Bei der 85. Sitzung des Ausschusses für Kultur und Medien im Bundestag geht es unter anderem um die Zukunft des Deutschen Computerspielpreises.

Es ist der achte und letzte Tagesordnung einer nichtöffentlichen Sitzung, die am heutigen Mittwoch um 15 Uhr begonnen hat: Im Ausschuss für Kultur und Medien stellen sich die beiden Games-Verbände in einem Fachgespräch den Bundestagsabgeordneten.

Die Gamesbranche wird vertreten durch:

  • Felix Falk (Geschäftsführer des Branchenverbands BIU)
  • Linda Breitlauch (Stellvertretende Vorsitzende des GAME Bundesverbands)
  • Johannes Sevket Gözalan (CEO und Gründer des Münchner Publishers European Games Group)
  • Benjamin Rostalski (Projektmanager Stiftung Digitale Spielekultur)
  • Marie-Blanche Stössinger (Geschäftsführerin der Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle USK)

Dem 36köpfigen Ausschuss gehören unter anderem folgende Bundestagsabgeordnete an: Siegmund Ehrmann (SPD), Ansgar Heveling (CDU/CSU), Dagmar Wöhrl (CDU/CSU), Martin Dörmann (SPD), Tabea Rößner (Bündnis 90/Die Grünen), Lars Klingbeil (SPD), Johannes Kahrs (SPD), Michelle Müntefering (SPD) und Ulla Schmidt (SPD).

Fachgespräch im Bundestag: Games-Förderung und Deutscher Computerspielpreis

Einem Tweet des Branchenverbands BIU zufolge stehen unter anderem die Themen Games-Förderung und der Deutsche Computerspielpreis auf der Tagesordnung.

Die aktuelle DCP-Vereinbarung zwischen den beiden Branchenverbänden und dem Bundesministerium für Verkehr und Digitale Infrastruktur (BMVI) endet im Oktober 2017. Es wird erwartet, dass das Thema noch vor der Sommerpause abgeräumt wird: Anfang Juli startet das politische Berlin in die parlamentarischen Ferien – gleichzeitig beginnt auch die heiße Phase des Bundestagswahlkampfs.

Mit Blick auf die Wahlen im September gehört eine substanzielle Games-Förderung zu den Kernforderungen von BIU und GAME. Während der BIU für ein Steuermodell wirbt, wünscht sich der GAME Bundesverband staatliche Investitionen im Volumen von 100 Millionen Euro.

Ein erster Etappensieg: In den Koalitionsvereinbarungen von Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein sowie in den Wahlprogrammen der Parteien hat das Thema Games-Förderung bereits Einzug gehalten.

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