
Die Fachjury hat entschieden: Vom Förderprogramm Hessen Serious Game profitieren in diesem Jahr sieben Spiele-Projekte.
Der Schwerpunkt liegt bei den namensgebenden Serious Games – doch Hessen Serious Game berücksichtigt auch Computerspiele, die einfach nur Spaß machen sollen. Im Auftrag des hessischen Wirtschaftsministeriums ist die Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen (WIBank) für die Koordination des Programms zuständig.
Aus 29 Anträgen hat die Fachjury sieben Projekte ausgewählt, die sich in Summe rund 300.000 € teilen. Unter den Einreichungen finden sich außergewöhnliche Spielideen mit regionalem Einschlag: Love Connections spielt beispielsweise in einem „dystopischen Cyberpunk-Frankfurt“, das bis nach Wiesbaden und Darmstadt reicht. Die Spieler sollen in einer Dating-App die Bedürfnisse der Kunden mit den Profit-Interessen eines Konzerns in Balance bringen.
ZNA GovMediX ist hingegen ein KI-gestütztes Trainingsspiel für die Zentrale Notaufnahme (ZNA) von Kliniken – inklusive fotorealistischem Meta-Human-Avatar, an dem Pflegekräfte und medizinisches Personal unter Zeitdruck Abläufe testen können.
Die geförderten Projekte im Überblick:
- Cosalux GmbH, Offenbach am Main: Social Panic – 50.000 €
- Myzelium Collective Alison Burns, Felix Hertel & Felix Voigt GbR, Offenbach am Main: Love Connections – 50.000 €
- MetaMorphic Digital Studio GmbH, Waldems/Steinfischbach: LIRA Digital – 49.895 €
- GovMediX GmbH, Frankfurt am Main: ZNA GovMediX – 47.000 €
- Eduard Dobermann / Turtle Knight Games, Weiterstadt: Tap Tap Loot: More to Tap – 42.000 €
- Obscure Gods eGbR, Frankfurt am Main: Dragon of the Rhine – 33.500 €
- Malcolm Anderson / Shadowmoss Games, Gießen: Juke’s Quest for Harmony – 31.756 €
Die Zusammensetzung der Fachjury:
- PD Dr.-Ing. Stefan Göbel (Technische Universität Darmstadt)
- Daniela Hartmann (HA Hessen Agentur GmbH)
- Jan Klose (Artex Software GmbH)
- Rolf Krämer (Hessisches Wirtschaftsministerium)
- Prof. Dr. Ulrike Spierling (Hochschule RheinMain)
Wirtschaftsminister Kaweh Mansoori (SPD): „Die ausgewählten Projekte stehen exemplarisch für die Kreativität, Innovationskraft und wirtschaftliche Stärke der hessischen Games-Branche. Die Förderung unterstützt Entwicklerinnen und Entwickler dabei, neue Ideen zur Marktreife zu bringen und stärkt zugleich einen Zukunftssektor mit hohem Wachstumspotenzial. Mit rund 2.000 Erwerbstätigen, starken Games-Unternehmen und exzellenten Hochschulen gehört Hessen zu den führenden Computerspielstandorten Deutschlands.“












