Start Wirtschaft FFF Bayern fördert 14 Studios mit 1 Million Euro (Update)

FFF Bayern fördert 14 Studios mit 1 Million Euro (Update)

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Die 'Gamerei' in München bildete den Rahmen für die Scheck-Übergabe an 14 Spiele-Studios durch Bayerns Digitalminister Fabian Mehring (Freie Wähler).
Die 'Gamerei' in München bildete den Rahmen für die Scheck-Übergabe an 14 Spiele-Studios durch Bayerns Digitalminister Fabian Mehring (Freie Wähler).

Der Vergabe-Ausschuss der FFF Bayern Games-Förderung legt sich fest: 14 Games-Projekte erhalten mehr als eine Million Euro.

Update vom 15. April 2026: Bayerns Digitalminister Fabian Mehring (Freie Wähler) hat es sich nicht nehmen lassen, die Games-Förderbescheide heute persönlich an 14 Studios zu übergeben.

Der Löwenanteil des Gesamtvolumens von 1,03 Mio. € – nämlich 800.000 € – geht an neun Prototypen, die teils schon zuvor in der Konzeptphase unterstützt wurden.

Mehring: „Gerade für junge Studios ist unsere Förderung ein echter Wachstumstreiber. Sie ermöglicht es, innovative Ideen zügig zu marktfähigen Projekten weiterzuentwickeln, frühzeitig professionelle Strukturen aufzubauen und sich im nationalen und internationalen Wettbewerb zu behaupten.“

Am 29. April gehört das Digitalministerium zu den Gastgebern beim Deutschen Computerspielpreis 2026, der in der Münchener Residenz verliehen wird.


Ein kleines bisschen Horror-Show: Die Pixel Maniacs arbeiten am PC-Spiel It's Always Happy At Chubby's.
Ein kleines bisschen Horror-Show: Die Pixel Maniacs arbeiten am PC-Spiel It’s Always Happy At Chubby’s.

FFF Bayern fördert 14 Studios mit 1 Million Euro

Meldung vom 25. März 2026: Kreative Exzellenz, Innovationskraft, unternehmerischer Mut – all diese Attribute bescheinigt Bayerns Digitalminister Fabian Mehring (Freie Wähler) den Entwicklern jener Spiele, die der FilmFernsehFonds Bayern in der ersten Förderrunde des Jahres 2026 unterstützt.

In Summe werden 1,03 Mio. € an 14 Spiele-Studios ausgeschüttet, die sich über den gesamten Freistaat verteilen – von Augsburg bis Bayreuth, von Würzburg bis München. Unter den begünstigten Teams finden sich sowohl FFF-Stammkunden als auch Newcomer.

Der Freistaat Bayern hat das Budget für die Games-Förderung zur laufenden Saison deutlich aufgestockt – Mehring spricht von einer „Verdoppelung der Games-Förderkulisse“ (Details). Ein laufend aktualisiertes Ranking der Bundesländer finden Sie in diesem Beitrag.

Die Vergabe-Entscheidungen vom 24. März 2026 im Überblick:

Produktion

  • Cobalt Lane, München: Imprinted – 124.000 €

Prototypen

  • Chimera Entertainment, München: Last Run – 175.000 €
  • Mimu, Nürnberg: Little Old One and the Witch – 100.000 €
  • Number13 Media, Erlangen: Forestbound – 100.000 €
  • A Fool On Every Star Gamestudio Heik & Neumann, München: Die Frau aus Gype – 80.000 €
  • Johannes Grünewald (Slime King Games), Möbris: Thousand Years – 80.000 €
  • Benjamin Lochmann New Media, Nürnberg: It’s Always Happy At Chubby’s – 80.000 €
  • LM Interactive, Augsburg: Personal Space Intruders – 78.000 €
  • MoonBloom Studios, Monheim: Velvet Veil – 65.000 €
  • Wegfreund Games, München: S.T.A.R.V.E. – 60.000 €

Konzepte

  • Gentle Troll Entertainment, Würzburg: Mythseeker – 30.000 €
  • Jennifer F. Burkhardt, München: Tufuur – 20.000 €
  • Fever Dream Game Studios, Bayreuth: Pick Your Beat – 20.000 €
  • Vincent Frank, Augsburg: MuchRoom – 20.000 €

Das Vergabe-Gremium setzt sich derzeit aus folgenden Personen zusammen:

  • Victoria Chmiell, Bayerisches Staatsministerium für Digitales
  • Wolfgang Emmer, Geschäftsführer Aesir Interactive GmbH
  • Prof. Jens Müller, Technische Hochschule Augsburg
  • Yacine Salmi, Geschäftsführer Salmi GmbH
  • Dr. Thorsten Schmiege, Präsident Bayerische Landeszentrale für neue Medien (BLM)
  • Lara Schulze, Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK)
  • Benjamin Zuckerer, Geschäftsführer CipSoft GmbH

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