Im Jubiläums-Jahr 2026 gibt es eine ganze Reihe von Neuerungen bei GamesWirtschaft – hier ein erster Spoiler.
Verehrter GamesWirtschaft-Leser,
verehrte GamesWirtschaft-Leserin,
zunächst wünsche ich Ihnen ein mindestens fantastisches, in jedem Fall glückliches, erfolgreiches und vor allem gesundes 2026 – mögen Ihre Vorsätze und Pläne in Erfüllung gehen. Ich hoffe, Sie hatten gemütliche Feiertage und sind einstweilen gut in das neue Jahr gestartet.
Ein Jahr, das genauso irre angefangen hat, wie das alte aufgehört hat. Wer aktuell die Nachrichten-Sender verfolgt, kann sich Netflix & Co. eigentlich sparen – die Realität ist wilder als alles, was sich Drehbuch-Autoren ausdenken könnten.
Für GamesWirtschaft und damit auch für mich persönlich wird es eine sehr besondere Saison: Das Portal ging ja 2016 an den Start, feiert in diesem Jahr also zehnjähriges Jubiläum (an dieser Stelle bitte ein schüchternes ‚Plopp‘ aus der Konfetti-Kanone dazudenken).
Die ‚Weihnachtsferien‘ habe ich daher unter anderem damit verbracht, den Fahrplan für die kommenden Jahre aufs Whiteboard zu malen. Schließlich hat sich die Welt seit 2016 extrem verändert – und damit auch die Games-Industrie und der B2B2C-Journalismus. Google-‚Logik‘, Social Media-Algorithmen, Newsletter-Ökonomie, Geschäftsmodelle: Was gestern noch als unumstößliche Gewissheit galt, ist heute vielfach Makulatur.
Das gilt insbesondere für KI: Ich weiß nicht, wie’s Ihnen geht, aber ich hätte mir vor zwölf Monaten im Leben nicht vorstellen können, in welchem Tempo diese Tools in Arbeitsabläufe und Produkte hineinkriechen. Gefühlt hat sich der komplette Workflow auf links gedreht. Es ist, als säße ein Sparrings-Partner neben einem, dem man auf Zuruf die absurdesten Fragen und Aufgaben vor die Füße werfen kann, ohne dass jemand die Augen verdreht oder gar die Hände vors Gesicht schlägt. Nebenbei übersetzt er, fasst zusammen, schlägt ungefragt Dinge vor und weiß mehr über höchst private Belange als Verwandte ersten Grades. Wild.
Und – was tut sich bei GamesWirtschaft nun konkret?
- Anfang Dezember ist die Website (endlich) zu einem neuen Hoster umgezogen – mehr Speicher, mehr Leistung, mehr Resilienz für Stoßzeiten (Stichwort Gamescom). Für Sie als Leser sollte sich die Umstellung unter anderem an spürbar kürzeren Ladezeiten und schnellerem Seitenaufbau zeigen. An der einen oder anderen Stelle hakt es noch ab, aber die Technik ist dran. Sagt die Technik.
- Auf der Startseite erfolgt ein behutsames Redesign mit neuen Rubriken und Formaten – übersichtlicher und klarer soll es werden, so dass sich Wichtiges und Neues schneller erfassen lässt.
- Die Social-Media-Kanäle bekommen individuellere Inhalte und Formate – was auf LinkedIn passiert, muss nicht zwingend auf X stattfinden (und umgekehrt).
- Der freitägliche Newsletter inklusive Kolumne wird erweitert und soll künftig nicht erst am Abend (wie dieser hier, ähem), sondern schon am Vormittag vorliegen.
- In diesem Zusammenhang: In den kommenden Tagen geht das neue, werktägliche Morning-Briefing „Guten Morgen, GamesWirtschaft“ an den Start. Immer mit dem Wichtigstem vom Tage und pünktlich zum ersten Käffchen um 8:30 Uhr – so zumindest der wilde Plan. Und auf Wunsch auch direkt ins Postfach.
- Das redaktionelle Profil will ich nachschärfen – mit noch größerem Fokus auf Studios, Spiele und Events im deutschsprachigen Raum. Denn GamesWirtschaft ist und bleibt eine DACH-Marke – inhaltlich, konzeptionell und ja: sprachlich.
Abseits des Tagesgeschäfts mit News und Personalien wird weiterhin viel Zeit in exklusive Inhalte fließen, die es in dieser Form nur bei GamesWirtschaft gibt – Analysen, Reports, Infografiken, Interviews, Specials.
In diesen Stunden entsteht zum Beispiel der traditionelle Tippschein für die GamesWirtschaftsWeisen 2026 – also der alljährliche Blick in die Branchen-Kristallkugel. Mehr als 100 ‚Weise‘ sind auch in diesem Jahr aufgefordert, 20 vorgegebene Ereignisse korrekt vorher zu sagen – trifft ein, trifft nicht ein, kann/darf ich nicht sagen.
Der Schwierigkeitsgrad für die Ausarbeitung des diesjährigen Thesen-Anschlags hat sich insofern erhöht, weil das Jahr 2025 eine ganze Reihe von Running Gags zuverlässig abgeräumt hat – Stichwort „E-Sport-Gemeinnützigkeit“ oder „Digitalministerium“. Dafür rücken jetzt andere Themen ins Blickfeld.
Die Auswertung für 2025 ist im Übrigen schon fast abgeschlossen; sobald die noch fehlenden Marktdaten vorliegen, wird feststehen, welcher der ‚Weisen‘ diesmal richtig gelegen hat. Die Messlatte liegt hoch: Zuletzt hat Daedalic-Chef Carsten Fichtelmann sagenhafte 19 von 20 Szenarien des Jahres 2024 präzise vorhergesagt.
Ein schönes Wochenende wünscht Ihnen
Petra Fröhlich
Chefredakteurin GamesWirtschaft
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