Start Wirtschaft Quartalszahlen: Activision profitiert von Corona-Krise

Quartalszahlen: Activision profitiert von Corona-Krise

Seit 10. März 2020 kostenlos spielbar: Battle-Royale-Ableger
Seit 10. März 2020 kostenlos spielbar: Battle-Royale-Ableger "Call of Duty: Warzone" (Abbildung: Activision)

Mehr Spieler, mehr Spielzeit, mehr Umsatz: Dank „Call of Duty: Warzone“ und „Candy Crush Saga“ übertrifft Activision Blizzard die eigenen Prognosen.

1,8 Milliarden Dollar – rund 1,7 Milliarden Euro – hat Activision Blizzard im ersten Quartal des Jahres 2020 umgesetzt. Mit diesen Zahlen übertrifft der Weltmarktführer sowohl die eigenen Umsatz- und Gewinn-Erwartungen als auch die Prognosen von Analysten. Die Umsätze verteilen sich recht gleichmäßig auf die drei Sparten Activision, Blizzard Entertainment und King.

Die Ego-Shooter-Marke „Call of Duty“ bleibt für den US-Publisher eine Macht: Kein anderes „Call of Duty“-Spiel hat sich in den ersten sechs Monaten öfter verkauft als die aktuelle Episode „Modern Warfare“, die auch in Deutschland zu den Bestsellern des Jahres 2019 zählte. Besonders erfolgreich läuft es bei den Free2Play-Multiplayer-Titeln, allen voran die Smartphone-Version („Call of Duty Mobile“). Wenngleich erst am 10. März gestartet, hat das Free2Play-Multiplayer-Spiel „Call of Duty: Warzone“ mehr als 60 Millionen Spieler erreicht – in nicht einmal zwei Monaten.

Die Mobilegames-Sparte King profitierte überdurchschnittlich von den globalen Quarantäne-Maßnahmen und Ausgangsbeschränkungen infolge der Corona-Pandemie: Gerade im März und April verzeichneten die Dauerbrenner der „Candy Crush“-Reihe ein zweistelliges Wachstum – nie zuvor verbrachten die Spieler(innen) mehr Zeit mit dem Spiel. Das Unternehmen unterhält auch ein Studio in Berlin.

Für das angelaufene Geschäftsjahr 2020/21 plant Activision Blizzard mit dem obligatorischen „Call of Duty“-Blockbuster (PC, PlayStation 4, Xbox One) im Herbst, einer Erweiterung für das Online-Rollenspiel „World of Warcraft“, zwei Auskopplungen bekannter Activision-Marken und neuen Smartphone-Spielen. Ungeachtet der Corona-Herausforderungen und damit einhergehender Home-Office-Regelungen sei mit keinen Verzögerungen zu rechnen.

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