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Fortnite: Battle Royale: PlayStation 4 blockt Switch-Spieler

Welthit
Welthit "Fortnite: Battle Royale": Die Inkompatibilität zwischen Switch- und PS4-Spielern erzürnt die Fans (Abbildung: Epic Games)

Seit dieser Woche ist „Fortnite: Battle Royale“ auch auf der Switch spielbar – natürlich kostenlos. Die Inkompatibilität mit der PS4-Version sorgt für Entrüstung.

Nach Angaben von Hersteller Epic Games sind mittlerweile weltweit mehr als 125 Millionen Fans im „Fortnite: Battle Royale“-Fieber. Die leichte Zugänglichkeit, der anarchische Humor und der fröhlich-bunte Comic-Stil sind nur drei Faktoren, die den Erfolg des schnell getakteten Mehrspieler-Spektakels erklären.

Durch den Start der Switch-Version am 12. Juni 2018 sind die schwindelerregenden Spieler-Zahlen nochmals gestiegen, zumal das Spiel nach dem Free2play-Modell vertrieben wird. Sprich: „Fortnite: Battle Royale“ ist kostenlos herunterladbar, installierbar und spielbar. Optional sind außergewöhnliche Kostüme, Gesten, Deko und Waffen gegen Aufpreis erhältlich, mit denen sich die Spieler optisch von anderen abheben können. Die Nachfrage wird auch dadurch befeuert, indem viele Gegenstände nur vorübergehend freischaltbar sind.

Voraussetzung für die Nutzung von „Fortnite: Battle Royale“ ist das Anlegen eines Spielkontos („Epic Account“), das die Spielfortschritte, Belohnungen und Ingame-Käufe protokolliert. Die Anmeldung mit Spielername und Passwort sorgt zudem dafür, dass man von allen Geräten und Plattformen – egal ob Xbox, PC, Switch oder Smartphone – mit einheitlichen Account-Daten auf das Spiel zugreifen kann. Fachleute sprechen von „Crossplay“.

Fortnite: Battle Royale Crossplay-Funktionalität: PlayStation-4-Spieler sind isoliert

Parallel zum Start der Nintendo-Switch-Version hat nun PlayStation-4-Hersteller Sony Interactive den Zorn vieler „Fortnite“-Spieler auf sich gezogen. Denn wer sich erst einmal mit seinem Epic Account auf seiner PlayStation 4 angemeldet hat, kann die Nintendo-Switch-Version nicht mehr mit diesem Konto verknüpfen. Beim Einlogg-Versuch erscheint eine Fehlermeldung, wonach der Epic-Games-Kundenservice keine Möglichkeit habe, an dieser unerfreulichen Situation etwas zu ändern.

In der Praxis bedeutet dies, dass in diesem Fall eigens für die PlayStation-4-Fassung ein separates Spielkonto angelegt werden muss. „Fortnite“-Hersteller Epic Games und Switch-Produzent Nintendo verweisen auf die strategische Entscheidung von Sony Interactive, die in der Vergangenheit mit Sicherheitsbedenken begründet wurde.

Die diesbezügliche Inkompatibilität zwischen PlayStation 4 und Konkurrenz-Systemen ist bereits von Spielen wie „Minecraft“ und „Rocket League“ bekannt – im Falle der Nintendo Switch sorgt sie in der Zielgruppe auch deshalb für besonders großen Unmut, weil die Hybrid-Konsole besonders häufig als mobiles Zweitgerät zum Einsatz kommt.

In einer Stellungnahme gegenüber der britischen BBC verweist Sony Interactive auf mehr als 80 Millionen abgesetzte PlayStation-4-Konsolen und den Umstand, dass das „Fortnite“-Crossplay immerhin zwischen PC-, Mac- und Smartphone-Nutzern funktioniere.

Epic Games gehört in diesem Jahr auch zu den Ausstellern auf der Gamescom 2018.

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