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RBLZ Gaming: E-Sport-Reset bei RB Leipzig

Der FIFA-21-Kader von RBLZ Gaming: Anders Vejrgang, Lena Güldenpfennig, Richard Hormes und Umut Gültekin (Foto: RB Leipzig)
Der FIFA-21-Kader von RBLZ Gaming: Anders Vejrgang, Lena Güldenpfennig, Richard Hormes und Umut Gültekin (Foto: RB Leipzig)

Neuer Kader, neuer Name, neues Konzept: Mit „RBLZ Gaming“ will Bundesligist RB Leipzig im E-Sport vorne mitspielen – Ziel: die FIFA 21-Meisterschale der Virtual Bundesliga.

An frühere Erfolge konnte „FIFA“-Meister Cihan Yasarlar bei RB Leipzig zuletzt nicht mehr anknüpfen – deshalb kam es im Juni zu einer nicht völlig reibungslosen Trennung. Cihan spielt ab sofort im Trikot des VfL Bochum.

RB Leipzig hat den personellen Umbruch für einen kompletten Reset des E-Sport-Betriebs genutzt, der seit 2017 beim Champions-League-Halbfinalisten existiert. Ab sofort tritt die Abteilung unter „RBLZ Gaming“ an – ein pfiffiges Akronym für RB LeipZig, das nicht nur nach „Rebels“ klingt, sondern auch so ausgesprochen werden soll.

Damit einher geht ein komplett neuer Marken-Auftritt: Twitter, Instagram und Twitch wurden bereits umbenannt und mit frischem Logo versehen.

Einen Schwerpunkt bildet die Sichtung und Förderung von Nachwuchs-E-Sport-Talenten: Insbesondere Kinder und Jugendliche sollen dadurch für RB Leipzig begeistert werden. In der Leipziger Red Bull Arena wird dazu ein „Home of eSports“ eingerichtet – also in unmittelbarer Nähe zu den Bundesliga-Profis.

Zum Start besteht der FIFA 21-Kader – die „Rebelz“ – aus vier maximal diversen Gamepad-Spielern, die sowohl in der Virtual Bundesliga (VBL) als auch bei internationalen FIFA 21-Turnieren antreten sollen. Erfahrenster Spieler und gleichzeitig Team-Kapitän ist der 27jährige Gladbach-Transfer Richard Hormes, besser bekannt als „Der_Gaucho10“. Hinzu kommen RB-Leipzig-Fußballspielerin Lena Güldenpfennig (19) sowie die Nachwuchs-Talente Umut Gültekin (17) und der erst 14jährige Anders Vejrgang, ein aus Dänemark stammender Schüler. RB Leipzig nennt Vejrgang eines der weltweit größten FIFA-Talente – in zwei Jahren soll er zu den Profis wechseln.

Trainiert wird das Team vom einstigen FIFA-Profi Daniel Fehr („Fehrminator“).

„Der Bereich eSports ist ein für uns ein elementares Zukunftsfeld, weshalb der virtuelle Fußball bei RB Leipzig nun eine noch zentralere Rolle einnehmen wird“, weiß Chief Commercial Officer Matthias Reichwald. Gaming und Livestreaming seien längst fester Bestandteil im Alltag junger Menschen. „Durch die zunehmende Etablierung der E-Sport-Branche wurde eine großartige neue Form des sportlichen Wettkampfes geschaffen, die auch für viele unserer Partner spannende und innovative Möglichkeiten bietet.“

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