Start Wirtschaft Coronavirus: Wann öffnen Saturn und MediaMarkt wieder? (Update)

Coronavirus: Wann öffnen Saturn und MediaMarkt wieder? (Update)

Coronavirus-Auswirkung: MediaMarkt und Saturn schließen ihre Filialen in Bayern (Foto: MediaMarktSaturn)
Coronavirus-Auswirkung: MediaMarkt und Saturn schließen ihre Filialen in Bayern (Foto: MediaMarktSaturn)

Die Ausbreitung des Coronavirus hat längst den Handel erreicht – jetzt schließen Saturn und MediaMarkt ab 18. März die Filialen in allen Bundesländern.

Update vom 23. März 2020: Derzeit erreichen uns viel Anfragen, wann die Saturn- und MediaMarkt-Filialen wieder öffnen. Von offizieller Seite heißt es, dass die Märkte „bis auf Weiteres“ geschlossen bleiben. Aus Aushängen an einzelnen Filialen geht hervor, dass die Schließung mindesten bis zum Osterwochenende (10.-13. April) anhalten wird. Sprich: Die Ostereinkäufe müssen zwangsläufig in den Webshops saturn.de* und medimamarkt.de* erfolgen. Abhängig vom weiteren Verlauf der Pandemie und der Zahl der Neuinfektionen ist es wahrscheinlich, dass weite Teile des stationären Einzelhandels noch deutlich länger geschlossen bleiben müssen.

Update vom 19. März 2020: Seit heute sind bundesweit alle MediaMarkt-Filialen und Saturn-Märkte geschlossen – und zwar bis auf Weiteres. In den weiterhin geöffneten Online-Shopssteht laut Unternehmen „ausreichend Ware“ zur Verfügung – der Einkauf ist also online, mobil und via App weiterhin möglich. Achtung: Aufgrund der behördlichen Maßnahmen kann eine Lieferung in Quarantäne-Regionen und -Städte derzeit nicht sichergestellt werden.

Für den Fall eines Umtauschs oder einer Rücknahme gilt Folgendes: Für Produkte, die Sie im Markt gekauft haben und wegen der vorübergehenden Schließung nicht zurückgeben können, gilt eine verlängerte Umtauschfrist um die Dauer der Schließtage. Die Rückgabe ist möglich, sobald die Märkte wieder geöffnet haben – wann genau das sein wird, lässt sich Stand heute nicht seriös vorhersagen.

Bestätigte Liefertermine sollen bis auf Weiteres eingehalten werden. Liefer-Verzögerungen können nicht ausgeschlossen werden.

Ausstehende Reparaturen werden – Stand heute – weiterhin durchgeführt. Auch hier sind Verzögerungen möglich.

Update vom 18. März 2020: Zusätzlich zu den Märkten in Bayern bleiben die MediaMarkt- und Saturn-Filialen in weiteren Bundesländern aufgrund behördlicher Anordnung ab dem heutigen Mittwoch geschlossen.

Betroffen ist nahezu das gesamte Bundesgebiet: Hamburg, Niedersachsen, Baden-Württemberg, Berlin, Brandenburg, Hessen, Bremen, Mecklenburg-Vorpommmern, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Schleswig-Holstein und Sachsen-Anhalt – Sachsen folgt am Donnerstag (19. März). Für die Märkte in Thüringen gibt es regional unterschiedliche Regelungen.

Das Unternehmen weist darauf hin, dass Online-Bestellungen via MediaMarkt.de* und Saturn.de* weiterhin möglich sind. Vorbestellte Produkte, die zur Marktabholung gekauft wurden, sollen via Hermes oder DHL zugestellt werden. Aufgrund der angespannten Situation kann es allerdings zu Verzögerungen kommen.

Bei der Lieferung von Großgeräten wie Fernsehern, Waschmaschinen und Kühlschränken sind keine Vor-Ort-Service-Leistungen (Anschuss, Einrichtung) mehr möglich – ebenso entfällt die Mitnahme von Verpackungen und Altgeräten.

