Start Wirtschaft Let’s Sing: Koch Media kauft Karaoke-Studio Voxler

Let’s Sing: Koch Media kauft Karaoke-Studio Voxler

"Let's Sing 2020" ist seit November 2019 auf dem Markt (Abbildung: Koch Media)

Mit der Übernahme des französischen Studios Voxler und dessen Marke „Let’s Sing“ wird der Münchener Publisher Koch Media über Nacht zum Karaoke-Marktführer.

Erst vor wenigen Tagen – zum Stichtag 1. Februar – hat Sony Interactive die „Singstar“-Server endgültig abgeschaltet. „Singstar“ stand 15 Jahre lang synonym für Karaoke-Spiele – das Prinzip: Wer am wenigsten schief singt, bekommt die meisten Punkte. Ein großer Spaß, nicht nur auf Partys. Für Sony hat „SingStar“ ausgedient – man darf unbefriedigende Nachfrage vermuten.

Parallel hat sich mit „Let’s Sing“ eine Konkurrenz-Marke entwickelt: Die neueste Version „Let’s Sing 2020“ ist seit November für PlayStation 4 und Nintendo Switch auf dem Markt – wahlweise mit oder ohne Mikrofon-Doppelpack. Das Repertoire reicht von Nenas „99 Luftballons“ über Robbie Williams‘ „Angels“ bis zu „Natural“ von den Imagine Dragons.

Entwickelt werden die „Let’s Sing“-Spiele vom französischen Studio Voxler – der Münchener Distributor Koch Media vertreibt die Games seit fast zehn Jahren. Heute wurde bekannt, dass Voxler samt aller „Let’s Sing“-Markenrechte von Koch Media übernommen wurde. Kaufpreis: 1,9 Millionen Euro. Durch langfristig angelegte Investitionen und Vereinbarungen mit führenden Plattenfirmen soll die „nächste Generation an Musik-Spielen“ entstehen.

Koch Media ist eine Tochter der schwedischen Embracer Group (einst: THQ Nordic AB), die in den vergangenen Jahren eine ganze Reihe deutscher Studios eingesammelt hat, darunter Piranha Bytes, HandyGames und Black Forest Games.

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