Start Wirtschaft Nintendo Switch Altersbeschränkungen: USK verlängert Genehmigung

Nintendo Switch Altersbeschränkungen: USK verlängert Genehmigung

Die Jugendschutzeinstellungen der Nintendo Switch genügen den Anforderungen von USK und KJM.
Die Jugendschutzeinstellungen der Nintendo Switch genügen den Anforderungen von USK und KJM.

Als „Erfolgsmodell“ würdigt die USK die Nintendo Switch Altersbeschränkungen: Das serienmäßig verbaute Switch-Jugendschutzprogramm erhält eine Verlängerung der Betriebserlaubnis.

Wer die Bildschirmzeit von Kindern kontrollieren und regulieren will, muss sich zwingend mit den Werkseinstellungen von Konsolen und PCs auseinandersetzen. Die dafür nötigen systemseitigen Eingriffe haben zuweilen den Unterhaltungswert einer Wurzelbehandlung.

Ein vergleichsweise unkompliziertes und komfortables System stellt Nintendo bereit: Über eine kostenlose Smartphone-App für iOS und Android wird die Nintendo Switch mit wenigen Handgriffen verknüpft. Limits inklusive Warnhinweisen und Zwangspausen lassen sich für jeden Werktag festlegen. Erziehungsberechtigte erfahren außerdem, welche Spiele das Kind wie lange nutzt. Zugriffe auf Games mit bestimmten USK-Einstufungen können ebenso unterbunden werden wie Ingame-Käufe oder das Hochladen von Screenshots in soziale Netzwerke zum Schutz vor Cybergrooming.

In Summe also eine gute Idee. Im Mai 2018 wurde das Gesamtpaket („Parental Controls“) von der Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) als „geeignetes Jugendschutzprogramm“ eingestuft – damals ein Novum. In den vergangenen Monaten hat Nintendo das System um neue Funktionen erweitert und erneut zur Prüfung eingereicht. Die erneute USK-Betriebserlaubnis gilt nun für drei Jahre.

In der neuen Fassung können Erziehungsberechtigte nun einstellen, wie mit Online-Inhalten und selbst erstellten Videos umgegangen wird. Sogar Details wie die maximale Kopfhörerlautstärke für empfindliche Kinderohren sind einstellbar.

„Am Beispiel von Nintendo zeigt sich, wie zeitgemäßer Jugendschutz im Online-Bereich funktionieren kann“, lobt USK-Geschäftsführerin Elisabeth Secker. „Eine Anerkennung durch eine Selbstkontrolle wie die USK verhilft Anbietern schnell und unkompliziert, den Anforderungen des deutschen Jugendmedienschutzes gerecht zu werden.“

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