Start Gamescom Gamescom 2020: Aus für kostenlose Papp-Sitzhocker (Update)

Gamescom 2020: Aus für kostenlose Papp-Sitzhocker (Update)

Szenen, wie es sie zur Gamescom 2020 nicht mehr geben wird: Aussteller wie Samsung verteilen kostenlose Sitzhocker aus stabilem Karton (Foto: Samsung Deutschland)

Ab sofort nimmt die KoelnMesse Aussteller-Anmeldungen für die Gamescom 2020 entgegen. Frühbucher erhalten einen Rabatt.

Am heutigen 25. November 2019 ist Buchungsstart für die Gamescom 2020: Aussteller, die sich vor dem Valentinstag 2020 (also bis spätestens 13. Februar) für eine Teilnahme entscheiden, profitieren von reduzierten Frühbucher-Preisen. Wer erst am 14. Februar 2020 oder später bucht, zahlt einen Zuschlag von 15 Euro pro Quadratmeter.

Ebenso wie im Vorjahr kommt es auch bei den Standmieten der Gamescom 2020 zu moderaten Preissteigerungen: Je nach Fläche werden die Tarife im kommenden Jahr um durchschnittlich 4 bis 5 Prozent erhöht (Anm. d. Red.: In der ursprünglichen Version dieses Beitrags waren höhere Steigerungen ausgewiesen – dies wurde korrigiert). Dies gilt sowohl für die Quadratmeterpreise im Endverbraucher-Bereich (Entertainment Area, Hallen 5 bis 10) als auch in den Fachbesucher-Hallen (Business Area, Hallen 1 bis 4).

Bis zum 13. Februar 2020 gelten die Gamescom-2020-Frühbucher-Tarife (Foto: KoelnMesse / Thomas Klerx)
Bis zum 13. Februar 2020 gelten die Gamescom-2020-Frühbucher-Tarife (Foto: KoelnMesse / Thomas Klerx)

Neuerung im kommenden Jahr: Die Abgabe der beliebten Papp-Sitzhocker ans Publikum ist künftig untersagt – und zwar aus „Sicherheitsgründen“, wie es in den überarbeiteten Teilnahmebedingungen wörtlich heißt. Auf eine konkretere Begründung geht die KoelnMesse auch auf Nachfrage nicht ein.

Aussteller wie Samsung, Vodafone oder Wargaming hatten die praktischen, aus stabilem und bedruckten Karton gefertigten Falt-Sitzmöbel an Besucher verschenkt, mit denen sich die teils mehrstündigen Wartezeiten vor den Hauptattraktionen überbrücken ließen. Gegenüber GamesWirtschaft teilt die KoelnMesse mit, dass die Besucher „zu gegebenem Zeitpunkt über die Mitnahme oder Nichtmitnahme“ von Camping-Stühlen, Dreibein-Hockern und anderer mobiler Sitzgelegenheiten informiert werden sollen.

Prinzipiell erlaubt bleibt die Abgabe von Werbegeschenken und Produktproben inklusive Energy-Drinks – solange dies auf der Standfläche des Ausstellers geschieht. Ausnahmen müssen von der KoelnMesse vorab genehmigt werden.

Gamescom 2020 Termin: Die Messe startet am 25. August 2020 und endet am 29. August 2020 (Änderungen vorbehalten, Stand: 26.8.19)
Gamescom 2020 Termin: Die Messe startet am 25. August 2020 und endet am 29. August 2020 (Änderungen vorbehalten, Stand: 26.8.19)

Die Gamescom 2020 startet am 25. August 2020 (Dienstag) mit dem Fachbesucher- und Medientag und endet am 29. August 2020 (Samstag). Der Aufbau der Stände beginnt bereits ab dem 15. August, spätestens am 31. August gegen Mitternacht müssen die letzten Flächen besenrein übergeben werden.

Die Gamescom auf dem Kölner Messegelände gilt als weltgrößte Computer- und Videospiele-Messe. Die Besucherzahlen der Gamescom 2019 lagen mit 373.000 Teilnehmern leicht über jenen der Gamescom 2018. Auf 218.0000 Quadratmetern präsentierten sich mehr als 1.150 Unternehmen, davon 70 Prozent aus dem Ausland. Veranstalter sind die KoelnMesse und der Industrieverband Game.


Weitere Informationen zur Gamescom 2020 (Tickets, Vorverkauf, Öffnungszeiten) finden Sie in diesem Beitrag. Tipps und Tricks rund um die Buchung von Unterkünften haben wir hier für Sie zusammengestellt.

3 Kommentare

  1. Sehr bedauerlich. Diese Pappehocker waren das einzige Werbegeschenk auf der Gamescom, das wirklich jemandem Nutzen gebracht hat.

    Die enorme Preissteigerung ist ebenfalls überzogen. Die Gamescom hat bereits ein sehr sehr hohes Preisniveau, ob man da jetzt 5-10% drauf klatschen muss? Not a Fan.

    • Die Preise für die Standflächen erhöhen sich auch in diesem Jahr um durchschnittlich 5 Prozent – der Beitrag wurde an der entsprechenden Stelle korrigiert. Beim Verbot für die „Papphocker“ wird es aber mutmaßlich bleiben.

  2. War abzusehen, das mit den Sitzhockern. Nach dem „digitalen Anstehen“ der nächste Schritt, die Leute von den Messe-Ständen wegzuholen. Denn wer nicht stundenlang warten will, der geht bestimmt an einen der tollen Experience-Stände von Netflix oder McDonald’s.
    Wirklich hässlich, wie die Messe vom Standort Köln immer weiter wegrückt von einer Besucher-Messe für Gamer zu einer Werbeveranstaltung für alle, die die „Jugend“ als Zielgruppe erreichen will. Wohin das führt, hat man im letzten Jahr jeden Tag nach 13 Uhr gesehen: Wenn die Hallen halbleer waren, weil das Angebot immer schlechter wird.

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