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Press Start: Games-Stipendium feiert Abschluss

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Ausrichter und Teilnehmer des Games-Stipendiums feiern den Abschluss von Press Start am Abend des 8. Juni 2026 in Berlin.
Ausrichter und Teilnehmer des Games-Stipendiums feiern den Abschluss von Press Start am Abend des 8. Juni 2026 in Berlin.

Ein 8,5 Mio.-€-Paket hat 75 Spiele-Startups hervorgebracht: Die Branche drängt auf ein Continue für das Games-Stipendium ‚Press Start‘.

Die Gründung eines eigenen Spiele-Studios war und ist das erklärte Ziel des Games-Stipendiums Press Start: In 75 von 75 Fällen hat das geklappt, woraus sich eine ‚Gründungsquote‘ von 100 Prozent errechnet.

Am Montagabend haben die 132 Stipendiaten und Stipendiatinnen den Abschluss des Programms in der Berliner Event-Location Spindler & Klatt gefeiert. Entlang von anderthalb Jahren wurden 240 Workshops absolviert, fast 2.000 Mentoring-Stunden geleistet und sieben Branchen-Events besucht, darunter die Gamescom 2025 in Köln.

Pünktlich zum Ende der Ampel-Ära hatte der Bund im Herbst 2024 mehr als 8 Mio. € für die Finanzierung des Programms zur Verfügung gestellt. Mit dem Geld wurden zum einen die Leistungen der Stiftung Digitale Spielekultur abgegolten – zum anderen erhielten die Teilnehmer während des Stipendiums eine monatliche Pauschale von 2.750 €. Heißt im Umkehrschluss: Ab sofort müssen die Gründer auf eigenen finanziellen Füßen stehen.

Press Start: Games-Stipendium feiert Abschluss

Bernd Gallep, Leiter der Abteilung „Innovation und Kreativwirtschaft“ beim Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, sieht in der Gründungsquote einen Beleg für den Erfolg des Programms: „Mit insgesamt 8,5 Millionen Euro Fördermittel des BKM konnten die künstlerischen und unternehmerischen Visionen junger Games-Talente Wirklichkeit werden. Durch das Gründungsstipendium haben wir die Entwicklung der deutschen Games-Branche gezielt vorangebracht und Deutschland als Games-Standort nachhaltig gestärkt.“

Game-Geschäftsführer Felix Falk: „Der Erfolg von ‚Press Start‘ verdeutlicht, dass es in Deutschland jede Menge Talent für innovative Games und neue Studio-Gründungen gibt, sofern die Rahmenbedingungen stimmen. Das Gründungsstipendium Games ist damit zum wichtigen Baustein einer nachhaltigen nationalen Förderstrategie geworden und wirkt gleichzeitig als Initiative, um Games made in Germany weltweit noch bekannter zu machen.“

Der Verband hat bereits im Februar an die Bundesregierung appelliert, die nötigen Mittel für eine Fortführung des Programms bereit zu stellen: „Wir brauchen in Deutschland mehr Neugründungen, erst recht so kreative, innovative und erfolgreiche wie aus diesem Programm“, so Falk.

Nandita Wegehaupt, Geschäftsführerin der Stiftung Digitale Spielekultur: „Von Beginn an war uns klar, dass wir bei ‚Press Start‘ eine Gruppe von Menschen mit jeder Menge kreativem Potenzial versammelt haben. Als Gründer oder Gründerin im Games-Bereich muss man allerdings die Rolle als Creator oder Künstlerin mit der Business-Seite der Spieleentwicklung und Studiogründung in Einklang bringen – und das ist nicht immer leicht. Deshalb haben wir mit dem Bildungs- und Vernetzungsproramm eine Struktur geschaffen, die allen Geförderten bei ihrer Gründungsreise bestmöglich unter die Arme greift. Das der Ansatz voll aufgegangen ist, ist auch der starken Unterstützung aus der Branche und meinem engagierten Team zu verdanken.“

Die Abschluss-Veranstaltung wurde flankiert von einer Keynote durch Paintbucket-Games-Gründer Jörg Friedrich und ein Panel mit den Press-Start-Coaches Christian Fonnesbech (Leverage Partnership), René Habermann (Bippinbits), Ulrike Küchler (Gamebook Studio) und Timo Maier (Agile Strategies). 40 Games konnten direkt vor Ort ausprobiert werden.

Für den 11. Juni ab 18 Uhr ist ein Twitch-Stream geplant: Die Content Creator Dennsen86, PixelViet und InternetShawna probieren ausgewählte Titel aus.

Eine Übersicht der Studios, Gründer und Projekte finden Sie auf der Press-Start-Website.

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