Start Karriere Senat der Wirtschaft beruft Goodgame-Managerin Verena Schnaus

Senat der Wirtschaft beruft Goodgame-Managerin Verena Schnaus

Verena Schnaus ist Finanz-Chefin von Goodgame Studios (Foto: Altigi GmbH)
Verena Schnaus ist Finanz-Chefin von Goodgame Studios (Foto: Altigi GmbH)

Mit Verena Schnaus zieht die Finanz-Chefin des Hamburger Spiele-Entwicklers Goodgame Studios in den Senat der Wirtschaft ein.

Der Senat der Wirtschaft gehört zu den exklusivsten Zirkeln im Land – so exklusiv, dass die Liste seiner Mitglieder nicht öffentlich einsehbar ist. Noch nicht einmal ein Wikipedia-Eintrag existiert. Fest steht nur eines: Wenn „der Senat“ zu Spenden-Galas, Networking-Events, Preisverleihungen oder „Gesprächen“ lädt, sind Kanzler/innen, Ministerpräsidenten, Minister, Partei-Chefs und Abgeordnete zur Stelle – die Spitzen der deutschen Wirtschaft und Wissenschaft ohnehin.

Eines von 65 neuen Mitgliedern im Senat der Wirtschaft ist Verena Schnaus, im Hauptberuf Chief Financial Officer und Managing Director beim Hamburger Mobile- und Online-Games-Entwickler Goodgame Studios („Goodgame Empire“). Zusammen mit CEO Oleg Rößger und COO Sebastian Frank bildet Schnaus das Führungs-Trio von Goodgame Studios – und ist damit eine der wenigen Frauen mit Führungsverantwortung in der deutschen Games-Branche. Die 42jährige ist seit fast sechs Jahren für das Unternehmen tätig.

Goodgame Studios ist eine Sparte des schwedischen Publishers Stillfront Group, der auch an anderen deutschen Studios beteiligt ist. Mit 270 Mitarbeitern hat der Spielehersteller zuletzt einen Umsatz von rund 96 Millionen Euro erwirtschaftet. Die beiden Goodgame-Gründer, Kai und Christian Wawrzinek, hatten sich im November 2018 aus dem operativen Geschäft verabschiedet und konzentrieren sich seitdem auf ihre Aufgaben als Stillfront-Großaktionäre.

1 Kommentar

  1. Eine Mitarbeiterin von Goodgame Studios in den Wirtschaftsrat, das passt schon.

    Mit dem neuesten Update kosten Aussehensgegenstände 25 Euro pro Tag, wie man anderen Leuten das Geld aus der Tasche zieht weiß Frau Schnaus also schon, um die Unternehmenssteuer zu senken spendet man also ab sofort das Geld an wohltätige Zwecke, damit auch der Platz an der virtuellen Sonne für immer gesichert ist.

    Nichts für ungut, aber moralisch ist diese Entscheidung definitiv in Frage zu stellen

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