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GamesAHEAD Rheinland-Pfalz: Vereinsgründung in Sicht

Die Initiatoren von GamesAHEAD Rheinland-Pfalz streben eine Vereinsgründung an.
Die Initiatoren von GamesAHEAD Rheinland-Pfalz streben eine Vereinsgründung an.

Aus GameDevs Rheinland-Pfalz wird GamesAHEAD Rheinland-Pfalz – die Initiative entwickelt sich zu einem Verein weiter.

Die Videospiele-Branche in Rheinland-Pfalz bekommt eine weitere Standort-Initiative: „GamesAHEAD – Rheinland-Pfalz“ (Eigenschreibweise: gamesAHEAD) geht aus „GameDevs Rheinland-Pfalz“ hervor, bekommt ein neues Logo und will sich zu einem „demokratisch legitimierten Verein“ formen.

An der Vereinsgründung sollen sich sowohl etablierte Unternehmen und Studios als auch Gründerteams und Hochschulen beteiligen.

Sprecher der Initiative ist Michael Jadischke, der dem Bundesland und insbesondere der Region Trier eine „hohe Gründungsdynamik“ bescheinigt. Die Nachwuchs-Entwickler würden sowohl gute Rahmenbedingungen als auch Stimme in der Politik und in der Branche benötigen. Der Verein solle dazu beitragen, sich als Gesprächspartner anzubieten und die Leistungsfähigkeit der dortigen Unternehmen „noch sichtbarer zu machen“.

GamesAHEAD Rheinland-Pfalz: Vereinsgründung geplant

Zu den Zielen gehört explizit die Vernetzung innerhalb der regionalen Branche. An wechselnden Standorten sollen daher zunächst monatliche Netzwerkveranstaltungen stattfinden, darunter in den Hochschulen in Worms und Mainz. Partner des Verbands ist außerdem die Hochschule Trier, die sowohl Vereinsgründung als auch Veranstaltungen unterstützen wird.

Auftakt sind die Trierer Design- und Kulturtage (12. bis 14. Oktober): Dort sollen öffentliche Diskussionsrunden stattfinden – mit Schwerpunkt „Technologie-Transfer“. In Kooperation mit dem karitativen Verband Gaming-Aid und Kooperationspartnern aus dem Gesundheitswesen ist außerdem ein „Health-Game-Jam“ geplant.

Games-Standort Rheinland-Pfalz soll wachsen

Angesichts der bislang recht übersichtlichen rheinland-pfälzischen Entwickler-Landschaft mit weniger als einem Dutzend Studios und Publishern (darunter Schwergewichte wie Kalypso Media und Ubisoft Blue Byte Mainz) gibt es in dem vergleichsweise kleinen Bundesland inzwischen bemerkenswert viele Initiativen.

Bislang nehmen zwei Standesvertretungen der Branche für sich in Anspruch, die lokale Spiele-Wirtschaft und junge Entwickler zu unterstützen: einmal Game Up! Rheinland-Pfalz, das vom Wirtschaftsministerium betrieben wird – zum anderen Game Rheinland-Pfalz, die erste von mittlerweile drei Landesvertretungen des Berliner Industrieverbands Game e. V., der über 90 Prozent der Games-Unternehmen vertritt. Game Up! ist gleichzeitig Mitglied beim Game-Verband.

Ob und in welcher Form es mit den beiden Initiativen einen Austausch geben wird, geht aus der Ankündigung nicht hervor. Enge Bande will GamesAHEAD Rheinland-Pfalz indes mit den Nachbarn von Game Dev Saar pflegen.

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