Start Politik Förder-Blitztabelle 2026: Das Ranking der Bundesländer – Berlin führt (Update)

Förder-Blitztabelle 2026: Das Ranking der Bundesländer – Berlin führt (Update)

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Laufend aktualisiert: Das Ranking der Bundesländer in Sachen Games-Förderung
Laufend aktualisiert: Das Ranking der Bundesländer in Sachen Games-Förderung

Welche Bundesländer investieren am meisten in regionale Spiele-Entwickler und Games-Unternehmen? Die Förder-Blitztabelle 2026 zeigt Auf- und Absteiger.

Gleich in fünf Bundesländern wird in diesem Jahr gewählt – und die Spiele-Entwickler in Rheinland-Pfalz, Berlin, Baden-Württemberg, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern erhoffen sich natürlich Signale mit Blick auf die Förderung regionaler Games-Projekte.

Dies gilt insbesondere für Startups und kleinere Studios, die nicht über die nötigen Eigen-Mittel verfügen, um die Computerspiele-Förderung des Bundes nutzen zu können – dort liegt die Budget-Untergrenze bei strammen 300.000 €. Anders in den Ländern, wo beispielsweise Konzepte und Prototypen ohne Rückzahlungsverpflichtung bezuschusst werden.

Allerdings sind die Zuwendungen höchst unterschiedlich über die Republik verteilt: Während Nordrhein-Westfalen, Berlin und Bayern siebenstellige Fördertöpfe einplanen, ist die Lage in Hessen, Schleswig-Holstein oder Mecklenburg-Vorpommern ungleich schwieriger.

Zum Jahresauftakt hat die Mitteldeutsche Medien-Förderung (MDM) die ersten Förder-Schecks ausgestellt – Updates folgen im Jahresverlauf nach Abschluss der jeweiligen Förder-Runden.

Wichtig: Im Unterschied zur Bundesförderung (die per se keine Erstattung vorsieht) sind die Subventionen der Länder nahezu immer als ‚bedingt rückzahlbares Darlehen‘ ausgestaltet – mit Ausnahme von Konzepten. Für den Fall, dass ein gefördertes Game die Gewinnschwelle erreicht, heißt es somit: Scheck is back. Das Geld kann dann wieder neuen Antragstellern zugute kommen.


Games-Förderung: Das Ranking der Bundesländer

Stand: 22. April 2026

Abgebildet sind ’nur‘ die Beträge, die unmittelbar in die Entwicklung konkreter Konzepte, Prototypen und marktreifer Games fließen. Das Leistungs-Spektrum der zuständigen Standortinitiativen und Netzwerke ist natürlich noch weit größer – etwa in Form eigener Events, Awards, Zuschüssen zu Festivals, Konferenzen und Messen, Beratungs-Angeboten, E-Sport-Formaten, Preisverleihungen, günstigen Co-Working-Flächen und anderem mehr.

  1. Berlin – 1.313.000 € – 707.000 € (Januar) / 606.000 € (April) – 2025: 2.528.000 €
  2. Nordrhein-Westfalen – 1.200.000 € (März) – 2025: 3.509.060 €
  3. Bayern – 1.032.000 € (März) – 2025: 2.359.000 €
  4. Sachsen – 820.000 €- 430.000 € (Januar) / 390.000 € (April) – 2025: 310.000 €   UPDATE 
  5. Baden-Württemberg – 668.000 € (März) – 2025: 697.742 €
  6. Niedersachsen – 489.790 € (April) – 2025: 654.870 €
  7. Thüringen – 100.000 € (Januar) – 2025: 60.000 €

Noch keine Förderrunden:

  • Hamburg – (2025: 520.000 €)
  • Rheinland-Pfalz – (2025: 415.304 €)
  • Hessen – (2025: 296.300 €)
  • Sachsen-Anhalt – (2025: 150.000 €)
  • Schleswig-Holstein – (2025: 68.674 €)
  • Bremen – (2025: 15.377,60 €)
  • Brandenburg – (2025: 0 €)
  • Mecklenburg-Vorpommern – (2025: 0 €)
  • Saarland – (2025: 0 €)

Quelle: Veröffentlichte Vergabe-Entscheidungen der Gremien


Zuständigkeiten für Games-Förderung im Überblick


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