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Startup Innovativ: Rheinland-Pfalz fördert Games

Volker Wissing, FDP-Generalsekretär und rheinland-pfälzischer Wirtschaftsminister (Foto: FDP)
Volker Wissing, FDP-Generalsekretär und rheinland-pfälzischer Wirtschaftsminister (Foto: FDP)

Das Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau in Rheinland-Pfalz fördert beim Wettbewerb Startup Innovativ explizit auch Games-Projekte.

Ab dem morgigen 15. Januar und spätestens bis zum 31. März 2021 können sich Gründer für das rheinland-pfälzische Förderprogramm Startup Innovativ bewerben. Erstmals seit dem Start des Gründungswettbewerbs im Jahr 2018 liegt ein Fokus diesmal auf dem eigens geschaffenen Sonderbereich „Digital Interactive Media / Games“.

Gefördert werden sollen „innovative, digitale Entwicklungen (Prototypen oder Produktion) von Gründern oder jungen Unternehmen, insbesondere qualitativ hochwertige, kulturell oder pädagogisch bedeutsame digitale Spiele oder App-zentrierte Geschäftsmodelle.“ 

In Summe stehen 400.000 Euro bereit, die mit Mitteln eines Nachtragshaushalts finanziert werden. Die Zuschüsse sind von 10.000 Euro bis maximal 100.000 Euro gestaffelt. Alle Einreichungen werden von einer Jury bewertet.

Wirtschaftsminister Volker Wissing (FDP), gleichzeitig Spitzenkandidat seiner Partei für die Bundestagswahl im September, will das Programm als „Einstieg in die finanzielle Förderung der digitalen Medienwirtschaft“ verstanden wissen. Damit werde der Games- und New-Media-Standort Rheinland-Pfalz gestärkt.

„Gründungen haben Impulsfunktion für Innovationen sowie die Digitalisierung der Gesamtwirtschaft und helfen so auch dabei, die Herausforderungen der Corona-Pandemie zu meistern. Wir wollen die Digitalisierung in der Wirtschaft unterstützen und Anreize setzen für mehr digitale Geschäftsmodelle. Das macht die Wirtschaft insgesamt resilienter“, so Wissing.

Bewerbungen sind ab dem 15. Januar über diese Website möglich.

Rheinland-Pfalz ist eines von ganz wenigen westdeutschen Bundesländern, in denen es bislang keine dedizierte Games-Förderung gibt. Erst im Mai 2020 hatte sich der Mainzer Landtag gegen ein solches Instrument ausgesprochen – im Rahmen dieser Debatte hatte explizit die FDP die Unterstützung der regionalen Games-Branche noch als unnötig erachtet.


Weitere Informationen zum Games-Standort Rheinland-Pfalz finden Sie im GamesWirtschaft Marktführer.

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