Start Events Spielwarenmesse 2023: Restart mit Blockchain, KI und VR

Spielwarenmesse 2023: Restart mit Blockchain, KI und VR

Die Fortnite-Plüsch-Lamas sind bereits seit Dezember 2018 auf dem Markt (Foto: GamesWirtschaft)
Die Fortnite-Plüsch-Lamas sind bereits seit Dezember 2018 auf dem Markt (Foto: GamesWirtschaft)

Nach zwei Jahren Pandemie-Pause startet die Spielwarenmesse ab dem 1. Februar 2023 wieder durch – inklusive Ausstellern aus dem Games-Bereich.

Die Spielwarenmesse 2020 war die vorerst letzte ihrer Art – zu diesem Zeitpunkt im Januar 2020 gab es bereits die ersten besorgniserregenden Berichte aus China. Die Fachmesse, die traditionell besonders viele Aussteller und Einkäufer aus Asien anzieht, endete dennoch mit einem nur leichten Besucherrückgang. 2021 und 2022 fiel die Veranstaltung dann komplett aus.

Auf der Spielwarenmesse 2023 sind die Highlights des kommenden Weihnachtsgeschäfts nun wieder live und in Farbe zu besichtigen: Vom 1. bis 5. Februar ist das Nürnberger Messegelände fest in Händen großer und kleiner Spielwarenhersteller – von der Ein-Mann-/Frau-Holzspielzeug Manufaktur bis hin zu globalen Playern wie LEGO, Hasbro, Mattel, Playmobil, Schleich oder Ravensburger.

Zwischen Plüsch-Teddys, Sandkasten-Baggern und Brettspielen finden sich traditionell auch Publisher und Distributoren aus dem Games- und Merchandising-Segment: Der japanische Videospiele-Riese Konami ist erneut mit dem unverwüstlichen Sammelkarten-System Yu-Gi-Oh! in Halle 10.1 vertreten. Gleich nebenan belegt die Embracer-Sparte Asmodee einen großen Stand. Eine zunehmend große Rolle spielen Lizenzthemen, die auf Computerspiele-Marken fußen – vom Fortnite-Nerf-Blaster über Super Mario-Caps und Funko-Figuren bis zum Minecraft-Rucksack.

Die klassische Spielzeug-Industrie übt sich weiterhin an einem Brückenschlag zur Computerspiele-Industrie. Zu den drei offiziellen Trends der diesjährigen Spielwarenmesse zählt daher „MetaToys“ – gemeint sind damit Schlagworte wie Blockchain, Virtual- und Augmented Reality, NFTs, Robotik und Künstliche Intelligenz. Wie all dies in der Praxis aussieht oder ob es bei Schlagworten bleibt, wird sich ab dem 1. Februar weisen.

Wieder zurück auf dem Messegelände in Nürnberg-Langwasser ist der Gemeinschaftsstand Marketpoint, der auch einen großen Business-Stand auf der Kölner Gamescom betreibt. Zu den diesjährigen Kunden in Halle 4A zählen Distributoren wie Ak Tronic, AMS Neue Medien, Exquisite Gaming und NBG, die dort ihre nationalen und internationalen Kontakte treffen. Marketpoint-Macher Peter Brücker: „Für den klassischen Handel war die Spielwarenmesse schon immer ein Pflichttermin – und nun sind auch alle relevanten Händler aus dem Entertainmentbereich wieder auf der Messe. Nur eben selten für Videospiele. Es ist ein guter Zeitpunkt, auf die Highlights des Jahres im Merchandise hinzuweisen und mit den Herstellern die Jahresplanungen abzustimmen.“

Premiere in diesem Jahr: Am 4. und 5. Februar (Samstag und Sonntag) haben erstmals auch Privatbesucher Zugang zum Gelände – wenn auch ’nur‘ in die Modelleisenbahn- und Modellbau-Halle 7A. Denn üblicherweise ist die Spielwarenmesse eine reine Fachmesse, die keine Endverbraucher zulässt. Tickets gibt es für 6 Euro auf der Website – Kinder zwischen 6 und 17 Jahren dürfen Erwachsene kostenlos begleiten.