41 Millionen – auf diese Zahl beziffert der Branchenverband die Games-Zielgruppe in Deutschland. Das Durchschnittsalter liegt bei 38,3 Jahren.
Nicht nur ein Land der Dichter und Denker, sondern auch der „Gamerinnen und Gamer“: Über alle Altersklassen hinweg gibt es nach Erhebungen des Industrie-Verbands Game bundesweit 41,2 Millionen Menschen, die zumindest gelegentlich das Gamepad in die Hand nehmen oder ein Smartphone-Spiel anwerfen.
Bei zuletzt 83,5 Millionen Einwohnern heißt das: Jeder Zweite spielt – natürlich in sehr unterschiedlicher Intensität und Frequenz.
Verbands-Statistik: Jeder Zweite spielt Computer- und Videospiele
Der neue Wert liegt signifikant über jenen 37,5 Millionen Spieler, die im vergangenen Jahr ausgewiesen wurden. Grund: Der beauftragte Marktforscher YouGov rechnet die Umfragen auf alle in Deutschland lebenden Personen hoch – zuvor beschränkte sich das Panel auf Bürger mit deutscher Staatsangehörigkeit. Der Verband spricht von einem „vollständigeren Bild der Games-Community“.
Dies erklärt auch die Korrektur des Durchschnittsalters, das von 39,5 auf 38,3 Jahre ’sinkt‘ – der Frauen-Anteil rutscht von zuvor 48 % auf ’nur‘ noch 46 %. Dadurch wächst der Abstand zu den männlichen Gamern deutlich.
Weiterhin gilt: 8 von 10 Gamern in Deutschland sind älter als 18 Jahre. Das Smartphone bleibt mit knappem Vorsprung die Gaming-Plattform Nummer 1 (23,7 Mio.) vor den Konsolen-Nutzern (22,1 Mio.). Der PC folgt erst auf Platz 3 (14 Mio.) – Schlusslicht ist das Tablet (9,9 Mio.)
Für den deutschen Computerspiele-Markt weist der Verband einen Umsatz von 9,4 Mrd. € aus. Darin inklusive sind sowohl die Umsätze mit Spiele-Software als auch mit Hardware, also Konsolen, Zubehör und Gaming-PCs. Just dieses Segment konnte durch die Markteinführung der Nintendo Switch 2 im Juni 2025 deutlich zulegen. Mehr als eine Milliarde Euro entfällt inzwischen auf Spiele-Flatrates und Online-Dienste wie PlayStation Plus und Xbox Game Pass.













