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Microsoft-Studie: Videospiele beliebter als Gesellschaftsspiele

Dauerbrenner
Dauerbrenner "Minecraft": Laut Microsoft-Studie spielen Eltern immer öfter gemeinsam mit ihren Kindern (Abbildung: Microsoft)

Breaking News: Videospiele rangieren bereits auf Platz 4 der zehn beliebtesten Freizeit-Aktivitäten deutscher Familien, wie eine Microsoft-Studie zeigt.

Eine von einem Konsolen- und Videospiele-Hersteller in Auftrag gegebene und finanzierte Studie kommt zu dem Ergebnis, dass Videospiele in deutschen Familien viel beliebter sind als Sportaktivitäten (Platz 5), „Draußen spielen“ (Platz 6), analoge Brettspiele (Platz 7) oder „Verstecken spielen“ (Platz 8). Nur Fernseh-Gucken, Geschichten-Vorlesen und Spazierengehen sind – noch – populärer als Games.

Das sind einige der Erkenntnisse, die der Marktforscher Opinium für Microsoft Deutschland herausgefunden hat. Befragt wurden 2.000 Eltern mit Kindern im Alter bis zu 17 Jahren. Mehr als die Hälfte der deutschen Familien spielen demnach regelmäßig gemeinsam an Konsole, PC, Smartphone – zwei Drittel der befragten Eltern berichten von einem „gestärkten Verhältnis zu ihren Kindern“. Xbox-Sprecher Sandro Odak führt dies unter anderem auf den interaktiven Charakter von Videospielen und das gemeinsame Erlebnis beim Interagieren zurück.

Im internationalen Vergleich – auch das zeigt die europaweit durchgeführte Microsoft-Studie – hat Deutschland in der Disziplin „Eltern spielen gemeinsam mit ihren Kindern“ noch Nachholbedarf: In Spanien und Italien geschieht dies viel öfter.

Die Umfrage erfüllt somit alle Voraussetzungen, um sowohl „Leg doch mal das verdammte Smartphone weg“-Kritiker als auch digital aufgeschlossene Erziehungsberechtigte in ihrer Position zu bestätigen.

Drei Viertel aller Eltern glauben im Übrigen zu wissen, was ihr Nachwuchs in ihrer Abwesenheit spielt. Jenen, die sich da nicht ganz so sicher sind, empfiehlt Microsoft im Vorfeld der Weihnachts- und Geschenke-Saison, klare Regeln aufzustellen und die Bildschirmzeit über die „Familieneinstellungen“ auf Xbox One und PC zu regulieren. Analog zum Jugendschutz-System der Nintendo Switch lassen sich auf diesem Wege auch In-App-Zahlungen sperren.

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