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Dreadnought: Entlassungen bei Co-Entwickler Six Foot

Das Free2play-Online-Spiel
Das Free2play-Online-Spiel "Dreadnought" wird für PC und PlayStation 4 angeboten (Abbildung: Six Foot)

Parallel zur Steam-Veröffentlichung des Yager-Spiels „Dreadnought“ reduziert der US-Publisher Six Foot die Belegschaft.

Die Verzögerungen bei der Fertigstellung des Online-Multiplayer-Weltraum-Action-Spiels „Dreadnought“ sollen hauptursächlich sein für die Entlassungen beim US-Publisher Six Foot, der mit der Six Foot Europe GmbH auch eine Niederlassung in Berlin unterhält. Nach Medienberichten werden 45 Mitarbeiter das Unternehmen verlassen.

Das Management hatte die Belegschaft bereits im August vorgewarnt, dass es möglicherweise zu tiefgreifenden Einschnitten kommen werde. Dadurch sollte den Angestellten die Gelegenheit gegeben werden, sich frühzeitig nach einem neuen Job umzusehen.

Gegenüber dem US-Magazin Game Informer bekennt sich COO Christian Svensson zur Weiterentwicklung von „Dreadnought“. Der Titel ist seit 2017 für PlayStation 4 und PC verfügbar und wurde gemeinsam mit dem Berliner Studio Yager entwickelt, das rund 95 Mitarbeiter beschäftigt.

„Dreadnought“ ist prinzipiell kostenlos spielbar und finanziert sich über Mikrotransaktionen („Free2play“). Da bei diesem Geschäftsmodell nur ein sehr niedriger Prozentsatz der Kunden überhaupt Geld ausgibt, ist eine möglichst große Zahl an Spielern für den kostendeckenden Betrieb zwingend erforderlich.

Auf GamesWirtschaft-Anfrage hat Yager-Co-Gründer Philipp Schellbach bestätigt, dass die aktuelle Situation bei Six Foot keine direkte Auswirkung auf Yager habe. Der Grund: Das Six Foot-Hauptquartier im texanischen Houston hat im Sommer 2018 die Betreuung von „Dreadnought“ komplett übernommen. Yager sei schon seit einigen Monaten nicht mehr aktiv an der Entwicklung des Spiels beteiligt – die Rechte an der Marke „Dreadnought“ wurden bereits 2013 übertragen.

Inzwischen hat Yager mit „The Cycle“ ein neues Online-Spiel angekündigt.

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