das Kriterium der (strafbaren) Gewaltverherrlichung erfüllte.

Zwar wurde „Mortal Kombat X“ im Jahr 2015 von Publisher Warner Bros. bei der Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) eingereicht. Dort verweigerte man allerdings die Kennzeichnung. Die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien (BPjM) in Bonn hatte jedoch keine Einwände – und deshalb war der Weg frei für eine nachträgliche USK-Altersfreigabe ab 18 Jahren.

„Mortal Kombat X“ ist ein Beleg für die spürbar liberalere Spruchpraxis von USK und BPjM, die in immer weniger Indizierungen zum Ausdruck kommt – kaum ein Spiel wird noch für den deutschen Markt entschärft. Das gilt nun auch für „Mortal Kombat 11“, das am 23. April für PlayStation 4, Xbox One und PC auf den Markt kommt – und zwar ohne Änderungen gegenüber der internationalen Version. Die USK hat das Spiel ab 18 Jahren freigegeben, wie Warner Bros. heute bestätigt hat.

Entwickelt wurde die Neuheit von der Warner-Tochter Netherrealm Studios mit Sitz in Chicago, die sich unter anderem mit der Superhelden-Prügelei „Injustice“ einen Namen gemacht hat.

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