Start Politik Medienboard feiert 20 Jahre New-Media-Förderung

Medienboard feiert 20 Jahre New-Media-Förderung

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Helge Jürgens, Geschäftsführer der New-Media-Förderung beim Medienboard Berlin-Brandenburg
Helge Jürgens, Geschäftsführer der New-Media-Förderung beim Medienboard Berlin-Brandenburg

Beeindruckende Bilanz des Medienboard Berlin-Brandenburg: Seit 2006 wurden Games und weitere ‚New Media‘-Inhalte mit insgesamt 60 Mio. € gefördert.

Seit 20 Jahren gibt es die sogenannte New-Media-Förderung in der Hauptstadt-Region. Das Medienboard Berlin-Brandenburg unterstützt damit die Entwicklung und Produktion von Games, seriellen Formaten und Extended Reality / XR (also Virtual- und Augmented Reality).

In Summe profitierten 800 Projekte von Förder-Bescheiden über insgesamt 60 Mio. €, was unter anderem Gründungen und Ansiedlungen ermöglicht hat. Das Volumen der daraus resultierenden Investitionen beziffert das Medienboard mit 170 Mio. €. Weitere 45 Mio. € flossen an Events, Preisverleihungen und Festivals, etwa A MAZE, der Deutsche Computerspielpreis, Games Ground Berlin oder Womenize!. Seit 2022 gibt es eine dedizierte Games-Förder-Richtlinie.

Zu den bekanntesten Games-Produktionen und Studios der Region zählen unter anderem Lonely Mountains: Downhill (Megagon Industries), Dorfromantik (Toukana Interactive), The Curious Expedition (Maschinen-Mensch), Trüberbrook (Bildundtonfabrik) und The Darkest Files (Paintbucket Games).

Allein 35 Deutsche Computerspielpreise gingen nach Berlin.

Medienboard feiert 20 Jahre New-Media-Förderung

Wirtschafts-Senatorin Franziska Giffey (SPD) sieht die positive Entwicklung beim Medienboard als Auftrag: „Deshalb haben wir vor kurzem die Fördermittel für Games nochmal um 1 Mio. Euro aufgestockt und fördern die gesamte Entwicklung mit unserem House of Games mit über 4 Mio. Euro. Berlins außergewöhnliche Dynamik wollen wir nutzen und die Metropolregion als ‚Games und Media Capital Region‘ der nächsten Generation etablieren.“

Medienboard-Geschäftsführer Helge Jürgens: „Die Region hat sich professionalisiert, globale Player und viele neue Unternehmen haben sich etabliert – das enorme kreative Potential hat zum Erfolg der digitalen Audiovisual Industries beigetragen. Wir sind stolz auf die rasant gewachsene Games-Branche, die vielen Serienerfolge sowie die internationale Aufmerksamkeit auch für immersive Formate.“

Entscheidende Weichen für die künftige Entwicklung des Games-Standorts Berlin werden am kommenden Sonntag gestellt: Bei der Abgeordnetenhaus-Wahl geht es nicht nur um die Frage, wer Kai Wegner im Amt des Regierenden Bürgermeisters folgt, sondern auch um die künftigen Schwerpunkte der Wirtschafts- und Kultur-Politik in der Hauptstadt, die zu den wichtigsten Standorten zählt. Im Frühsommer 2027 ist Berlin turnusgemäß Gastgeber beim Deutschen Computerspielpreis.


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