Mit dem Puzzle-Spiel Merge Mansion ist Metacore stramm gewachsen – jetzt steckt die Supercell-Beteiligung in der Krise.
Der finnische Mobilegames-Riese Supercell (Clash of Clans, Brawl Stars) plant die Übernahme des finnischen Games-Startup Metacore. Die Tencent-Tochter hat das Startup bei der Gründung im Jahr 2020 mit 180 Mio. € finanziert und ist größter Anteilseigner.
Damit einher geht eine Umstrukturierung, die einen Personalabbau von bis zu 160 Jobs am Stammsitz in Finnland vorsieht. Nach Unternehmensangaben beschäftigt Metacore 280 Mitarbeiter an den Standorten Helsinki und Berlin – demzufolge könnte sich die Belegschaft mehr als halbieren. Die Auswirkungen auf das 2023 eröffnete deutsche Büro sind noch unklar.
Zur Begründung verweist das Management auf zwei Faktoren: Zum einen habe das Smartphone-Spiel Merge Mansion nach jahrelangem Wachstum und einem Umsatz von umgerechnet 600 Mio. € ein Plateau erreicht, das mit Blick auf den harten Wettbewerb in den Appstores weitere Zuwächse unwahrscheinlich erscheinen lässt. Des Weiteren hätten neue Spiele während der Testläufe nicht die Erwartungen erfüllt.
Metacore-CEO Mika Tammenkoski spricht von einschneidenden Veränderungen: Die Wachstumspläne seien nicht so eingetroffen wie erhofft. Jetzt seien Veränderungen erforderlich, um weiterhin konkurrenzfähig am Markt agieren zu können. Supercell sei die beste Heimat für Merge Mansion.
Supercell-CEO Ilkka Paananen: „Ich glaube, dass die besten Tage von Merge Mansion noch vor uns liegen. Durch unsere Erfahrung beim Umbau und Skalieren weltweit vertriebener Spiele und durch unsere Fähigkeiten im Bereich Live-Operations und User-Akquise kann der Turnaroundgelingen.“