Meldung vom 17. März 2020: Mit 400 Standorten und 28.000 Mitarbeitern gilt die MediaMarktSaturn-Gruppe als umsatzstärkster Anbieter von Unterhaltungselektronik, Konsolen, Zubehör und Games in Deutschland – nach Amazon. Die Coronavirus-Krise hat nun konkrete Auswirkungen auf die Märkte der Handelsgruppe, zunächst in Bayern: Im Freistaat sind ab Mittwoch (18. März 2020) alle Saturn- und MediaMarkt-Filialen geschlossen.

Das geht aus einer Ankündigung hervor, die seit dem Morgen des 17. März auf den offiziellen Social-Media-Kanälen beider Marken zu finden ist.

Die Ingolstädter Holding folgt damit einer Anordnung der bayerischen Landesregierung, wonach „die Öffnung von Ladengeschäften des Einzelhandels jeder Art“ bis auf Weiteres untersagt ist. Ausgenommen sind unter anderem Supermärkte, Drogerien, Getränkemärkte, Banken, Apotheken, Kfz-Werkstätten, Banken und der Online-Handel.

Die Online-Shops – also MediaMarkt.de* und Saturn.de* – bleiben also weiterhin geöffnet. Logischerweise sollten Sie vorerst darauf verzichten, Artikel zwecks Marktabholung zu reservieren.

Auch bayerische Filialen und Franchise-Nehmer anderer Elektronik-Ketten wie Expert, Euronics oder Medimax dürfen ab dem 18. März nicht mehr öffnen.

Etliche Einzelhändler gehen noch deutlich weiter: So wurde heute bekannt, dass Ikea alle 53 Einrichtungshäuser in Deutschland schließt. Mit dieser Maßnahme will das Unternehmen nicht zuletzt die Mitarbeiter vor einer Ansteckung schützen.

Infolge einer Bund-Länder-Vereinbarung ist davon auszugehen, dass weitere Bundesländer die Maßnahmen zur Pandemie-Eindämmung auf stationäre Geschäfte ausweiten. Auch hier sind Schließungen von „Einzelhandel-Verkaufsstellen“ vorgesehen – in Hamburg wird dies ebenfalls bereits umgesetzt.

6 Kommentare

  1. Berlin und Brandenburg ab morgen ebenfalls. Jeweilige Anordnung der Bundesländer.

    Es ist bezeichnend, wenn alle Märkte im Einkaufsareal rund um den Markt meiner Region klipp und klar sagen, dass auch die Mitarbeiter für den Rest der Woche zu Hause sind und man sich einen ruhigen Überblick der Lage verschaffen möchte aber die Marktmitarbeiter vom MediaMarkt kein Plan haben ob und wie und was genau bis hin zu „Ansagen“, dass man erstmal hinkommt um dann den Markt zu Putzen (was ja scheinbar nicht auch noch ab nächste Woche möglich wäre, denn Fakt ist, das wird sich einige Woche hinziehen, da bleibt genug Zeit).

    Ich als Kunde stehen dann genauso unwissend da. Hier merkt man wie planlos dieser Konzern an der Spitze ist, während bei allen anderen rundherum es bereits koordinierte Pläne gibt und selbst ich als Kunde bereits weiss, wie ich weiter verfahren kann bei Bestellungen etc.

    • Die Media Saturn Holding hat hier ,soweit das in diesem Rahmen möglich war sehr besonnen reagiert und schon eine Woche vor der offiziellen Schließung Mitarbeiter ab 60 und die mit Kindern nach Hause geschickt.
      Die Anordnung zur Schließung kam ja von den einzelnen Ländern .
      Da ist Bayern als erstes vorgeprescht .

  2. Ich bin selbst Mitarbeiter bei Media Saturn. Wir würden im ungewissen gelassen, sind sehr verunsichert. Keine Ahnung, ob und wann wir arbeiten und Ankündigung, dass unsere Stundenkonten ins Minus laufen, wenn wir nicht arbeiten kommen dürfen. Sehr frustrierend und belastend auch für uns Mitarbeiter.

  3. Bin auch Mitarbeiter von MM. Bei uns auch erst große Planlosigkeit und nun müssen wir 2 Wochen Zwangsurlaub nehmen. Dann wird mit Nullkurzarbeit gerechnet.

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