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Computerspiele-Förderung: Webinar mit Behrmann und Bernhardt

Die Experten Malte Behrmann und André Bernhardt erklären in ihrem YouTube-Video, wie die neue Computerspiele-Förderung des Bundes funktioniert.
Die Experten Malte Behrmann und André Bernhardt erklären in ihrem YouTube-Video, wie die neue Computerspiele-Förderung des Bundes funktioniert.

Ab dem 3. Juni zündet Stufe 1 der neuen Games-Förderung. Warum Studios hier unbedingt dabei sein sollten, erklären André Bernhardt und Malte Behrmann in einem Video.

Wenn alles nach Plan läuft, können Ende des Jahres die ersten Förder-Schecks aus dem 50-Millionen-Euro-Topf des Bundesverkehrsministeriums an deutsche Spiele-Entwickler ausbezahlt werden. Doch noch muss Brüssel das Konzept notifizieren – Verzögerungen sind also nicht völlig ausgeschlossen.

Was hingegen schon steht, ist die sogenannte „De-Minimis-Beihilfe“, die aus Sicht des Ministeriums als „Lückenschluss“ gedacht ist und sich insbesondere an Startups und kleine und mittelgroße Unternehmen richtet. Vorteil hier: ein Bonus von bis zu 20 Prozent auf die Standard-Förderung. Bereits ab dem 3. Juni – also ab kommendem Montag – können Anträge gestellt werden.

Wie die Förderung im Detail funktioniert und wie deutsche Spiele-Entwickler konkret profitieren können, erklären zwei ausgewiesene Förder-Experten in einem rund 30minütigen YouTube-Video. Malte Behrmann ist Professor für Wirtschaftskommunikation an der BBW Hochschule in Berlin und Autor mehrerer Fachbücher über das Thema Förderung. André Bernhardt berät als „Indie Advisor“ seit vielen Jahren nationale und internationale Studios in den Disziplinen Publishing und Vermarktung.

„Wir haben den Eindruck, dass die Förderung eine Riesen-Chance für unsere deutsche Spielebranche ist – und dass viele die Möglichkeiten hier unterschätzen“, sagt Bernhardt. „Das liegt auch daran dass viele nicht genau wissen, worum es geht. Das wollen wir gerne ändern, indem wir es in möglichst einfachen Worten auf einem zeitgemäßen Medium teilen.“

In ihrem Beitrag gehen Behrmann und Bernhardt auf die konkreten Voraussetzungen für staatliche Gelder ein, aber auch auf mögliche Risiken und Nebenwirkungen.

1 Kommentar

  1. Ja, ist ja alles schön und gut, aber man sollte vor allem mal darauf hinweisen, dass nur die Firma/der Entwickler profitiert, der schon Geld mitbringt und vor allem auch die Manpower hat, sein geplantes Projekt in DEM engen Zeitfenster umzusetzen.

    Also super flexible Förderung, gell?

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