Start Karriere InnoGames-Top-Manager Busen wechselt zu Goodgame-Mutter

InnoGames-Top-Manager Busen wechselt zu Goodgame-Mutter

InnoGames-Manager Armin Busen wechselt zur Stillfront Group (Foto: Stillfront Group)
InnoGames-Manager Armin Busen wechselt zur Stillfront Group (Foto: Stillfront Group)

Pikante Personalie aus der Hamburger Games-Branche: Der langjährige InnoGames-Manager Armin Busen wird neuer Senior Vice President Business Operations beim Mitbewerber Stillfront Group.

Von der Unternehmens-Website ist er bereits verschwunden: Erst im September 2019 war Chief Product Officer Armin Busen gemeinsam mit Marketing-Chef Christian Pern in die vierköpfige Geschäftsführung des Hamburger Spiele-Entwicklers InnoGames aufgerückt. Bereits drei Monate später, im Dezember 2019, hat Busen sein Amt laut Handelsregister schon wieder abgegeben.

Jetzt wechselt Armin Busen zum direkten InnoGames-Mitbewerber: Zum Stichtag 1. Juni 2020 übernimmt er eine neue Aufgabe als Senior Vice President Business Operations bei der schwedischen Stillfront Group. Deren wichtigste Beteiligung: der Hamburger Spiele-Entwickler Goodgame Studios („Goodgame Empire“). Zum Stillfront-Sortiment zählen außerdem die Kölner OnlineFußballManager GmbH und die Hamburger Online-Games-Anbieter Bytro und Playa Games.

Mit Armin Busen wechselt langjährige Erfahrung im Free2Play-Business von InnoGames zu Stillfront: Schon seit 2011, also seit den InnoGames-Gründerjahren, war Busen Teil des Management-Teams – zunächst zuständig für die Finanzen, später als Herr über das Produktportfolio, zu dem Dauerbrenner wie „Forge of Empires“, „Die Stämme“ oder „Elvenar“ zählen.

Derweil das Bestandsgeschäft gerade in Pandemie-Zeiten besser läuft wie nie, hat keine der InnoGames-Neuheiten die Erwartungen erfüllt. Im Januar wurde das Mobilegame „God Kings“ eingestellt.

Mit Einnahmen von zuletzt 190 Millionen Euro und mehr als 400 Mitarbeitern ist InnoGames der wirtschaftlich erfolgreichste Spiele-Entwickler und einer der größten Games-Arbeitgeber in Deutschland. Die Mehrheit der Anteile hält die schwedische Modern Times Group, die weiterhin nach einem Käufer oder Investor für das InnoGames-Paket sucht.

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