Start Marketing & PR GamesForest: Spielebranche pflanzt Bäume für besseres Klima

GamesForest: Spielebranche pflanzt Bäume für besseres Klima

Auf der Website von GamesForest wird der Aufforstungsfortschritt grafisch veranschaulicht (Abbildung: GamesForest.Club gGmbH)
Auf der Website von GamesForest wird der Aufforstungsfortschritt grafisch veranschaulicht (Abbildung: GamesForest.Club gGmbH)

Aufforsten, schützen, pflanzen: Mit echtem und digitalem Wald will GamesForest einen Beitrag für mehr Klimaschutz leisten.

Es ist nicht das erste Mal, dass in Deutschlands Videospiele-Branche Bäumchen gepflanzt werden: So hat Bethesda anlässlich von Doom Eternal einen 8.000 Quadratmeter Doom Wood in der Nähe von Nürnberg angelegt – dank Spenden ist der amtliche Gamescom Forest mittlerweile auf 12.000 Quadratmeter angewachsen.

Einen neuen, anderen Ansatz mit B2B-Ausrichtung wählt die GamesForest.Club gGmbH mit Sitz in Berlin: Dahinter verbirgt sich ein gemeinnütziges Waldschutz und -aufforstungsprojekt der heimische Spielebranche. Ziel: die Finanzierung internationaler Projekte, mit denen Wälder aufgeforstet, geschützt oder neu gepflanzt werden.

Anschaulich dargestellt wird der Fortschritt auf der GamesForest-Website: Die Besucher navigieren an Bord eines Heißluftballons durch den digitalen GamesForest und können sich so über die einzelnen Maßnahmen detailliert informieren. Zu den Partnern zählen German Beech Jungle (Wohlleben, Deutschland), Plant for the Planet – Trees for Climate Justice (Granada, Spanien) und WWF Planting Trees Cultivating Peace (National Park Sierra de la Macarena, Kolumbien).

Unterstützt wird die Kampagne bereits jetzt von einer ganzen Reihe bekannter Games-Unternehmen, darunter Miniclip, Gameinfluencer, Landfall Games, Keen Games Productions und Paladin Studios.

„Dem Gameforest Club beizutreten ist für uns eine Selbstverständlichkeit“, sagt Keen Games-Finanzchef Pete Walentin. „Wir alle müssen darüber reden, wie wir unseren CO2-Fußabdruck reduzieren können, und wir alle müssen darüber nachdenken, was wir in unserem Leben ändern können, um dieses Ziel zu erreichen.“

„Die Spielebranche ist trotz all ihres Erfolgs und ihrer funkelnden Kreativität noch immer für viele der Buhmann, aber wir treten hier an, um einen substanziellen und nachhaltigen Beitrag zu leisten für den Erhalt unserer Umwelt“, erklärt GamesForest-Initiator und Gameinfluencer-Gründer Georg Boxtermann, der das Projekt zusammen mit Maria Wagner ins Leben gerufen hat. „Ich bin überwältigt von dem Zuspruch und der Unterstützung von Kollegen, Partnern, Freunden in der Spieleindustrie, aber es gibt verdammt viel zu tun – lasst es uns gemeinsam angehen!”

GamesForest bietet verschiedene Möglichkeiten der Unterstützung an – von Sponsorings über Spenden bis hin zur Unternehmens-Mitgliedschaft für monatlich 15 Euro pro Mitarbeiter. 70 Prozent der Einnahmen fließen direkt in die Wiederaufforstung, die restlichen 30 Prozent dienen zur Deckung der administrativen Kosten.