
Das House of Games wird zum House of Ubisoft: Nach Ubisoft Berlin liegt nun auch eine Zusage von Kolibri Games vor. Bauliche Fertigstellung: Dezember 2026.
Die städtische Betreibergesellschaft WISTA Management sieht das Projekt House of Games Berlin im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg auf der Zielgeraden: Nachdem auf der Gamescom 2026 der Vertrag mit Ubisoft Berlin (Rainbow Six Siege, Rayman Legends Retold) unterzeichnet worden war, gibt es nun mit Kolibri Games (Idle Miner Tycoon) einen weiteren prominenten Mieter für das „Leuchtturmprojekt“ (Eigenwerbung)
Seit 2020 gehört das Mobilegames-Studio mehrheitlich zur Ubisoft-Gruppe – mittlerweile hält der französische Publisher alle Anteile. Die vier Gründer sind längst ausgestiegen (Hintergrund). Im GamesWirtschaft-Ranking der größten Berliner Games-Unternehmen 2026 liegt Kolibri Games mit rund 120 Beschäftigten auf Platz 3 – Ubisoft Berlin folgt mit 100 Mitarbeitern auf Platz 6.

Vom Fortschritt der Bauarbeiten hat sich am Freitag-Abend neben Wirtschafts-Senatorin Franziska Giffey (SPD) und Staatssekretär Michael Biel (SPD) auch Game-Geschäftsführer Felix Falk mit seinem Team überzeugt: Denn der Branchenverband gehört zusammen mit der Stiftung Digitale Spielekultur und der Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle zu den gesetzten Mietern des Objekts, das vom Land Berlin mit 4,6 Mio. € bezuschusst wird.
Einziehen werden außerdem das 3D-VR-Studio Realities.io, das Sound-Studio AudioCreatures, das Games Change Lab, die Chrizlie Medien GmbH und Berater Christoph Brosius.
Ursprünglich sollte das House of Games Berlin bereits im Frühjahr an den Start gehen. Drei Monate vor der geplanten Fertigstellung im Dezember 2026 sind noch zwei Drittel der Gesamtfläche von 12.000 qm unbelegt.
House of Games Berlin: Ubisoft-Studio Kolibri Games zieht ein
Für Guillaume Verlinden, Managing Director bei Kolibri Games, ist das House of Games mehr als ’nur‘ ein Bürogebäude – es markiere den Beginn eines neuen Kapitels für die Games-Entwicklung in Berlin: „Speziell für Spiele-Macher und Macherinnen konzipiert, bietet es die Infrastruktur, die Services und die Unterstützung, die es zur selbstverständlichen Wahl für unser nächstes Kapitel bei Kolibri Games machen.“
Wirtschafts-Senatorin Giffey will Berlin „als erste Adresse für die Games-Branche in Deutschland und Europa etablieren“: Hier entstünden nicht nur Spiele, sondern auch Arbeitsplätze, Investitionen und Innovationen. Der Senat fördert die Entwickler allein in diesem Jahr mit mehr als 2,4 Mio. € – ein vergleichbares Niveau bieten nur Nordrhein-Westfalen und Bayern.
Game-Geschäftsführer Felix Falk bekräftigt den Plan, als Games-Standort Deutschland an die Weltspitze vorzurücken: „Mit seiner einmaligen Dimension und Vielfalt sorgt das House of Games Berlin dabei für internationale Strahlkraft, von der die gesamte deutsche Games-Branche profitieren wird.“
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