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Hamburg Games Conference 2024: Besucherzahlen und Fazit (Update)

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Die Veranstalter der Hamburg Games Conference 2024 mit Hamburgs Ersten Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) - Foto: Rolf Otzipka Fotografie
Die Veranstalter der Hamburg Games Conference 2024 mit Hamburgs Ersten Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) - Foto: Rolf Otzipka Fotografie

‚Invest in Games‘ – so lautete das Motto der zweitägigen Hamburg Games Conference 2024 am 5. und 6. März 2024.

Update vom 7. März 2024: Mit 365 Fachbesuchern plus 42 Vortrags-Rednern und Panel-Teilnehmern hat die Hamburg Games Conference 2024 zwar nicht an die Vorjahres-Zahlen anknüpfen können, doch an Gesprächsbedarf hat es nicht gemangelt – gerade mit Blick auf den anhaltenden Stellenabbau, der auch den Standort Hamburg hart getroffen hat.

Besonderheit: Die von Unternehmen gesponserten ‚Opportunity Tickets‘ ermöglichten die kostenlose Konferenz-Teilnahme von 70 Personen, die in den vergangenen Wochen und Monaten ihren Job verloren haben.

Wolf Lang, Geschäftsführer des Co-Veranstalters Super Crowd Entertainment: „In der aktuellen Situation in der Entlassungswellen an der Tagesordnung sind, ist unsere Opportunity Ticket-Aktion unser Beitrag, um von Entlassungen Betroffenen die Möglichkeit zu geben, um mit potenziellen Arbeitgebern ins Gespräch zu kommen. Es gibt so viel Talent in der Games-Branche und die Branche ist gefragt, diese Expertinnen und Experten in der Industrie zu halten.“

Die Herausforderungen der Branche interessierten auch den Ersten Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg: SPD-Politiker Peter Tschentscher übernahm das Grußwort und informierte sich bei einem Rundgang.

Dr. Ralph Graef, Managing Partner der Sozietät Graef Rechtsanwälte: „Die Hamburg Games Conference hat an ihren zwei Konferenztagen erneut Themen gesetzt, neue Kooperationen ermöglicht und Hamburg zu der ersten Adresse für Games gemacht. Ob in den Vortragssälen, im Expo Bereich oder in der Meet to Match Area, überall war der Bedarf nach Austausch in der Branche zu spüren.“


Update vom 9. Februar 2024: Mit Blick auf die branchenweiten Entlassungswellen der vergangenen Monate (die auch und gerade den Standort Hamburg hart getroffen haben), schreiben die Veranstalter der Hamburg Games Conference ein sogenanntes ‚Opportunity Ticket‘ aus.

Von Kündigung betroffene Entwicklerinnen und Entwickler können sich für dieses Ticket bewerben, das den kostenlosen Zugang zur Konferenz am 5./6. März und eine einjährige Mitgliedschaft in der International Game Developers Association umfasst (Gesamtwert: ca. 400 €). Die Ausrichter fahnden nach weiteren Unternehmen und Verbänden, die sich als Sponsoren dieser Aktion anschließen.

Auf der Hamburg Games Conference werden sich zwei Panels und Vorträge mit der Unwucht auf dem Arbeitsmarkt beschäftigen. Co-Veranstalter Wolf Lang, der zuletzt sein eigenes Studio Threaks schließen musste: “Die Entlassungen und Studioschließungen der letzten Zeit haben vielleicht nicht alle von uns gleichermaßen getroffen, aber für manche könnten sie durchaus ein Grund sein, die Industrie dauerhaft zu verlassen. Wir müssen uns ernsthaft über dieses schwierige Thema unterhalten und wir sind der festen Überzeugung, dass es von größter Wichtigkeit ist, als professionelle Community zusammenzuhalten und den Leuten wieder auf die Beine zu helfen.”  


Update vom 7. Februar 2024: Vier Wochen vor dem Start der Hamburg Games Conference 2024 (5. und 6. März, Altonaer Museum) konkretisiert sich das Vortragsprogramm. Auf der Bühne stehen in diesem Jahr unter anderem Guido Schmidt (Remedy), Tim Shepherd (Metacore), Michelle Zou (Bigpoint), Günay Aliyeva (Gamelight), Torsten Oppermann (1SP Agency), und weitere Expertinnen und Experten.

Für ein Grußwort angekündigt hat sich zudem Hamburgs Erster Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD).

Weitere Details zu Programm, Sprechern und Tickets gibt es auf der offiziellen Website.


Hamburg Games Conference 2024 am 5. und 6. März

Meldung vom 1. September 2023: Nicht zuletzt die Eintrübung der Konjunktur und die Unsicherheiten im Zusammenhang mit der Games-Förderung des Bundes lassen die Frage aufkommen: Wie können Studios ihre Games seriös durchfinanzieren? Wie sieht eine vielversprechende Skalierung von Geschäftsmodellen in der Praxis aus? Und welche Potenziale bietet ein reifer Videospiele-Markt, der von einem Überangebot an hervorragenden Neuheiten geprägt ist?

All diesen und vielen weiteren Themen widmet sich die Hamburg Games Conference 2024 am 5. und 6. März 2024 im Altonaer Museum: Nach einer erfolgreichen Veranstaltung im Frühjahr 2023 mit 500 Teilnehmern aus 26 Ländern wird die englischsprachige Fachkonferenz im März kommenden Jahres fortgesetzt. Ausrichter und Gastgeber sind abermals die Standortinitiative Gamecity Hamburg, die Kanzlei Graef Rechtsanwälte und die Agentur Super Crowd Entertainment.

Zehn Unternehmen beteiligen sich zudem an der Finanzierung und inhaltlichen Vorbereitung der Veranstaltung: Sunday, Bigpoint, InnoGames, The Sandbox, 4Players, Bytro, Playa Games, Photon, Tiny Roar und Threaks.

Gamecity-Leiter Dennis Schoubye: „Die Hamburg Games Conference hat in diesem Jahr mit dem Thema ‚Invest in Games‘ einen Nerv getroffen, der mehr internationale Kontakte als je zuvor nach Hamburg geholt hat. Darauf werden wir 2024 aufbauen und erfahren dabei wichtige Unterstützung von den Hamburger Games-Unternehmen, die die Konferenz gemeinsam mit uns auf das nächste Level bringen wollen. Die Hamburg Games Conference wird im nächsten Jahr im noch größeren Umfang zu der Veranstaltung, um neue Businesspartner aus Hamburg, Deutschland und darüber hinaus zu finden.“

Dr. Ralph Oliver Graef, Managing Partner Graef Rechtsanwälte: „Die Hamburg Games Conference setzt auch 2024 wieder auf die Business-Vernetzung der Gamesbranche mit anderen Branchen, um die Attraktivität von Investments in Games zu zeigen.“

Bis zum 30. September sind vergünstigte Early-Bird-Tickets für 299 € beziehungsweise 149 € (Startups) zuzüglich Mehrwertsteuer im Online-Shop erhältlich. Ab dem 1. Oktober erhöhen sich die Preise um jeweils 50 €. Bis einschließlich 4. Dezember können interessierte Experten ihre Vorschläge für Vorträge, Workshops und Panels einreichen.